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SV-G-Serie: Sonys Video-SSDs bieten einen sehr hohen TBW-Wert

Sony hat für den professionellen Videomarkt zwei SSDs vorgestellt, die ihrem Einsatzzweck entsprechend oft Daten aufnehmen können. Die SATA-SSDs sind dabei gar nicht so teuer.

Artikel veröffentlicht am ,
Sony hat bald zwei Video-SSDs im Angebot.
Sony hat bald zwei Video-SSDs im Angebot. (Bild: Sony)

Sony hat zwei besonders zuverlässige SSDs für den Einsatz im Videobereich vorgestellt. Die SV-G-Serie gibt es entweder mit 960 GByte oder 480 GByte Speicher. Die Laufwerke verwenden den SATA-Anschluss. Laut des Datenblatts bieten die beiden Modelle das, was bei SSDs mit SATA-Anschluss zu erwarten ist. Die Datenrate liegt schreibend bei 500 MByte/s und lesend - der wichtigere Wert von beiden - bei 550 MByte/s.

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Einen besonderen Wert legt Sony auf die Zuverlässigkeit der Datenträger. Diese werden nach dem Jedec-Standard JESD218B getestet. Das kleine Modell mit 480 GByte Speicher soll 1.200 Terabytes Written (TBW) schaffen. Beim 960-GByte-Modell sind es sogar 2.400 TBW. Möglich wird das laut Sony durch eine gute Fehlerbehandlung.

Selbst schnelle PCIe-SSDs haben geringere TBW-Werte

Im Vergleich zu anderen Endkunden-SSDs ist das sehr viel. Selbst die Samsung NVMe-SSD 960 Pro kommt beim 1-TByte-Modell nur auf 800 TBW. Eine vergleichbare SATA-SSD, die 850 Pro, kommt nur auf 150 TBW. Allenfalls Server-SSDs schaffen noch höhere Werte. Allerdings sind die Anforderungen im Endkundenbereich geringer. Video-SSDs werden als Datenträger ständig neu beschrieben.

Auch gegen plötzliche Stromabbrüche sollen die SSDs geschützt sein. Sony verspricht zudem, dass die Lese- und Schreibleistung über eine lange, wenn auch nicht näher genannte Zeit, erhalten bleiben soll.

Interessant ist zudem eine ungewöhnliche Angabe zur Zuverlässigkeit des SATA-Anschlusses. Sony gibt 3.000 Anschlusszyklen an. Das ist laut Sony das Sechsfache dessen, was bei SATA-Anschlüssen normal ist. Ein paar Jahre sollten die SSDs damit durchhalten. IOPS-Werte gibt Sony nicht an, die dürften bei videotypischen sequentiellen Datentransfers wenig Relevanz haben.

Die beiden SSDs sollen ab Mai 2017 verfügbar sein. Die US-Preise werden wie üblich ohne Steuern angegeben und liegen bei rund 540 US-Dollar für das 960-GByte-Modell und 290 US-Dollar für das kleine Modell.

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Poison Nuke 12. Apr 2017

Also wenn ich mir diese Datenrate von den RED Kamera anschaue, dann dürfte man die TBW...


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