Palm bleibt trotz erheblicher Rückgänge Marktführer; Sony holt auf. Nachdem der weltweite PDA-Markt im vierten Quartal 2002 nur leichte Rückgänge zu verzeichnen hatte, sackte der Markt im ersten Quartal 2003 weiter ein. Nach Erkenntnissen der Analysten von Gartner Dataquest wurden weltweit im ersten Quartal 2003 11,1 Prozent weniger PDAs verkauft als noch im Vorjahreszeitraum. Trotz erheblicher Verluste in den Verkaufszahlen konnte Palm den Spitzenplatz behalten.
Im ersten Quartal 2003 wurden insgesamt 2,84 Millionen Geräte verkauft, wohingegen noch ein Jahr zuvor 3,2 Millionen PDAs über den Ladentisch gingen, was einem Rückgang von 11,1 Prozent entspricht. Obwohl die Verkaufszahlen von Palm um 22,1 Prozent von 1,2 Millionen auf 932.011 Geräte zurückgingen, sicherte sich der Marktführer einen Marktanteil von 32,8 Prozent.
So bleibt der Abstand zum Zweitplatzierten nach wie vor überdeutlich, denn Hewlett-Packard (HP) erreicht den zweiten Rang mit einem Marktanteil von 16 Prozent bei 454.565 verkauften PDAs, was einen Rückgang von 2,5 Prozent bedeutet. Mit einer Steigerungsrate von 59,6 Prozent konnte Sony deutlich zulegen und erreichte mit 377.908 Geräten einen Marktanteil von 13,3 Prozent, was locker für den dritten Platz genügt.
Mit großem Abstand folgen dann die Hersteller auf den Rängen vier und fünf. So macht sich überraschend schnell der Eintritt von Dell in den PDA-Markt bemerkbar. Mit 139.000 verkauften Geräten erreichte Dell bei einem Anteil von 4,9 Prozent den vierten Rang. Ziemlich dicht dahinter folgt Toshiba auf Rang fünf mit einem Marktanteil von 3,4 Prozent bei 97.693 verkauften PDAs.