Für Android lassen sich nun Qt-Apps entwickeln, die sowohl OpenGL- als auch rasterbasierte Oberflächen nutzen. Umsetzbar ist das durch mehrere native Oberflächen.
Feuerwehrmann Patrick Jackson entwickelt eine App für die Google Glass - künftig könnte Googles Datenbrille Feuerwehrleute bei Einsätzen unterstützen. Jackson hat bereits eine Smartphone-App entwickelt, die bei einem Einsatz Informationen zum Unglücksort sowie verfügbare Hydranten anzeigt.
MariaDB hat die MySQL-Alternative MariaDB Enterprise 1.0 veröffentlicht. MariaDB Enterprise 1.0 verspricht eine einfache Installation, Konfiguration und Verwaltung sowie für Unternehmen relevante Funktionen wie Hochverfügbarkeit durch die Integration von Galera-Cluster.
Die kommende Version 6.5 von OpenSSH wird zahlreiche verbesserte Verschlüsselungsverfahren enthalten, darunter die elliptische Kurve Curve25519 und die Stromverschlüsselung Chacha20. Die bisher verwendeten elliptischen Kurven stammten von der NSA.
Der Dart2JS-Compiler in Dart 1.1 soll deutlich schnelleren Javascript-Code erzeugen. Zudem erhält die Version Verbesserungen für den serverseitigen Einsatz von Dart.
Googles Browser Chrome 33 Beta unterstützt sogenannte Custom-Elemente, also HTML-Elemente, die jeder Web-Entwickler selbst definieren kann. Zudem unterstützt er über das Web Speech API nun auch Sprachsynthese.
Node.js bekommt mit Timothy Fontaine einen neuen Projektleiter. Isaac Schlueter, der das Projekt bisher geleitet hat, will sich mit einer neuen Firma ganz auf den Paketmanager von Node.js, npm, konzentrieren.
Intels Open Source Technology Centre arbeitet an einer 16-Bit-Unterstützung in der Compiler-Infrastruktur LLVM. Der Linux-Start-Code lässt sich damit bereits bauen, es soll aber mehr getestet werden.
Googles Web Platform Team hat eine grobe Roadmap für die in Chrome genutzte HTML-Rendering-Engine Blink für 2014 vorgelegt. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht das Thema Mobile, aber auch Themen wie Responsive Images und Service Worker.
Für die Programmiersprache Rust 0.9 ist die Laufzeit stark überarbeitet worden, dabei blieben die Funktionen aber erhalten. Außerdem können Bibliotheken der von Mozilla initiierten Sprache nun statisch gelinkt werden.
Mit Easel lassen sich Designideen für Webseiten sehr schnell umsetzen, ohne dass ein Designer oder Entwickler benötigt wird. Ab sofort gehört Easel zu Github.
Eher als erwartet soll das NPAPI aus dem freien Chromium-Browser unter Linux verschwinden. Bereits ab April müssten Nutzer auf Googles Chrome ausweichen oder auf den Flash Player verzichten.
Knapp vier Monate, nachdem Google Bump übernommen hat, wird der Dienst jetzt eingestellt. Grund sei, dass das Bump-Team zu sehr in die Entwicklung neuer Projekte bei Google eingebunden sei. Auch die Foto-App Flock ist betroffen - Nutzer sollten ihre Daten bald sichern.
30C3 2013 war kein gutes Jahr für die Verschlüsselung. Auch jenseits des NSA-Skandals gab es etliche Schwachstellen, die zwar bereits bekannt waren, 2013 aber akut wurden.
30C3 Die Wii U ist noch immer nicht vollständig gehackt, trotz teilweise drastischer Fehler, die Nintendo beging. Schuld daran ist anscheinend das schwindende Interesse. Homebrew-Projekte werden aufwendiger als Schwarzkopieprojekte.
Mit EAIT - Easy APK Image Themer können Android-Nutzer einfach das Aussehen ihrer Lieblings-Apps verändern. Dafür wird die App dekompiliert, die extrahierten Bildelemente können dann bearbeitet werden. Anschließend baut EAIT die App wieder zusammen.
