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Zwei Racksysteme werden von Netgear zurückgerufen.
Zwei Racksysteme werden von Netgear zurückgerufen. (Bild: Netgear)

NAS-Ausfälle: Seagate schweigt, Netgear ruft zurück

Zwei Racksysteme werden von Netgear zurückgerufen.
Zwei Racksysteme werden von Netgear zurückgerufen. (Bild: Netgear)

Netgear wird der Weiterbetrieb rund um die Intel-C2000-basierten NAS-Systeme zu riskant. Seagate hingegen will sich bis heute auf Nachfrage nicht zu möglichen Schäden äußern. Interessanterweise betrifft das auch Western Digital, obwohl eine Antwort dieses Herstellers einfach sein sollte.

Nach den angekündigten Untersuchungen hat Netgear jetzt weitergehende Informationen zu potenziell ausfallenden NAS-Systemen veröffentlicht. Demzufolge sind die Systeme RN3130 und RN3138 betroffen sowie mehrere WLAN-Controller (WC/WB7500/7600 unterschiedlicher Revisionen). Netgear wird sich mit allen registrierten Nutzern in Verbindung setzen und fordert Nutzer, die ihr System nicht registriert haben, auf, dies nachzuholen.

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Netgear beruhigt aber auch zugleich. Die höhere Ausfallwahrscheinlichkeit der C2000er-Serie tritt erst nach einigen Jahren des Betriebs auf. Interessanterweise nennt Netgear nicht die Ursache des Problems. Offiziell ist der Intel-Prozessor nicht schuld. Stattdessen nimmt Netgear die Schuld auf sich. Einem Bericht von The Register zufolge könnte das mit Stillschweigeabkommen zusammenhängen, die mit Intel bestehen. Das könnte auch erklären, warum andere Hersteller mit Informationen zurückhaltend sind. Wie bereits bekannt, gibt es bei Intel-C2000-basierten NAS-Systemen verschiedener Hersteller ein erhöhtes Ausfallrisiko und die meisten Hersteller haben uns Rückmeldung gegeben, ob und wie sie betroffen sind. Netgear ist allerdings der erste, der aktiv Geräte austauschen wird. Das liest sich zwar nur zwischen den Zeilen in der Service Note, allerdings hat Netgear dies The Register bestätigt. Unbekannt ist nur, wie und wann der Austausch durchgeführt wird. Vermutlich braucht es eine neue Board-Revision mit dem neuen C2000-Stepping.

Zwei Festplattenhersteller haben aber bis heute nicht auf unsere Anfragen reagiert. Sowohl Seagate als auch Western Digital sagten uns, dass es keine weiteren Informationen gibt. Wir hatten die Unternehmen am 28. Februar 2017 noch einmal an unsere Anfrage vom 15. Februar erinnert und bekamen vergangene Woche die Bestätigung, dass es keine weitere Antwort gibt. Bei einer Produktkategorie, bei der es auf Zuverlässigkeit und Vertrauen ankommt, ist das ein fragwürdiges Verhalten. Dabei sollte für Western Digital eine Antwort kein Problem sein. Soweit uns bekannt ist, setzt das Unternehmen keine C2000-CPUs ein. Bei Seagate ist das anders. Der Hersteller hat einzelne Produkte mit der C2000-Serie ausgestattet. Das Unternehmen sagte uns nur, dass die Situation weiterhin mit "Hochdruck" untersucht werde.


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DennyM 12. Mär 2017

Gestern Mittag hat sich Synology bei mir gemeldet. Als erstes, Zitat: "Wir können Ihnen...

maci23 06. Mär 2017

Ich finde es schon eigenartig, dass sich NAS Hersteller gar nicht dazu äußern. Ich habe 2...

narfomat 06. Mär 2017

wenn die daten irgendwas wert sind, direkt auf ein anderes NAS oder fileserver umsteigen...



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