Update Wider Erwarten hat Toshiba seine SAS-Festplattenserie mit 15.000 Umdrehungen pro Minuten aktualisiert. Eigentlich sah das Unternehmen keinen Sinn mehr in dieser Festplattenserie, die zu teuer ist, um mit SSDs zu konkurrieren.
Alt und schwer sieht es schon aus, das Thinkpad X270 - ganz wie ein Notebook aus den frühen 2000er Jahren. Doch steckt darin ein sehr funktionales Gerät, das durch viele Anschlüsse, eine exzellente Tastatur und den austauschbaren Akku überzeugt.
Netapps neue hyperkonvergente Server teilen sich in Module auf. Massenspeicher und Rechenressourcen sind getrennt und werden in Gehäusen für bis zu vier dieser Blöcke verkauft. Die Vorteile: leichte Skalierbarkeit und schnelle Aufbauzeit. Die Bindung an den Anbieter ist jedoch Pflicht.
Computex 2017 Microns 3D-Flash-Speicher für mehr Geschwindigkeit: Die bisherige BX200-SSD ist bei längerer Schreiblast kaum schneller als eine Festplatte, Crucials neue BX300 soll deutlich flotter sein.
Computex 2017 Western Digital stattet seine Blue 3D genannten SSDs mit geschichtetem Flash-Speicher aus. Dadurch sinkt die Leistungsaufnahme deutlich und die Kapazität verdoppelt sich. Das gleiche Modell wird auch als Sandisk Ultra III 3D verkauft.
Computex 2017 Mit dem N2820Pro stellt Netzwerkhersteller Thecus sein erstes kleines NAS-System mit einer Mini-USV vor. Die lässt sich leicht entfernen und soll einige Jahre das Speichersystem vor Stromausfällen schützen.
Netgears neue RN400-NAS-Systeme sind komplett auf Datensicherheit ausgelegt. Dafür sorgen das BTRFS-Dateisystem und vom Hersteller integrierte Funktionen. Eine davon: das Readynas OS in Version 6.7 inklusive Virenschutz.
Thunderbolt-Hub, Storage-Gerät und die Nutzung als eigenständiger Desktop-PCs: QNAPs neues NAS-System soll alles können. Diese Vielseitigkeit ist jedoch nicht preiswert.
Beim Lesen fast genauso schnell wie MLC-Flash: Die neuen SAS-SSDs von HGST für den Serverbereich können auch mit TLC-Flash bestellt werden, der auf dem Papier gute Leistungswerte bringt. Das Problem ist die Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb.
Western Digital verschiebt nach rund einem Jahr die Kapazitätsgrenze seiner NAS-Festplatten um 2 TByte. Die neuen, Helium-gefüllten Festplatten werden als Red und Red Pro verkauft. Vor allem die Leistungsaufnahme sinkt dadurch.
Buffalo Technology will zwei NAS-Systeme der Serie 5210DF auf den Markt bringen, die vor allem eines sind: schnell. Durch eine eingebaute SSD sind hohe Geschwindigkeiten zu erwarten, die dank 10GbE im Netzwerk mit einem Kabel angeboten werden. NBase-T für 2.5GbE und 5GbE wird auch unterstützt.
Mit den neuen Steuerprogrammen BFQ und Kyber soll Linux 4.12 Datenträgerzugriffe besser koordinieren. Zudem wurde der Treiber für AMDs Grafikchips weiter optimiert und Raspberry-Pi-Besitzer können jetzt Sound über HDMI ausgeben.
Immer mehr 8-Terabyte-Festplatten integriert Backblaze in seine Storage-Infrastruktur. Im ersten Quartal 2017 liefern diese zuverlässige Ergebnisse. HGST-Produkte sind dabei sehr robust, bekommen mit Seagate-Enterprise-HDDs aber jetzt Konkurrenz.
Die für Datacenter gedachte DC P4600 und die DC P4500 von Intel basieren auf Flash-Speicher mit 3 Bit pro Zelle. Die P4000-Generation ist die erste große Aktualisierung seit drei Jahren, was auch neue SSD-Controller bedeutet.
Mit Vierkernprozessor und dedizierter Grafikkarte sollen HPs ZBooks Anwender ansprechen, die Renderleistung für unterwegs benötigen. Alternativ bietet die Reihe energiesparende Workstations für längere Zeiten ohne Strom.
