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Synology FS1018: Kleine Flashstation für SSDs und Adapterkarte für M.2-SSDs

Synology erweitert seine Produkte um eine neue Flashstation, die nicht mehr ins Rack muss, und startet einen Cloud-Dienst als Betaphase, dessen Server in Deutschland beheimatet sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Die FS1018 hat zwar eine 10 in der Nummer, kann aber bis zu 36 SSDs ansteuern.
Die FS1018 hat zwar eine 10 in der Nummer, kann aber bis zu 36 SSDs ansteuern. (Bild: Synology)

Synology hat auf der Technikmesse Cebit schon einmal einen Ausblick auf die zweite Flashstation gegeben. Das NAS-System mit der Modellnummer FS1018 wird günstiger als die größere FS3017 werden, wenngleich Synology uns auf der Cebit in Hannover noch keinen Preis nennen konnte. Der Umstand, dass die FS1018 ein Desktopmodell für 12 SSDs ist, während das Erstmodell für den Rackeinsatz geeignet ist, ist bereits Hinweis genug.

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Im Unterschied zu den Disk- und Rackstations arbeiten die Flashstations grundsätzlich mit 2,5-Zoll-Schächten. Eine Ausnahme ist nur die DS41xslim-Serie. Eingesetzt werden allerdings wie bei der Slim nur SATA- oder SAS-SSDs. U.2-SSDs sind nicht vorgesehen.

Kein 10GbE verbaut

Anschlussseitig bietet das System vier Gigabit-Ethernet-Ports, die vermutlich per LACP zusammengeschaltet werden können. Das ist zumindest Teil des Betriebssystems. Ein schnellerer Zugang, 2.5GbE, 5GbE oder 10GbE ist nicht als Standard verbaut. Es gibt aber einen PCIe-Steckplatz (halbe Höhe) für Erweiterungskarten. Das kann auch eine SSD sein, denn Synology will bald auch einen PCIe-Adapter für M.2-SSDs von der Größe 2240 über den Typ 2262 bis hin zur Größe 2280 anbieten. Noch ist allerdings unklar, wie viele Lanes zur Verfügung stehen und ob NVMe unterstützt wird. Die Karte selbst wird in einen x8-Slot gesteckt.

Für Erweiterungen sind zwei eSATA-Ports vorgesehen. Damit lassen sich 2 x 12 weitere Datenträger einbinden. USB 3.0 ist ebenfalls in Form von zwei USB-A-Buchsen verbaut. Auf der Rückseite sind zudem zwei Lüfter zu sehen und das Netzteil ist intern verbaut. Angaben zur Leistungsfähigkeit beinhalten einen Dual-Core-Broadwell-Prozessor, den Intel eigentlich als Pentium D1508 vermarktet, sowie 6 GByte RAM.

Die Flashstation FS1017 soll im zweiten oder dritten Quartal 2017 verfügbar sein.

Synologys Cloud-Dienst startet

Parallel dazu hat Synology auf der Cebit auch den Start seines Cloud2-Dienstes verkündet, vorerst allerdings nur als Beta. DSM-Nutzer können den Dienst inklusive elf Versionierungen von Backups kostenlos ausprobieren. Die Gesamtkapazität liegt bei 1 TByte je Nutzer.

Die Server selbst sind in Deutschland untergebracht, sie sind ausschließlich für europäische Nutzer vorgesehen. Um an der Betaphase teilzunehmen, müssen sich interessierte Nutzer anmelden. Weitere Informationen gibt es unter c2.synology.com. Die Plätze sind aber begrenzt. Wann die Betaphase endet, ist noch nicht bekannt.



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floewe 24. Mär 2017

Das macht dann auch 4 x 1 Gbit/s nicht besser.

Lefteous 24. Mär 2017

iSCSI klingt super. Ich habe einige Berichte ergoogelt, die bestätigen, dass das...

jum 24. Mär 2017

Das geht. Zumindest ohne Trunk.


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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