Thecus N2820Pro: Thecus bringt seinen Notfall-Akku auch in kleine NAS-Systeme

Mit dem N2820Pro stellt Netzwerkhersteller Thecus sein erstes kleines NAS-System mit einer Mini-USV vor. Die lässt sich leicht entfernen und soll einige Jahre das Speichersystem vor Stromausfällen schützen.

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Der Akku wird rückseitig eingesteckt.
Der Akku wird rückseitig eingesteckt. (Bild: Thecus)

Thecus verbaut schon seit einigen Jahren kleine Akkus in ausgewählten NAS-Modellen. Mit dem N2820Pro bietet der Hersteller erstmals ein System innerhalb der eigenen Produktpalette an, das nur mit zwei Festplattenschächten ausgestattet ist und trotzdem einen Akku beinhaltet. Dieser kann hinten einfach ausgewechselt werden. Ein Federmechanismus muss eingedrückt werden, anschließend kann mit der zweiten Hand der Akku entnommen werden.

  • Die Anschlüsse des NAS-Systems (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Front-Design ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... unterscheidet sich von dem sonst sehr technisch wirkenden Thecus-Design. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Es gibt Platz für zwei 3,5-Zoll-Schächte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Um den Akku herauszunehmen, muss die linke Feder eingedrückt werden ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und mit der rechten der Akku herausgezogen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 28,8 Wattstunden sind recht viel für ein 2-Bay-NAS. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die Anschlüsse des NAS-Systems (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Besonders oft müssen die Akkus natürlich nicht ausgetauscht werden. Thecus geht von einer Haltbarkeit von fünf bis zehn Jahren aus. Der Akku selbst arbeitet auf Lithium-Polymer-Basis und bietet immerhin fast 30 Wattstunden. Für ein kleines NAS-System ist das viel; das dürfte mehr als genug Zeit bieten, um das System sicher herunterzufahren, falls es zu einem Stromausfall kommt. Thecus' große NAS-Systeme müssen auch mit dieser Akkukapazität auskommen. Leider konnte Thecus noch nicht sagen, wie lange das System einen Stromausfall überbrücken kann.

Abseits dessen bietet das neue NAS die Möglichkeiten der Betriebssystemversion 7, sprich XFS- und BTRFS-Dateisystemunterstützung ist dabei. Anschlussseitig gibt es drei GbE-Ports, einen SD-Kartenleser und mehrere USB-3.0-Anschlüsse. Zusätzlich gibt es einen Displayport- und HDMI-Ausgang, um das System auch als Rechner zu nutzen.

Ob das N2820Pro auf den Markt kommt, ist noch nicht final entschieden. Es könnte auch über einen anderen Markennamen erscheinen. Die technische Ausstattung steht ebenfalls noch nicht fest. Es soll wohl aber ein Celeron verbaut werden. Wir vermuten, dass es sich bei der Gehäusegröße um einen Atom-basierten Celeron handelt. Preislich ist ein Aufpreis zu dem N2810Pro zu erwarten. Letzteres liegt derzeit bei etwas über 300 Euro Straßenpreis.

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