Die Ultrastar He12 mit 12 TByte Kapazität soll in den nächsten Wochen verfügbar sein. Die HGST-Festplatte nutzt acht Platter in einem mit Helium gefüllten Gehäuse und kostet 700 Euro.
Der SD-Festplatten-Hybrid: Die Fly Drive von Seagate und DJI ist eine ungewöhnliche Kombination aus Festplatte und SD-Kartenleser, die Drohnenflieger ansprechen soll. Käufer erhalten die Festplatte im stoßfesten Gehäuse und ein Adobe-Premiere-CC-Abonnement dazu.
Mehr Speicherplatz: Das Thecus N4350 ähnelt dem kleineren Thecus-NAS, hat jedoch mehr Festplattenplätze und damit mehr Raid-Optionen. Der Prozessor ist etwas leistungsstärker, die Software bleibt.
Für Grafiker und Videoschneider: Das 2big Dock von Lacie soll per Thunderbolt 3 genug Geschwindigkeit für datenintensive Übertragungen liefern. Gleichzeitig erweitert das System ein Notebook um weitere Anschlüsse, ganz wie eine Dockingstation.
Sony hat für den professionellen Videomarkt zwei SSDs vorgestellt, die ihrem Einsatzzweck entsprechend oft Daten aufnehmen können. Die SATA-SSDs sind dabei gar nicht so teuer.
Adata zielt mit den Solid State Drives SX7000 und SU700 auf Einsteiger ab. Das bedeutet: durchschnittliche Leistung für ein Flash-Laufwerk bei einem niedrigen Preis. Dafür haben die Laufwerke eine vergleichsweise hohe Lebensdauer.
Flash-Speicher für die Hosentasche: Western Digital bringt seine erste externe SSD, die über USB-C verbunden wird. Sie soll nicht nur sehr schnell, sondern auch besonders sicher und stabil sein.
Ein kleines Backup für zu Hause: Thecus hat ein NAS vorgestellt, dessen Hardware etwas eingeschränkt ist. Der versprochene Funktionsumfang und ein integriertes Cloud-Backup sollen das jedoch ausgleichen.
Mit APFS bringt Apple nach langer Zeit wieder ein neues Dateisystem in die Computerlandschaft. Zunächst wird die iOS-Welt nach einer erstaunlich kurzen Testphase umgestellt. Wir haben anhand von alten wie neuen Geräten versucht, die Unterschiede auszumachen und geben Tipps zu dem sehr seltenen Konvertierungsvorgang.
Update Unter der Bezeichnung Optane Memory bringt Intel SSDs mit 3D-Xpoint- statt Flash-Speicher raus. Die Idee ist die gleiche: Die kleinen Kärtchen sollen mit Festplatten kombiniert und als Cache verwendet werden. Testen konnten wir das aber noch nicht.
Cebit 2017 Zwar gibt es keinen Rückruf, aber ein Support-Versprechen: WD will seine beiden NAS-Modelle, bei denen Intels Atom-SoC ausfallen kann, auch nach Ablauf der Garantie unterstützen. Das sagte das Unternehmen Golem.de in Hannover.
Cebit 2017 Synology erweitert seine Produkte um eine neue Flashstation, die nicht mehr ins Rack muss, und startet einen Cloud-Dienst als Betaphase, dessen Server in Deutschland beheimatet sind.
Die IOPS und die Übertragungsrate pro Sekunde scheinen bei Samsungs Z-SSDs nicht außergewöhnlich hoch, dafür soll die Latenz überzeugen. Zur Haltbarkeit des eingesetzten NAND-Flash-Speichers hält sich der Hersteller allerdings noch bedeckt.
Cebit 2017 Für schnell drehende Festplatten bei Toshiba sieht die Zukunft nicht gut aus. Schnelle, aber kleine Festplatten werden wegen der SSDs zu teuer. Nur eine Geschwindigkeitsstufe bleibt wichtig.
Der nichtflüchtige 3D-Xpoint-Speicher soll Intel zufolge weitaus schneller und haltbarer sein als NAND-Flash-Speicher. Die erste Optane-SSD, die DC P4800X, muss aber zumindest in einem wichtigen Punkt momentan noch zurückstecken.
Lange angekündigt und jetzt verfügbar: Seagate bringt seine Enterprise-HDDs auf den Markt. Kunden können zwischen mehreren Schnittstellen und Sektorgrößen wählen. Alle Laufwerke nutzen Helium, um im Dauerbetrieb länger zu halten.
