TVS-882ST3: QNAP stellt hochpreisiges NAS mit 2,5-Zoll Schächten vor

Der NAS-Hersteller QNAP hat sein Produktsortiment um das TVS-882ST3-NAS ergänzt. Es soll mit Thunderbolt-3-Anschluss und Core-i7-CPU besonders für den KMU-Bereich und leistungsintensive Anwendungsszenarien geeignet sein. Die zwei Netzwerkbuchsen des Systems sind für 10 Gigabit schnelle Datenübertragung ausgelegt, wie es in der Produktvorstellung(öffnet im neuen Fenster) heißt.

Die acht Hot-Swap-Festplatteneinschübe des NAS sind für Laufwerke im 2,5-Zoll-Format ausgelegt. Das Gerät unterstützt Speichermedien mit M.2-Schnittstelle oder SATA-Interface mit SATA-6-Gbit/s-Geschwindigkeit. Als Prozessor stehen Vierkerner-Core-i5- oder Core-i7-Chips von Intel und 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Außerdem verfügt das Gerät über einen USB-A-Anschluss mit USB-3.1-Geschwindigkeit und einen HDMI-1.4b-Ausgang. Dieser Bildschirmausgang ist beispielsweise für die von QNAP entwickelte Virtualisierungstechnik Q vPC wichtig.
NAS als Desktop-PC verwenden
Q vPC ermöglicht nämlich die Nutzung des NAS als eigenständigen Desktop-Computer. Das NAS kann dabei verschiedene Betriebssysteme wie Windows, Android oder Linux-Distributionen in einer virtuellen Maschine verwenden und gleichzeitig auf die gespeicherten Daten und Ressourcen zugreifen. Zusätzlich kann über Q vPC auf Systemeinstellungen des Gerätes zugegriffen werden; auch Docker-Container können gehostet werden.








Über den Thunderbolt-3-Anschluss können Endgeräte mit entsprechend passender Buchse die verkabelte Ethernet-Verbindung des NAS mitverwenden, falls sie nicht über WLAN kommunizieren können oder sollen. Per Thunderbolt 3 lassen sich auch weitere Thunderbolt-2-Expansionssysteme mit dem TVS-882ST3 koppeln und dessen Festplatten in einem RAID-Verbund anordnen. QNAP gibt diese Kompatibilität aber nur für eigene Produkte an.
Das NAS ist zwar sehr flexibel, aber doch eine recht große Investition: QNAP bietet das TVS-882ST3 bei Drittanbietern zu einem Preis ab 2.500 Euro an. Dieser kann mit Core i7 und 16 GByte RAM auf 3.000 Euro steigen.



