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Thecus N2350: Mini-NAS mit Platz für zwei Festplatten und Online-Backup

Ein kleines Backup für zu Hause: Thecus hat ein NAS vorgestellt, dessen Hardware etwas eingeschränkt ist. Der versprochene Funktionsumfang und ein integriertes Cloud-Backup sollen das jedoch ausgleichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Thecus N2350 hat zwei Festplattenschächte.
Das Thecus N2350 hat zwei Festplattenschächte. (Bild: Thecus)

Der taiwanische Konzern Thecus hat das N2350 vorgestellt, ein Backup-System für Home-Offices und Endkundenanwendungen. Das NAS hat zwei Festplattenschächte und wird von einem ARM-Prozessor angetrieben. Das Unternehmen arbeitet mit diversen großen Cloud-Anbietern wie etwa Amazon Web Services und Dropbox zusammen, um Daten auch online zur Verfügung stellen zu können.

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Das Gehäuse des N2350 misst 135 x 97 x 207 mm. Darin wird ein älterer Marvell-Armada-385-Zweikernprozessor mit 1 GHz Taktrate pro Kern verbaut. Kombiniert wird dieser mit einem 1-GByte-DDR4-Arbeitsspeicher und einem 512-MByte-Flash-Speicher, auf dem das Betriebssystem installiert ist. Die Hardware reicht aus, um den Zweck eines Datenspeichers zu erfüllen. Viel mehr dürfte damit nicht möglich sein.

  • Das Gehäuse des N2350 ist kompakt gehalten. (Bild: Thecus)
  • An der Front befinden sich zwei Hot-Swap-Festplattenschächte. (Bild: Thecus)
  • Auf der Rückseite befinden sich USB- und Netzwerkanschlüsse. (Bild: Thecus)
  • ThecusOS 7 gibt Zugriff auf Funktionen des NAS. (Bild: Thecus)
Auf der Rückseite befinden sich USB- und Netzwerkanschlüsse. (Bild: Thecus)

Die zwei Sata-6-Gbit/s-Festplatten des N2350 können in den RAID-Modi 0, 1 oder einfach als JBOD-Partition konfiguriert werden. Cloud-Storage per Amazon S3 ermöglicht auch den Aufbau eines Online-RAID. Falls eine Festplatte des NAS ausfallen sollte, können Daten darüber wiederhergestellt werden. Die Verbindung von Onlinefestplatten mit der Hardware wird über iSCSI realisiert. Auf der Rückseite des NAS sind ein Gigabit-Ethernet-Port mit Wake-on-Lan-Funktion und zwei USB-3.0-Buchsen angebracht.

Selbstentwickeltes Linux für NAS-Systeme

Auf dem NAS ist ein von Thecus selbst entwickeltes Linux installiert. ThecusOS in der Version 7 ist im Prinzip eine Verwaltungsoberfläche aller Funktionen des Systems. Per grafischer Benutzeroberfläche direkt auf dem Gerät oder per Web-Interface kann auf Daten zugegriffen und können Einstellungen vorgenommen werden. Alternativ kann die mobile App Thecus Connect als Zugriffsmethode verwendet werden. Eine Probierversion von ThecusOS 7 steht Interessenten zum Testen zur Verfügung.

Für den Schutz auf Anwendungsebene kooperiert Thecus mit der Sicherheitsfirma McAffee, deren Software kostenlos für das N2350 zur Verfügung steht. Der begrenzte Arbeitsspeicher könnte dafür jedoch ein Flaschenhals sein.

Das Thecus N2350 wird in Deutschland ab Ende April 2017 erscheinen. Das NAS wird über Partnerhändler wie Cyberport, Caseking oder Notebooksbilliger vertrieben. Zum Preis äußerte sich das Unternehmen hingegen bisher nicht.



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fuzzy 05. Apr 2017

Wenn ich das richtig im Kopf habe kannst du es doch automatisch durch die verschiedenen...


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