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Der S812 basiert auf dem Gehäuse des S812L.
Der S812 basiert auf dem Gehäuse des S812L. (Bild: IBM)

Server: IBM stellt Komplettsystem für kleine Unternehmen vor

Der S812 basiert auf dem Gehäuse des S812L.
Der S812 basiert auf dem Gehäuse des S812L. (Bild: IBM)

Von der Software bis zur Hardware sollen die neuen S812-Server ein komplettes IBM-System bieten. Das bedeutet: Power8-Prozessor und die Betriebssysteme IBM i oder AIX in einem 19-Zoll-Gehäuse.

Für kleine und mittelständische Unternehmen hat der IT-Konzern IBM neue Serversysteme mit der Bezeichnung S812 vorgestellt. Sie verwenden IBM-Power8-Prozessoren und laufen mit den Betriebssystemen IBM i oder IBM AIX. In das Gehäuse eines S812 kann ein übliches 19-Zoll-Serverrack bei einem Platzverbrauch von zwei Höheneinheiten verbaut werden. Der S812 ist nicht zu verwechseln mit dem S812L, der mit einem Linux-System ausgeliefert wird.

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Der S812 soll in mehreren Konfigurationen angeboten werden. Die Anzahl der Kerne des Power8-Prozessors hängt von der Wahl des Betriebssystems ab. Bei IBM i wird nur einer von vier Kernen genutzt. Für das Unix-basierte Betriebssystem IBM AIX werden alle vier Kerne des Prozessors freigeschaltet. Ein Kern an sich taktet mit 3,026 Gigahertz.

Unterschiede gibt es auch bei der maximalen Menge an Arbeitsspeicher. Während der S812 mit IBM i maximal 64 Gigabyte RAM verwenden kann, lässt er sich unter IBM AIX auf bis zu 128 Gigabyte aufstocken. Die Kapazität sollte in beiden Fällen für einfache Einsatzzwecke wie etwa als File- oder Webserver ausreichen. Die Frage nach viel Arbeitsspeicher stellt sich dann zum Beispiel beim parallelen Betreiben mehrerer virtueller Maschinen auf einem System.

Erweiterungsmöglichkeiten für Steckkarten und Festplatten

Unabhängig vom Betriebssystem soll jeder S812-Server über sechs PCI-Express-Slots der dritten Generation im Low-Profile und Hot-Swap-Funktion verfügen. Wem der einzelne RJ45-Anschluss für eine kabelgebundene Netzwerkanbindung nicht genügt, der kann so nachrüsten. Der S812 kann auch mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet werden. Eine Mischung aus USB-3.0- und USB-2.0-Ports steht für externe Geräte bereit.

Der Server kann bis zu zwölf 2,5-Zoll-Festplatten oder -SSDs im Small-Form-Faktor SFF-3 enthalten. Dazu hat er entsprechende Hot-Swap-Schächte an der Front des Gehäuses. IBM teilt das Produkt hier nochmals in drei Konfigurationsmöglichkeiten auf. Kunden können zwischen acht Festplattenschächten und zwei SAS-Controllern, zwölf Schächten und einem SAS-Controller oder zwölf Festplattenplätzen und zwei SAS-Controllern wählen.

Redundanz durch Raid-Controller

Besagte Controller können Festplatten im Raid-Verbund anordnen. IBM nennt eine Unterstützung der Raid-Konfigurationen 5, 6 und 10 oder deren T2-Mischung aus SSDs und HDDs und die Festplattenanordnungen RAID 0 oder JBOD, die nicht redundant sind. Der Server unterstützt laut Datenblatt nur gängige SFF-3-Festplatten und -SSDs mit SAS-Anschluss.

Der S812 soll ab dem 17. März 2017 hierzulande verfügbar sein. Einen Kaufpreis nannte das Unternehmen jedoch nicht. Dazu soll der lokale Verkaufsvertreter kontaktiert werden.


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Nogul 24. Feb 2017

Interessant wäre zu wissen wie IBM "klein" definiert. Sie hatten eine x86 Server Sparte...

autarch princeps 24. Feb 2017

VM auf Power: Ja (Faktisch sogar schon länger als auf x86), entweder mit LPARs oder...



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