• IT-Karriere:
  • Services:

Viele Firmen lesen Mitarbeiter-E-Mails mit

Privates Surfen bei der Mehrzahl deutscher Firmen unerwünscht

Ob persönliche E-Mails oder Onlinebanking im Büro: Die meisten Arbeitgeber ärgert die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz. Daher verbietet mehr als die Hälfte von ihnen ihren Angestellten, den Online-Zugang im Büro für private Zwecke zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 11/2003) unter den 250 größten Unternehmen in Deutschland. Wer sich nicht an das Verbot hält, so Capital, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Die meisten Verstöße werden mit Versetzung an einen Arbeitsplatz ohne Internet geahndet, schlimmstenfalls drohen Abmahnung oder Entlassung.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach der Capital-Umfrage ergibt sich ein erschreckendes Bild: Jeder zehnte Chef kontrolliert die E-Mails seiner Angestellten bzw. liest sie mit. Darüber hinaus gibt es mittlerweile ein breites Sortiment von Spionageprogrammen, die für den Mitarbeiter kaum erkennbar heimlich Meldung erstatteten, sobald ein Mitarbeiter seinen Rechner nutzt. Generell ist die Mehrzahl der befragten IT-Fachleute in Deutschland der Auffassung, dass Mitarbeiter mehr überwacht werden müssen. Sie stellen - nach den Computerviren, aber noch vor den Hackern - durch das unkontrollierte Downloaden und Versenden aller möglichen Dateien die größte Gefahr für firmeneigene Netzwerke dar, so wohl die gängige Meinung.

Stellenmarkt
  1. B.i.Team Gesellschaft für Softwareberatung mbH, Karlsruhe, München, Berlin
  2. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Schramberg-Waldmössingen

Da aber Online-Anwendungen wie E-Mail oder das World Wide Web für viele PC-Anwender fester Bestandteil des Alltags geworden sind, fordert der amerikanische Marketing-Professor A. Parasuramann von der Universität Miami, dass Mitarbeiter auch im Büro privat surfen dürfen sollten.

Laut Capital stellten er und sein Kollege Charles Colby in einer Studie mit 500 US-Angestellten fest, dass diejenigen Mitarbeiter, die tagsüber im Büro privat surfen dürfen, abends vor dem heimischen PC noch mehr Zeit mit beruflichen Dingen verbringen. Auch wenn das private Surfen danach für die Unternehmen eher ein lohnendes Investment darstellt, rät das Wirtschaftsmagazin zur Vorsicht: Um Ärger zu vermeiden, sollten Mitarbeiter die Firmenvorschriften beachten, vorsichtig sein und die Betriebsvereinbarungen lesen, falls es welche gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 19€ (Bestpreis!)
  3. 11€

Marius Bielicz 26. Mai 2003

Generell ist die Mehrzahl der befragten IT-Fachleute in Deutschland der Auffassung, dass...

Telekom-AndiHH 23. Mai 2003

Mal ne dumme Frage: ne Firma hat meinetwegen 100 Mitarbeiter, die größtenteils mit dem...

c.b. 23. Mai 2003

völlig richtig. wer seinen admin zum spionierten braucht.... es ist definitiv per gesetz...

Hans Eichel 23. Mai 2003

Pah. spd-wähler!

Michael 23. Mai 2003

Der Schaden, den sie durch ihre idiotischen Maßnahmen anrichten ist unglaublich hoch...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

    •  /