Unternehmensmarkt für Open Source wächst rasant
Jährliche Wachstumsraten von 24 Prozent in Aussicht
Eine Studie des Unternehmens Soreon analysiert und prognostiziert den Unternehmensmarkt für Open-Source-Software in Deutschland bis zum Jahr 2007. Für die Studie wurden 150 deutsche Unternehmen befragt. Darunter sind 100 Interviews mit Nutzern, die quantitativ ausgewertet wurden sowie 50 Expertengespräche, die qualitativ ausgewertet wurden.
Die Studie gibt einen Überblick über den Markt gegliedert nach Plattformen (Server, Arbeitsplatzrechner) und Produkten (Software, Support, Training, Installations- Services). Ein spezielles Kapitel widmet sich dem öffentlichen Sektor.
Der Unternehmensmarkt für Open Source in Deutschland wird den Studienergebnissen zufolge von 131 Millionen Euro (2003) auf 307 Millionen Euro in 2007 anwachsen. Dies entspricht einer durchschnittlichen, jährlichen Wachstumsrate von 24 Prozent.
Heute ist das produzierende Gewerbe führend in der Nutzung von Open-Source-Software. Zukünftig soll aber die öffentliche Verwaltung der Wachstumsmotor Nummer 1 werden. Die größte Signifikanz haben Umsätze aus Support-Services gefolgt von Software-Training. Der Verkauf der Software selbst bringt naturgemäß eher unbedeutende Beträge.
Die Gründe für die Nutzung von Open Source liegen vornehmlich in der Kosteneinsparung gefolgt von Stabilitäts- und Sicherheitserwägungen. Auf der anderen Seite liegt der wichtigste Grund, keine Open-Source-Software zu nutzen, für die Unternehmen darin, dass ihr bestehendes System gut funktioniert.
Zwar zeigt der Markt für Open Source hohe Wachstumsraten, aber die Gesamtmarktgröße ist limitiert, da die Umsätze pro Rechner in wesentlich geringeren Dimensionen liegen als bei proprietären Anbietern wie Microsoft, so die Studie. Harte Konkurrenz zwischen den Distributoren und Service-Anbietern lassen zudem wenig Raum für Preiserhöhungen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





