Abo
  • Services:

NAND-Flash: Toshiba legt sich beim Verkauf des Flashspeicher-Fab fest

Finanziell schwer angeschlagen will Toshiba sich dennoch den Käufer seiner Flashsparte nach nationalen Gesichtspunkten aussuchen. Ob der Plan aufgeht, ist noch offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Toshiba will seine Flash-Speicherchip-Produktion bevorzugt an ein staatlich geführtes Konsortium aus Japan verkaufen. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf eine informierte Person. In dem laufenden Bieterwettbewerb um die Sparte legte sich der Konzern damit am 21. Juni 2017 auf einen Verhandlungspartner fest, jedoch nicht bindend.

Stellenmarkt
  1. STI - Gustav Stabernack GmbH, Lauterbach
  2. Hays AG, Mannheim

Toshiba erklärte, dass es eine Vereinbarung mit der Gruppe bis zum nächsten Mittwoch abschließen möchte, dem Tag der jährlichen Hauptversammlung des angeschlagenen Unternehmens.

Zu dem Konsortium unter Führung der staatlichen Fonds Innovation Network Corporation of Japan gehört die ebenfalls staatliche Development Bank of Japan und der US-Finanzinvestor Bain, der mit dem südkoreanischen Konkurrenten SK Hynix zusammenarbeitet. Details zu dem Angebot des Konsortiums wurden nicht bekannt gegeben. Eine informierte Person sagte dem Wall Street Journal, dass es mehr als 2 Billionen Yen (18 Milliarden US-Dollar) seien und die japanischen Investoren mehr als die Hälfte der Sparte kontrollieren wollten.

Toshiba ist schwer angeschlagen

Toshiba hofft auf einen schnellen Verkauf des Geschäftsbereichs Flashspeicher-Fab (Semiconductor Fabrication Plant), um die Insolvenz seiner US-Atomenergiesparte Westinghouse Electric auszugleichen, die 9 Milliarden US-Dollar Verluste erzeugte.

Bei einem Verkauf muss Toshiba noch die juristischen Probleme mit dem US-Partner Western Digital lösen. Dieser betreibt das Joint Venture Flash Forward mit der Speicherchip-Sparte von Toshiba und ist damit nach Samsung und vor IMFT (Intel Micron Flash Technologies) der zweitgrößte Fertiger. Western Digital möchte daher bei einem Verkauf vorrangig behandelt werden - Toshiba lehnt das ab.

Western Digital hatte im Jahr 2015 Sandisk übernommen, das mit Toshiba ursprünglich das Joint Venture gebildet hatte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  2. (u. a. RT-AC5300 + Black Ops 4 für 255,20€ + Versand)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. ab 399€

Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
    Sky Ticket mit TV Stick im Test
    Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

    Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
    2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
    3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

      •  /