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TogetherJS: Zusammenarbeit auf allen Seiten

Mit Mozillas Javascript-Bibliothek TogetherJS lässt sich jede Website so erweitern, dass deren Nutzer direkt und in Echtzeit zusammenarbeiten können, beispielsweise um gemeinsam an einem Text zu arbeiten.
/ Jens Ihlenfeld
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Aus Towtruck wird TogetherJS. (Bild: Mozilla Labs)
Aus Towtruck wird TogetherJS. Bild: Mozilla Labs

Die von den Mozilla Labs bisher unter dem Namen Towtruck entwickelte Javascript-Bibliothek heißt ab sofort TogetherJS(öffnet im neuen Fenster) . An der Grundfunktion hat sich nichts geändert: Mit einem kleinen Schnipsel HTML und Javascript lassen sich Webseiten um Funktionen zur Zusammenarbeit in Echtzeit erweitern.

Ursprünglich ging es den Mozilla-Entwicklern bei Towtruck um einen Dienst für Entwickler. Diesen wollten die Mozilla Labs einen einfachen Weg zur Verfügung stellen, direkt mit ihren Nutzern in Kontakt zu treten, wenn sie nicht weiterkommen. Daraus entwickelte sich dann eine allgemeine Bibliothek zur Echtzeitkollaboration.

Der neue Name TogetherJS soll diesem breiten Ansatz nun gerecht werden. Es geht darum, Menschen miteinander zu verbinden, so dass diese in Echtzeit gemeinsam an etwas arbeiten können.

Auf der für TogetherJS neu eingerichteten Website(öffnet im neuen Fenster) bietet Mozilla auch zwei Beispielapplikationen an, die auf der Javascript-Bibliothek basieren: eine Grocery App, mit der mehrere Nutzer gemeinsam einen Einkaufszettel erstellen können, und ein einfaches Textspiel namens Mad Libs, das ebenfalls mehrere Nutzer gleichzeitig spielen können.

Zugleich wurde TogetherJS um einige neue Funktionen erweitert: Mittels Auto-Follow kann ein Nutzer einem anderen von einer Seite zur nächsten folgen und Teilnehmerfenster verraten mehr Details zu anderen Nutzern in derselben Session. Zudem wurden die Benachrichtigungen verbessert und es gibt einen ersten, rudimentären Prototyp einer mobilen TogetherJS-Variante.


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