Überraschendes 13-Prozent-Wachstum im PC-Markt

EMEA-Region mit vielversprechenden Zahlen

Laut neuen Zahlen von Gartner konnte der PC-Markt in der Region EMEA (Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika) im letzten Quartal ein Wachstum von 13 Prozent verzeichnen - das ist der größte Zuwachs seit 1999. Marktführer bleibt weiterhin HP vor Dell und Fujitsu Siemens.

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Das Wachstum wurde vor allem durch eine höher als erwartete Nachfrage von Business-Rechnern ausgelöst. Vor allem neue mobile Rechner und der Verfall des US-Dollars sorgten für zusätzliche Investitionen. Aber auch im Endverbrauchergeschäft wurden mehr mobile Rechner verkauft als erwartet, was vor allem auf den neuen Intel-Pentium-M-Prozessor zurückzuführen sei.

PC-Markt der zweiten Quartale 2003 und 2002 in der EMEA-Region
PC-Markt der zweiten Quartale 2003 und 2002 in der EMEA-Region

Die positive Entwicklung des Gesamtmarktes verschleiert aber divergierende Trends für Business- und Consumer-Rechner. Im Endkundengeschäft haben vor allem kleinere Hersteller mit niedriger als erwarteten Stückzahlenverkäufen zu kämpfen. Gartner erwartet deshalb weitere Konsoldierungsbewegungen bei den kleinen Assemblierern.

Die Verkäufe von PCs im Einzelhandel konnten sich von der Verlangsamung am Ende des ersten Viertels nicht erholen, während der Versandhandel von Business-Rechnern zunahm.

Dell und Acer können gemessen an den Stückzahlenverkäufen des gleichen Quartals des Vorjahres die höchsten Zuwachsraten in der Region vorweisen. HPs Wachstum ist im Vergleich zum sehr schwachen Ergebnis des zweiten Quartals des Jahres 2002 zu sehen, teilte Gartner mit.

Das gute Abschneiden von IBM dreht den negativen Trend um, den der Hersteller in den letzten beiden Jahren zu verkraften hatte. IBM ist nach Angaben von Gartner einer der größten Nutznießer von dem stärkeren Wachstum im Unternehmens- Rechnerbereich, in dem man besonders durch Großverkäufe punkten konnte.

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