• IT-Karriere:
  • Services:

X.org: Patch für 20 Jahre alte X-Server-Lücke

Das X.org-Team weist auf einen Fehler in der Speicherverwaltung hin. Eigentlich ein üblicher Bug, doch dieser existierte über 20 Jahre und ist vermutlich in allen derzeit verwendeten X.org X-Servern vorhanden.

Artikel veröffentlicht am ,
20 Jahre alter Bug in X entdeckt
20 Jahre alter Bug in X entdeckt (Bild: X.org)

Es ist eine von Tausenden E-Mails dieser Art, die jedes Jahr verschickt werden: Das X.org-Team weist auf eine Sicherheitslücke in seinem X-Server hin. Doch aus dem Unterpunkt mit den betroffenen Versionen geht hervor, dass die Lücke vermutlich bereits seit über 20 Jahren existiert und damit wohl in allen derzeit verfügbaren X-Servern enthalten ist.

Stellenmarkt
  1. OGS Gesellschaft für Datenverarbeitung und Systemberatung mbH, Koblenz
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg

Dem Entwickler Alan Coopersmith zufolge ist der fehlerbehaftete Code nicht in den Archiven von X11R5, wohl aber in den Archiven von X11R6 vorhanden. Das Team vermutet, dass der Fehler am 18. September 1993 eingepflegt wurde und entsprechend in allen Veröffentlichungen seitdem enthalten ist.

Der Fehler in der Funktion doImageText() erlaubt einem X-Client, dafür zu sorgen, dass der X-Server Speicherbereiche nutzen kann, nachdem diese freigegeben wurden. Dies kann zu einem korrumpierten Speicher und einem Absturz des X-Servers führen.

Nur fünf hinzugefügte Zeilen beheben den Fehler. Der Patch soll in den X.org-X-Server-Versionen 1.14.4 sowie 1.15 bereitgestellt werden. Letztere ist die nächste große Veröffentlichung des Projekts, sie ist für Ende dieses Jahres geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a.Warhammer 40.000 Mechanicus für 13,99€, Pillars of Eternity für 15,99€, Surviving Mars...
  2. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)
  3. (u. a. Acer 27 Zoll Monitor für 179,00€, Benq 27 Zoll Monitor für 132,90€, Logitech G613...
  4. 27,90€ (zzgl. Versand)

Anonymer Nutzer 11. Okt 2013

Etwas machen zu können, heißt noch lange nicht, dass es jeder tut. Und selbst wenn man...

Kakiss 11. Okt 2013

Naja, leider wurde schon oft Kulturerbe als Baumaterial misbraucht. Die Leute müssen...

Felix_Keyway 10. Okt 2013

Wenn man es so sieht, sind alle drei Betriebssysteme sicher, nur Windows ist halt...


Folgen Sie uns
       


DJI Robomaster S1 - Test

Was fährt da auf dem Flur entlang? Der Robomaster S1 ist ein flinker Roboter, mit dem wir Rennen fahren oder gegen andere Robomaster im Duell antreten können. Das macht einen Riesenspaß und ist auch ein guter Einstieg ins Programmieren.

DJI Robomaster S1 - Test Video aufrufen
Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /