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DC P4600
DC P4600 (Bild: Intel)

DC P4600 & DC P4500: Intel bringt neue Server-SSDs mit TLC-Flash

DC P4600
DC P4600 (Bild: Intel)

Die für Datacenter gedachte DC P4600 und die DC P4500 von Intel basieren auf Flash-Speicher mit 3 Bit pro Zelle. Die P4000-Generation ist die erste große Aktualisierung seit drei Jahren, was auch neue SSD-Controller bedeutet.

Intel hat zwei SSDs für Datacenter vorgestellt, die DC P4600 und die DC P4500. Beide Modellreihen sind die Nachfolger der 2014 veröffentlichten Serien DC P3700, DC P3600 und DC P3500. Die neuen Flash-Drives sind PCIe-Steckkarten im HHHL- (Half Height Half Length) oder U.2-Formfaktor (2,5 Zoll mit SFF-8639-Anschluss) und nutzen das NVMe-Protokoll. Die DC P4600 ist mit 2 oder 4 TByte (HHHL) oder mit 1,6 und 3,2 GByte (U.2) verfügbar. Die DC P4500 gibt es mit 1, 2 oder 4 TByte einzig als Steckkarte.

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Beide neuen Serien basieren auf dem aktuellen 3D-Flash-Speicher von IMFT (Intel Micron Flash Technologies). Ein Die fasst 384 GBit und nutzt 32 Schichten aus TLC-Zellen. Die Chips werden mit einem 12- statt zuvor 18-kanaligen Controller kombiniert, der das NVMe-1.2-Protokoll und PCIe Gen3 x4 unterstützt. Die DC P4500 soll eine sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 3,29 und 1,89 GByte pro Sekunde sowie bis zu 710.000/67.000 Input-/Output-Operationen pro Sekunde erreichen. Für die DC P4600 nennt Intel bis zu 3,28 sowie 2,1 GByte pro Sekunde und 703.000/257.000 IOPS. Diese Werte liegen trotz recht langsamem TLC-Flash höher als bei der P3000-Reihe.

  • Rendering einer DC P4000 (Bild: Intel)
  • Rendering einer DC P4600 (Bild: Intel)
Rendering einer DC P4000 (Bild: Intel)

Die Leistungsaufnahme der DC P4500 beträgt unter Last 10,8 bis 18,3 Watt und bei der DC P4600 sollen es 9,9 bis 20,7 Watt sein. Die Haltbarkeit des kleineren Modells gibt Intel mit 0,7 DWPD (Drive Writes per Day) an, was über dem P3500-Vorgänger mit 0,3 DWPD liegt. Die größere DC P4600 schafft 2,9 DWPD und damit einen Hauch weniger als die DC P3600 bei gleicher Kapazität. Die Garantie der DC-P4000-Familie liegt bei fünf Jahren, Preise liegen nicht vor.

Parallel zur Veröffentlichung der DC P4600/4500 hat Intel angekündigt, die Fab 68 im chinesischen Dalian aufzurüsten, um mehr TLC-Flash produzieren und so den steigenden Bedarf befriedigen zu können. Intel hatte das Halbleiterwerk 2015 für 5,5 Milliarden US-Dollar auf die 3D-Fertigung umgestellt.


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Ach 04. Mai 2017

Mit Ram hat das zwar nichts zu tun(Flash ist kein elektrischer, sondern ein Phase Change...



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