In allen Bereichen will Facebook seine Server-Infrastruktur aufrüsten. Das bedeutet mehr Datenspeicher für Bilder und Videos und Grafikleistung für Big-Data-Analysen der riesigen Datenbank.
Kleiner geht es kaum: Eine neue Speichertechnik nutzt die Atome eines Metalls als Informationsträger. Die Forscher aus der Schweiz wollen damit keine neuartige Festplatte entwickeln.
Dass Seagate von potenziellen Ausfällen von Intels C2000-CPUs betroffen ist, war bereits bekannt. Der Festplattenhersteller nennt jetzt die beiden NAS-Modelle, die ausfallen können. Die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht hoch, es gibt also keinen Rückruf.
Western Digital hat in der Hackerszene nicht den Ruf, Schwachstellen schnell zu beseitigen. Sicherheitslücken, die den Login-Vorgang und die Ausführung von Code betreffen, wurden daher ohne Responsible Disclosure veröffentlicht - damit die Nutzer handeln können.
Dell, HPE, IBM, Allnet und Hitachi: Alle großen Unternehmen im Bereich Storage verlieren an Umsatz. Interessant wird es bei der Verteilung des Umsatzes: All-Flash-Speicher legt um mehr als die Hälfte zu und die Gigabyte-Preise sinken drastisch.
Netgear wird der Weiterbetrieb rund um die Intel-C2000-basierten NAS-Systeme zu riskant. Seagate hingegen will sich bis heute auf Nachfrage nicht zu möglichen Schäden äußern. Interessanterweise betrifft das auch Western Digital, obwohl eine Antwort dieses Herstellers einfach sein sollte.
MWC 2017 Eine Antwort an die Konkurrenz sind die neuen eMMC-Speicherbausteine von Western Digital. Unter der Marke Sandisk wendet das Unternehmen sein 3D-Herstellungsverfahren an, um die Bausteine auch für Smartphones passend zu machen. Das Ergebnis ist überraschend schnell.
Speicherkarten mit UHS-III-Bus sollen eine Transferrate von bis zu 624 MByte die Sekunde erreichen und damit doppelt so viel wie mit dem älteren UHS-II-Standard. Die Marktdurchdringung könnte dank Abwärtskompatibilität besser ausfallen.
Von der Software bis zur Hardware sollen die neuen S812-Server ein komplettes IBM-System bieten. Das bedeutet: Power8-Prozessor und die Betriebssysteme IBM i oder AIX in einem 19-Zoll-Gehäuse.
Nur wenige Wochen nach dem Start der Fertigung meldet Toshiba die Auslieferung von Musterstückzahlen seiner neuen 512-GBit-TLC-Chips. Mit Toshibas Technik wären 1-TByte-SSDs mit nur einem Chip-Package möglich.
Update Weitere Synologys NAS-Systeme bekommen mit dem Disk Station Manager (DSM) 6.1 eine Unterstützung für das Dateisystem Btrfs. Einfache Snapshots lassen sich so leicht erzeugen. Besitzer der leistungsfähigen 12er- bis 14er-Geräte können sich freuen. Allerdings werden auch Funktionen gestrichen.
Sony ist bisher nicht mit besonders schnellen Standard-Medien im SD-Format aufgefallen. Die SD-Karten der SF-G-Serie sind aber sehr schnell. Sogar schreibend wird fast die volle Geschwindigkeit erreicht.
Sie nutzt 375 GByte an nichtflüchtigem 3D-Xpoint-Speicher und vier PCIe-Gen3-Lanes via NVMe-Protokoll: Die P4800X ist Intels erste Optane-SSD für Server. Die Transferraten sind nicht überragend, dafür aber die Latenz bei Zugriffen. Der hohen Haltbarkeit steht eine recht kurze Garantie gegenüber.
Cisco soll noch 2017 Microsofts Azure Stack unterstützen. Die Software soll dann auf Hardware der Unified-Computing-System-Reihe eingesetzt werden. Cisco verspricht sich davon eine einheitliche und einfache Lösung zum Verwalten und Skalieren von Rechenzentren.
Speziell für den NAS-Einsatz sollen Toshibas neue MN-Festplatten konzipiert sein - sie sollten also sehr zuverlässig im Dauerbetrieb sein. Auf dem Papier liefert Toshiba erwartete Hardware mit unerwartet hoher Leseleistung, aber überdurchschittlicher Leistungsaufnahme.