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Erster Anstieg von IT-Stellen nach vier Quartalen

Noch keine eindeutige Trendwende

Am IT-Arbeitsmarkt zeigt sich ein Hoffnungsschimmer: Zum ersten Mal nach vier Quartalen ist die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen leicht angestiegen. Gemessen am Schlussquartal 2002 gab es im ersten Quartal 2003 mit insgesamt 4.387 Job-Offerten ein Plus von elf Prozent, stellt die Computerwoche (Ausgabe 17/2003) unter Berufung auf Berechnungen der Adecco/EMC-Arbeitsmarktforscher fest. Untersucht wurden die Stellenmärkte von 39 deutschen Tageszeitungen sowie der Computerwoche.

Artikel veröffentlicht am ,

Hans Mitterholzer, zuständig für die Stellenauswertungen bei Adecco/EMC, warnte allerdings davor, die ersten positiven Anzeichen als eindeutige Trendwende zu werten. Es sei zu bedenken, dass die meisten Firmen im vierten Quartal die wenigsten neuen Mitarbeiter suchten. Aussichten auf Besserung könnten sich eher an die guten Zahlen aus der Industrie und das Ende des Irak-Kriegs knüpfen.

Stellenmarkt
  1. TeamBank, Nürnberg
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Zudem ergibt ein Vergleich der Stellenausschreibungen im ersten Quartal 2003 zum Vorjahreszeitraum einen dramatischen Rückgang: Rund 50 Prozent weniger Jobangebote standen Bewerbern zu Anfang dieses Jahres zur Verfügung. Im ersten Quartal 2002 hatten Tageszeitungen und die Computerwoche noch 8.528 Offerten veröffentlicht.

Die Kürzungen bei IT-Stellen ziehen sich nach den Studienergebnissen quer durch alle Branchen. Besonders zurückhaltend gab sich die Finanzbranche: Das Versicherungsgewerbe schrieb nur 55 Stellen aus (Vorjahr 211), die Banken 53 (Vorjahr 195). Der größte Arbeitgeber für Computerfachleute, die IT-Beratungs- und Softwarehäuser, verzeichnet im Vergleich zu 2003 ein Minus von 60 Prozent auf 922 Offerten. Ebenfalls stark von der IT-Arbeitsmarktflaute betroffen sind die Datenbank- und Systemspezialisten, die mit nur noch 594 (Vorjahr 1.385) Stellenausschreibungen vorlieb nehmen mussten.



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