LLVM-Clang: FreeBSD standardmäßig ohne GCC

Die Entwicklungsversion des kommenden FreeBSD 10 verzichtet nun standardmäßig darauf, GCC und Libstdc++ auf Systemen zu bauen, die LLVMs Clang unterstützen. Die GPL-lizenzierte Software kann aber weiterhin genutzt werden.

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FreeBSD verzichtet auf die Installation von GCC.
FreeBSD verzichtet auf die Installation von GCC. (Bild: FreeBSD)

Vor über einem Jahr kündigte das FreeBSD-Team an, statt der GPL-lizenzierten Programme der GNU-Compiler-Collection (GCC) langfristig den freizügig lizenzierten Clang-Compiler des LLVM-Projekts zu nutzen. Im aktuellen Entwicklungszweig HEAD, der in FreeBSD 10 aufgehen wird, ist dieser Wechsel auf unterstützten System nun vollständig, und sowohl GCC als auch die Standard-C++-Bibliothek des GNU-Projekts Libstdc++ werden standardmäßig nicht mehr gebaut.

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Im stabilen FreeBSD 9.0 sowie dem Hauptentwicklungszweig HEAD des Betriebssystems war der BSD-artig lizenzierte Compiler Clang zwar bisher als Standard installiert, konnte aber nicht auf allen Plattformen oder für spezielle Kernelversionen verwendet werden. Deshalb wurde GCC parallel dazu installiert und konnte weiterhin genutzt werden.

Dies ist nun also auf den von Clang unterstützten Plattformen nicht mehr ohne weiteres der Fall. Nutzer des Testzweiges, die auf GCC und Libstdc++ angewiesen sind, können diese mit den Optionen WITH_GCC und WITH_GNUCXX in der src.conf-Datei jedoch immer noch aktivieren.

Die Veröffentlichung von FreeBSD 10 ist für Ende November dieses Jahres geplant, und der Code des Betriebssystems ist seit wenigen Tagen eingefroren - das heißt, es sind nur noch kleine Änderungen zugelassen, die zuvor genehmigt werden müssen.

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