• IT-Karriere:
  • Services:

3D-Flash-Speicher: Samsungs V-NAND v4 ist schneller statt größer

Der neue 3D-Flash-Speicher von Samsung liefert eine um ein Viertel höhere Geschwindigkeit, jedoch keine gestiegene Kapazität. Statt 512 GBit pro Chip weist der V-NAND v4 weiterhin 256 GBit auf. Erste SSDs für ausgewählte Partner gibt es bereits.

Artikel veröffentlicht am ,
PM871b mit V-NAND v4
PM871b mit V-NAND v4 (Bild: Samsung)

Samsung hat den Start der Serienfertigung des V-NAND v4 bekannt gegeben. Die vierte Generation des 3D-Flash-Speichers mit 64 Zellschichten hatte der südkoreanische Hersteller vergangenes Jahr auf der Speichermesse Flash Memory Summit vorgestellt. Seit Januar 2017 läuft bereits die Produktion des V-NAND v4 für einen kleinen Kreis von Kunden, bis Ende des Jahres soll die neue Generation rund die Hälfte allen von Samsung gefertigten Flash-Speichers ausmachen. Mehr Kapazität als bisher gibt es allerdings nicht.

  • V-NAND v4 (Bild: Samsung)
  • PM871b als M.2-SSD mit V-NAND v4 (Bild: Samsung)
  • PM871b als M.2- und 2,5-Zoll-Variante mit V-NAND v4 (Bild: Samsung)
V-NAND v4 (Bild: Samsung)
Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden, München
  2. Roche Diagnostics Automation Solutions GmbH, Kornwestheim

Bei der Vorstellung des V-NAND v4 sprach Samsung noch von 512 GBit (64 GByte) pro Die, die Serienfertigung startet aber vorerst mit 256-GBit-Chips (32 GByte). Die 64 Schichten bestehen aus Zellen mit 3 Bit als TLC-Speicher (Triple Level Cell). Laut Hersteller erreicht der V-NAND v4 eine leicht gesteigerte Datenrate von 1.000 MBit pro Sekunde, der bisherige V-NAND v3 schafft nur 800 MBit die Sekunde. Diese Geschwindigkeit war ursprünglich auch für den V-NAND v4 genannt worden, allerdings im Kontext der 512-GBit-Dies.

Neben der höheren Datenrate weist der neue 3D-Flash-Speicher eine von 3,3 auf 2,5 Volt gesenkte Spannung auf. Das soll sich in einer um 30 Prozent gestiegenen Energieeffizienz äußern. Die Zuverlässigkeit der Zellen falle obendrein um 20 Prozent besser aus, allerdings geht Samsung hier nicht ins Detail.

Die PM871b nutzt V-NAND v4

Als erstes Produkt basierend auf dem V-NAND v4 zeigt der Hersteller die PM871b genannte SSD im M.2-Kärtchen- und im 2,5-Zoll-Format. Wie sie sich von der bisherigen PM871 unterscheidet, bleibt unklar. Beide SSDs sind für Notebookhersteller gedacht, nutzen die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle und sind mit bis zu 1 TByte Kapazität verfügbar. Mehr Daten liegen nicht vor.

Künftig möchte Samsung 3D-Flash-Speicher mit 96 Schichten fertigen. IMFT (Intel & Micron) sowie Flash Forward (Toshiba & Western Digital) setzen derzeit auf 64 Layer für 384 sowie 512 GBit, SK Hynix nutzt 72 Schichten für 256 GBit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

honna1612 18. Jun 2017

Seit 1 Jahr tut sich garnichts mehr. Die Konkurrenz hat es in 12 Monaten nicht geschafft...

Anonymer Nutzer 17. Jun 2017

Das hängt natürlich davon ab wie heiß die teile werden, wenn die warm werden kanns...


Folgen Sie uns
       


Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht

Wald weg, Wasser weg, Tesla da? Wir haben Grünheide besucht.

Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht Video aufrufen
Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Github Entwickler veröffentlichen Screenshots der Corona-Warn-App
  2. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  3. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit

DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschutzverstöße EuGH soll über Verbandsklagerecht entscheiden
  2. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  3. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

    •  /