Talkside ersetzt den Anrufbildschirm und bietet dem Nutzer neben dem Anrufernamen und -bild zahlreiche zusätzliche Informationen. Diese bezieht die App unter anderem aus vorherigen SMS-Konversationen, Facebook-Statusmitteilungen und RSS-Feeds - und soll damit Stoff für Unterhaltungen bieten.
Das Sicherheitsunternehmen RSA Security hat dementiert, in einem geheimen Vertrag mit der NSA dafür zu sorgen, dass Verschlüsselung mit Hintertüren in ihren Produkten eingesetzt wird.
10 Millionen US-Dollar zahlte die NSA an das Sicherheitsunternehmen RSA Security, um Dual_EC_DRBG in seiner BSafe-Bibliothek als Standard einzusetzen. Bereits im September 2013 hatte RSA davor gewarnt, die Bibliothek zu nutzen.
Mit dem Creator Kit von Fritzing soll Jugendlichen der Einstieg in die interaktive Elektronik mit dem Arduino leicht gemacht werden. Tatsächlich geht die Bastelei weit über blinkende Lichter hinaus. Golem.de hat geschaltet und gestaunt.
Seit vier Jahren arbeitet Facebook bereits an HHVM, kurz für Hiphop Virtual Machine for PHP. Die aktuelle Version 2.3 ist mittlerweile mit zahlreichen PHP-Frameworks kompatibel, unterstützt FastCGI und ist bei Wordpress um ein Vielfaches schneller als das Standard-PHP.
Opera bringt ein Update für seinen iPad-Browser Coast heraus. Die App bietet immer noch ein minimalistisches Layout, Opera hat aber einige nützliche Funktionen ergänzt. Außerdem sollen Internetseiten jetzt schneller laden.
Mit Bithub wollen Entwickler bei Open Whispersystems das Spenden für ihre quelloffene Software vereinfachen und gleichzeitig andere Programmierer dazu animieren, die Software zu verbessern. Bitcoins werden in einem Topf gesammelt und prozentual an alle ausgezahlt, die Code beitragen.
Der alternative Lockscreen Cover für Android-Geräte lernt, in welcher Situation der Anwender welche App benutzt und passt die Auswahl entsprechend an. Die App ist mittlerweile in der offenen Betaphase und kann kostenlos im Play Store heruntergeladen werden.
Das Spielestudio Nomnom hat sein Spiel Monster Madness in einer Webversion veröffentlicht. Monster Madness nutzt die Unreal Engine 3, die dank Mozilla und Epic seit einiger Zeit direkt im Browser läuft.
Googles Javascript-Alternative Dart soll standardisiert werden. Die Ecma, die bereits Javascript standardisiert hat, will nun auch einen Dart-Standard festlegen.
Das Emulatorpaket Amiga Forever läuft nun auch in Googles Chrome 31. Mit der kostenlosen Version lässt sich schon ein wenig mit der klassischen Benutzeroberfläche herumspielen, mit einem günstigen Plugin laufen auch Spiele und Demos.
Qt 5.2 soll auf mehr Plattformen laufen, darunter Android, iOS und Blackberry 10. In der neuen Version des Qt-Frameworks gibt sogar eine Vorschau für Qt auf Windows RT.
Google macht seine Chrome-Apps nun auch für Macs verfügbar: Die Apps, die in eigenen Fenstern laufen und für den Nutzer wie normale Desktop-Apps aussehen, laufen damit auf allen Computern, auf denen Chrome installiert ist.
Intels Einstieg in die Welt der Arduino-Tüftler beginnt mit guten Vorsätzen, interessanten Ideen und einem neuen Prozessor - aber scheitert schon früh an einer nachlässigen Umsetzung bei der Software.
2011 stellte Mozilla die Arbeit an einer Multiprozess-Architektur für Firefox ein, seit Januar arbeiten einige Mozilla-Entwickler wieder daran und machen große Fortschritte. Wer will, kann die neue Multiprozess-Architektur von Firefox schon heute ausprobieren.
