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15K-Festplatten mit 900 GByte: Toshiba legt noch einmal eine Kapazitätsstufe drauf

Wider Erwarten hat Toshiba seine SAS-Festplattenserie mit 15.000 Umdrehungen pro Minuten aktualisiert. Eigentlich sah das Unternehmen keinen Sinn mehr in dieser Festplattenserie, die zu teuer ist, um mit SSDs zu konkurrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
15K-Festplatten von Toshiba werden mit 900 GByte ausgeliefert.
15K-Festplatten von Toshiba werden mit 900 GByte ausgeliefert. (Bild: Toshiba)

Toshibas AL14SX-Serie bietet ab sofort bis zu 900 GByte Speicherkapazität im 2,5-Zoll-Format bei einer Bauhöhe von 15 mm. Die SAS-Festplatten arbeiten mit 15.000 Umdrehungen pro Minute, sie bieten also im Vergleich zu langsamer drehenden Festplatten eine hohe Datenrate. Das Maximum wird mit 290 MByte/s angegeben. Auch die Zugriffszeit ist aufgrund der kleinen Platter und der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit vergleichsweise kurz. Leider fehlt hier eine konkrete Angabe. Die Vorgängergeneration lag bei 2 ms, was vermutlich auch der neuen Serie entsprechen dürfte.

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Die Verlustleistung gibt Toshiba mit 5,6 Watt im normalen Betrieb an, eine Erhöhung von der Vorgängerserie, die bei 4,5 Watt lag, allerdings nur mit 600 GByte angeboten wurde. Ein 600-GByte-Modell sowie eine Variante mit 300 GByte gibt es auch von der AL14SX-Serie.

Die Festplatten werden als 4Kn, 512e und 512n verkauft. Zudem gibt es Sanitize Instant Erase als Option, welches ein besonders schnelles Löschen von Datenträgern ermöglicht.

Die Ankündigung Toshibas verwundert etwas. Noch auf der Cebit erklärte uns das Unternehmen, dass eine weitere Generation von 15K-Festplatten keinen Sinn mehr ergeben würde. Allenfalls 10K-Festplatten sollten noch aktualisiert werden. Offenbar sieht Toshiba jetzt doch noch eine Chance für weitere Absätze, auch wenn die Festplatten im Vergleich zu leistungsfähigen SSDs eigentlich keine Vorteile mehr bieten. Möglicherweise spielt der Druck der Konkurrenz auch eine Rolle. Seagate bietet seit längerem 900-GByte-Modelle an, was derzeit dem technisch Machbaren entspricht, wenn es um die verwertbare Serienfertigung geht.

Laut Toshiba werden die Festplatten bereits ausgeliefert. Interessanterweise fehlen derzeit aber jegliche Informationen auf der Webseite der Festplattensparte. Einen Preis nennt Toshiba nicht.

Nachtrag vom 13. Juni 2017, 13:00 Uhr

Toshiba wies uns darauf hin, dass die Festplattenserie bereits auf der US-Webseite gelistet ist.



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JouMxyzptlk 13. Jun 2017

Man nehmen einen Datenbankserver welcher gerne mal viel IO macht. Beispielweise Exchange...

kaymvoit 13. Jun 2017

Wo kommt denn die Situation zusammen wo auf der einen Seite die Löschung der Daten auf...


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