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Netgear RN426 und RN428: BTRFS und vier Ethernet-Ports stecken in Büro-NAS

Netgears neue RN400-NAS-Systeme sind komplett auf Datensicherheit ausgelegt. Dafür sorgen das BTRFS-Dateisystem und vom Hersteller integrierte Funktionen. Eine davon: das Readynas OS in Version 6.7 inklusive Virenschutz.

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Beide NAS-Systeme ähneln sich innerlich und äußerlich stark.
Beide NAS-Systeme ähneln sich innerlich und äußerlich stark. (Bild: Netgear/Montage: Golem.de)

Der Netzwerkanbieter Netgear hat mit dem Readynas 426 und dem Readynas 428 zwei neue NAS-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Beide Modelle gleichen sich auf dem Papier stark, wobei das Readynas 428 acht statt sechs Festplattenschächte hat. Auf beiden Systemen ist die neue Version des von Netgear entwickelten Betriebssystems Readynas OS 6.7 vorinstalliert.

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Dieses Linux-basierte Betriebssystem wird mittlerweile in Version 6.7.4 angeboten und soll Nutzern eine verbesserte Oberfläche mit 3D-Elementen geben, um eine bessere Übersicht über die Einstellungen des Systems zu ermöglichen. Die Hardware an sich ist auf Ausfallsicherheit ausgelegt und soll sich, anders als etwa teure NAS-Systeme von QNAP, voll auf die Funktion als redundanter Datenspeicher konzentrieren.

BTFRS sorgt für Datensicherheit

Um die NAS-Systeme auch vor Festplattenausfällen abzusichern, nutzt Netgear das Dateisystem B-Tree FS (BTFRS), das von vielen einfach Butter FS genannt wird und unter Linux verbreitet ist. Es verfügt über Funktionen wie Snapshots, Hashsummen und Defragmentierung des Datenträgers in Echtzeit. Das soll die Sicherheit von Daten und deren Wiederherstellung gewährleisten.

  • Netgear Readynas 426 (Bild: Netgear)
  • Netgear Readynas 426 (Bild: Netgear)
  • Netgear Readynas 426 (Bild: Netgear)
  • Netgear Readynas 428 (Bild: Netgear)
  • Netgear Readynas 428 (Bild: Netgear)
Netgear Readynas 426 (Bild: Netgear)

Außerdem spricht Netgear von einer Anti-Malware-Software, die auf den NAS-Systemen vorinstalliert ist, und von einem Bitrot-Schutz, der Bitfehler und damit die Beschädigung von Dateien verhindern soll. Besitzer der NAS-Geräte können auch auf die Netgear Readycloud zugreifen und online Daten abspeichern und abrufen.

Von der Hardware her sind Readynas 426 und 428 identisch ausgestattet. Beide Systeme nutzen einen Atom-C3000-Prozessor mit vier Kernen und 4 GByte DDR4-Arbeitsspeicher. Mögliche RAID-Konfigurationen sind die Standardanordnungen RAID 0, 1, 5 und 6. Das Readynas 426 kann mit seinen sechs Laufwerken RAID 50 und das 428 mit acht Laufwerken RAID 60 konfigurieren. Beide Systeme verfügen über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, die per Link Aggregation zu einer Art Trunk für höhere Datenübertragungsraten zusammengeführt werden können. Diese Option gibt es bei den kleineren RN400-Modellen 422 und 24 nicht.

Beide NAS-Systeme können direkt bei Netgear oder bei Drittanbietern gekauft werden. Der Versandhändler Amazon gibt eine Verfügbarkeit zum 7. Juni 2017 an. Das RN426 mit sechs Festplattenschächten wird für knapp 1.100 Euro ohne Laufwerke verkauft. Das RN428 kostet ab 1.300 Euro ohne Festplatten. Beide Systeme können mit unterschiedlich großen vorinstallierten Speichermedien bestellt werden, was den Preis beeinflusst.



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Proctrap 01. Jun 2017

ymmd

jonbae 31. Mai 2017

Wenn genug RAM und möglichst ECC vorhanden sind ist ZFS super. Da hast dann auch gleich...

recluce 31. Mai 2017

Hält sich das Ammenmärchen über den RAM Bedarf immer noch? Nur wenn Du Deduplizierung...

amie 31. Mai 2017

.. und schon bin ich raus. kann mal jemand, der den Artikel gelesen hat sagen welches...

Unwichtig 31. Mai 2017

"Um die NAS-Systeme auch vor Festplattenausfällen abzusichern, nutzt Netgear das...


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