Mit Kexec lassen sich leicht laufende Kernel ersetzen und anschließend nutzen. Unter Verwendung von UEFI mit Secure Boot verursacht dies aber nach wie vor Sicherheitsprobleme, eventuell sogar für Windows.
Google will dafür sorgen, dass Chrome-Apps künftig auch unter Android und iOS laufen. Dann würde Googles Plattform für Web-Apps alle großen Betriebssysteme abdecken.
Die Android-Portierung von Qt wird künftig unter dem KDE Free Qt Foundation Agreement stehen. Damit soll garantiert werden, dass Qt für Android offen und entwicklungsfähig bleibt.
Das Anonymisierungsprotokoll des Tor-Projekts soll möglicherweise zu einer Standarderweiterung für HTTP werden. Zumindest ist die IETF auf das Tor-Projekt zugegangen, berichtet Technology Review.
Es war knapp, aber letztendlich ist die von Lavabit-Gründer Ladar Levinson gestartete Crowdfunding-Kampagne für Dark Mail erfolgreich gewesen. Mit Dark Mail soll eine Open-Source-Architektur für verschlüsselte E-Mails entwickelt werden.
Die Entwickler des 1Sheelds müssen keine neuen Shields für das Arduino kaufen, sie kommen mit einem aus. Andere Hardwarekomponenten liefert das darüber verbundene Smartphone etwa mit seinem Gyroskop oder einfach seinem Bildschirm als Steuerung für die Entwicklerplatine.
Ausgestattet mit einem Raspberry Pi samt Bluetooth-Dongle haben sich Sicherheitsexperten auf die Suche nach Geräten mit aktivierter Bluetooth-Schnittstelle gemacht. Es waren erstaunlich viele, die zudem viele Informationen über ihren Besitzer verraten.
Der Init-Dienst Systemd könnte künftig Agetty und Login an einem VT ersetzen und auch die Sitzung läuft dann in einer Systemd-eigenen Konsole und nicht mehr in der Kernel-Konsole. Dazu gibt es einen Boot-Splash für Initrds.
Die erste große Überarbeitung für den Audiocodec Opus steht nun als Release Candidate der Version 1.1 bereit. Gibt es keinen gravierenden Bug mehr, wird dies die finale Version.
Facebook hat mit RocksDB eine einfache Embedded-Datenbank entwickelt. Sie basiert auf Googles LevelDB, die in ihrer Originalversion für Facebook zu langsam war, und soll für einen schnellen Zugriff auf lokale Daten sorgen, auch wenn diese nicht in den Arbeitsspeicher passen.
Die von Mozilla und Epic veröffentlichte HTML5-Demo Epik Citadel läuft nun offiziell auch in Chrome und Opera, die für asm.js geschriebenen Code dank diverser Optimierungen schneller ausführen.
Docker erlaubt es, Apps in Container zu verpacken, die überall laufen - sowohl auf dem Notebook des Entwicklers als auch direkt auf einem Server oder einer virtuellen Maschine. Die neue Version 0.7 unterstützt nun offiziell alle Linux-Distributionen und bietet sechs weitere wesentliche Neuerungen.
Google verbessert die Softwarebasis der Kamerafunktionen von Android. Künftig soll das RAW-Format unterstützt werden und ein schneller Serienbildmodus verfügbar sein.
Nutzer von Windows-Phone-Smartphones können nun endlich eine offizielle Instagram-App nutzen. Diese ist allerdings noch nicht gleichwertig mit der iOS- und Android-App - offenbar absichtlich, wie die Instagram-Macher erklären.
Schon vor 25 Jahren hätte Emacs zu einer Textverarbeitung mit Wysiwyg werden sollen, dies müsse jetzt endlich geschehen, schreibt GNU-Projektgründer Richard Stallman.
Für die Entwicklungsplattform Raspberry Pi gibt es ein neues Image, in dem das Programm Mathematica zusammen mit einer neuen Programmiersprache von Wolfram Research enthalten ist. Die Beteiligten wollen damit ein anderes Verständnis von Mathematik an Schulen erreichen.