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Die Ultrastar SS330 ist an ein SAS-Interface angebunden.
Die Ultrastar SS330 ist an ein SAS-Interface angebunden. (Bild: HGST)

Ultrastar SS300: HGST stellt TLC-SSDs für Enterprise-Kunden vor

Die Ultrastar SS330 ist an ein SAS-Interface angebunden.
Die Ultrastar SS330 ist an ein SAS-Interface angebunden. (Bild: HGST)

Beim Lesen fast genauso schnell wie MLC-Flash: Die neuen SAS-SSDs von HGST für den Serverbereich können auch mit TLC-Flash bestellt werden, der auf dem Papier gute Leistungswerte bringt. Das Problem ist die Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb.

Die Western-Digital-Tochter-HGST hat eine neue SSD vorgestellt, die über die im Serverbereich viel genutzte SAS-12-GBit/s-Schnittstelle angebunden ist. Die Ultrastar SS300 im 2,5-Zoll-Format soll hohe Übertragungsraten erreichen. Das Laufwerk wird je nach Modell mit MLC-3D-NAND-Flash oder TLC-3D-NAND-Flash im 2,5-Zoll Gehäuse hergestellt. Bei der Fertigung kooperiert HGST mit dem Chiphersteller Intel. Wahrscheinlich werden die Flash-Zellen vom Partnerunternehmen hergestellt.

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  • HGST Ultrastar SS300 (Bild: HGST)
  • Das Datenblatt der Platte (Bild: HGST)
Das Datenblatt der Platte (Bild: HGST)

Im Detail gibt HGST eine sequentielle Leserate bei 128-KByte-Blöcken von 2.100 MByte pro Sekunde beim MLC-Modell und 1.200 MByte pro Sekunde beim TLC-Modell an. Bei den IOPS im Lesen sind beide Varianten hingegen gleichauf: 400.000 Operationen schaffen sie zu bewältigen. Die Schreibraten unterscheiden sich mit 2.050 MByte pro Sekunde zu 1.250 MByte pro Sekunde deutlich. Gerade im Lesen überschreiten beide Flash-Speicher die theoretische Leistungsgrenze der SAS-Schnittstelle von 12 GBit/s, sie ist also ein Flaschenhals.

Hohe Zuverlässigkeit und fünf Jahre Garantie

HGST gibt unabhängig von den verwendeten Flash-Zellen einen MTBF-Wert von 2,5 Millionen Stunden im 24-Stunden-Betrieb an. Das ist im Vergleich zu Verbrauchermodellen mit etwa einer Million Stunden ein guter, für Enterprise-Modelle ein durchschnittlicher Wert. Allerdings unterscheidet sich die maximale Petabytes-Written-Angabe je nach Flash-Technik. MLC-Modelle kommen auf 7 bis 59 PBytes, während TLC-Modelle maximal 14 PBytes erreichen. Die Garantie liegt für alle Modelle bei fünf Jahren, oder bis der PBytes-Written-Wert erreicht wird.

Die maximale Leistungsaufnahme der Ultrastar SS300 ist mit angegebenen 14 Watt relativ hoch, zumindest im Vergleich zu Verbrauchermodellen. Enterprise-PCIe-SSDs von HGST wie die Flashmax PCIe liegen mit 25 Watt deutlich darüber.

Eine Preisangabe zu den Modellen macht HGST nicht. Unter 32 Modellen mit verschiedenen Flash-Bausteinen und Kapazitäten kann ausgewählt werden. Die gewünschte Konfiguration kann auf Anfrage über Drittanbieter bestellt werden. Der Preis für Modelle mit TLC-Flash dürfte deutlich unter MLC-Flash-Platten liegen.


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bebbo 20. Mai 2017

Eine Platte die nur beschrieben wird, kann man auch durch eine Scheibe Toast ersetzen.



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