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Qnaps neue NAS-Serie gibt es mit einem M-Disc-Brenner.
Qnaps neue NAS-Serie gibt es mit einem M-Disc-Brenner. (Bild: Qnap)

Qnap TVS-882BR: NAS-Systeme mit Blu-ray-Laufwerk und Thunderbolt 3

Qnaps neue NAS-Serie gibt es mit einem M-Disc-Brenner.
Qnaps neue NAS-Serie gibt es mit einem M-Disc-Brenner. (Bild: Qnap)

Qnap stattet seine neuen NAS-Systeme der TVS-882-Serie optional mit einem Blu-ray-Laufwerk und Thunderbolt 3 aus. Sowohl das Einlesen als auch das Schreiben von Daten direkt vom System wird damit möglich. Der Aufpreis für das große Laufwerk ist jedoch hoch.

NAS-Hersteller Qnap liefert ein neues System aus, das als Besonderheit ein Blu-ray-Laufwerk bietet. Es handelt sich dabei um einen Brenner vom Typ LG WH16NS58D, technische Daten nennt Qnap nicht. Offenbar ist es ein OEM-Modell, das dem WH16NS40 ähnelt. Letzteres ist ein M-Disc-Laufwerk, das einzeln etwa 80 Euro kostet. Auf den Bildern von Qnap ist ebenfalls ein M-Disc-Laufwerk zu sehen. Das Blu-ray-Laufwerk ist eine Option, kann also nachgerüstet werden. Es ist sogar möglich, zwei Slim-Laufwerke (Viertel-Bauhöhe) einzubauen.

Selbiges gilt für Thunderbolt 3. Insgesamt vier Anschlüsse bieten die NAS-Systeme mit Thunderbolt. Zudem kann über Thunderbolt laut Qnap 10-GBit-Ethernet realisiert werden: Thunderbolt-to-Ethernet nennt Qnap dies. Wie das funktioniere, teilt der Hersteller aber nicht mit. Ethernet gibt es sonst nur über vier RJ45-Ports mit 1 GBit/s. Mehrere HDMI- und USB-3.0-Ausgänge gehören ebenfalls zur Ausstattung.

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  • Das NAS-System mit Thunderbolt ... (Bild: Qnap)
  • ... und ohne Blu-ray-Laufwerk. (Bild: Qnap)
  • Ohne Thunderbolt bleiben die zwei Slots frei. (Bild: Qnap)
  • Acht Festplatten sind möglich. (Bild: Qnap)
  • Das Laufwerk ist optional. (Bild: Qnap)
  • Qnap liefert ein M-Disc-Laufwerk mit. (Bild: Qnap)
  • Eine Fernbedienung gehört auch dazu. (Bild: Qnap)
  • TVS-882BR links. (Bild: Qnap)
  • TVS-882BR rechts. (Bild: Qnap)
Das NAS-System mit Thunderbolt ... (Bild: Qnap)

Für den Einsatzzweck eines NAS können acht 3,5-Zoll-SATA-HDDs verbaut werden. Zusätzlich gibt es zwei M.2-Slots für 2242/2260/2280/22110-SSDs. Diese können allerdings nur per SATA angesprochen werden. Die Systeme sind zudem mit 512 MByte Flashspeicher ausgestattet.

Als Hauptprozessor kommt entweder ein Core i5-7500 oder ein i7-7700 zum Einsatz. Beide bieten vier Kerne. Auf vier DIMM-Slots verteilt Qnap zudem entweder zwei Mal oder vier Mal 8 GByte RAM.

Das günstigste System TVS-882BR-i5-16G kostet rund 2.500 Euro und bietet weder Thunderbolt noch ein Blu-ray-Laufwerk. Wer einen i7 als Prozessor haben will, der 32 GByte RAM anspricht, muss rund 500 Euro Aufpreis zahlen. Die Thunderbolt-Option kostet etwa 230 Euro mehr. Besonders deutlich schlägt Qnap beim Blu-ray-Brenner zu: 300 Euro verlangt der Hersteller für das 5,25-Zoll-Laufwerk halber Bauhöhe. In Vollausstattung kostet das System also rund 3.600 Euro.


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Kleba 23. Jun 2017

Ich glaube generell nehmen sich QNAP und Synology nicht wirklich was in der...

johnripper 22. Jun 2017

Kommt drauf an wie es ausgestattet ist. IdR sind die Daten für das leere NAS bei QNAP...

Ovaron 22. Jun 2017

Du mixt gerade die zwei Tasks des Backup und des Archivierens. Ein großes Problem beim...

jo-1 22. Jun 2017

Also: 8 GM RAM => 80 EUR Prozessor => 80 EUR Motherboard => 200 EUR Gehäuse => 200 EUR...



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