Abo
  • Services:

Flash-Speicher: Samsung nennt erste Leistungswerte zu seinen Z-SSDs

Die IOPS und die Übertragungsrate pro Sekunde scheinen bei Samsungs Z-SSDs nicht außergewöhnlich hoch, dafür soll die Latenz überzeugen. Zur Haltbarkeit des eingesetzten NAND-Flash-Speichers hält sich der Hersteller allerdings noch bedeckt.

Artikel veröffentlicht am ,
Zwei Z-SDDs von Samsung
Zwei Z-SDDs von Samsung (Bild: Digital Trends)

Samsung hat auf der Cloud Expo Europe erstmals konkrete Leistungsangaben zu seinen Z-SSDs gemacht, wie Anandtech berichtet. Angekündigt hatte der südkoreanische Hersteller die Solid State Drives auf dem Flash Memory Summit im August 2016, jedoch kaum Details genannt. Bei einem in London ausgestellten Modell listete Samsung einige Werte zur Einordnung.

Stellenmarkt
  1. Gühring KG, Albstadt
  2. SEAL Systems AG, Röttenbach bei Erlangen, Roßdorf bei Darmstadt

Dabei handelt es sich um eine PCIe-Gen3-x4-Steckkarte im HHHL-Formfaktor (Half Height Half Length) und 800 GByte Kapazität. Die sequenzielle Lese- und Schreibrate soll bis zu 3,2 GByte pro Sekunde betragen. Zumindest lesend ist sie damit ähnlich schnell wie Samsungs aktuelle Consumer-SSDs, die 960 Pro und die 960 Evo. Auffällig ist die Schreibrate der Z-SSD oder zumindest die Aussage, sie sei identisch zur Lesegeschwindigkeit. Die 750.000 und und 160.000 Input-/Output-Operationen pro Sekunde (R/W) sind ohne Queue-Depth-Angabe nicht einzuordnen, tendenziell gibt es aber schnellere SSDs.

  • Samsungs Z-SSD auf der Cloud Expo Europe (Foto: Ian Cutress/Anandtech)
  • Präsentation auf dem Flash Memory Summit 2016  (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Präsentation auf dem Flash Memory Summit 2016  (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Präsentation auf dem Flash Memory Summit 2016  (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Samsungs Z-SSD auf der Cloud Expo Europe (Foto: Ian Cutress/Anandtech)

Als wichtigsten Vorteil der Z-SSD nennt Samsung die Latenz, die 70 Prozent geringer sein soll als bei anderen NVMe-Modellen. Damit würde sich das Solid State Drive in der Nähe von Intels Optane-SSDs wie der DC P4800X mit 3D-Xpoint-Speicher positionieren. Samsung zufolge werden die kurzen Antwortzeiten bei (Lese)zugriffen durch einen speziellen Controller und den Z-NAND-Flash-Speicher erreicht. Dabei könnte es sich um 3D-NAND als SLC-Variante (Single Level Cell) mit einem Bit pro Speicherzelle handeln. Das hat Samsung aber bisher weder bestätigt noch dementiert. SLC würde die Haltbarkeit verglichen mit MLC und TLC deutlich erhöhen.

Ursprünglich hatte Samsung eine 1-TByte-Z-SSD für 2016 angekündigt und 2 sowie 4 TByte für 2017. Wann die Auslieferung startet, ist unbekannt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /