Abo
  • IT-Karriere:

Google Open Project: Das Smartphone als virtueller Beamer

Googles Forschungsabteilung demonstriert eine neue Möglichkeit, Bildschirminhalte von einem Smartphone auf ein externes Display zu übertragen. Die Größe und Position der Projektionsfläche werden dabei vom Nutzer wie bei einem Beamer selbst bestimmt. Die Verbindung erfolgt über einen QR-Code.

Artikel veröffentlicht am ,
Google zeigt Open Project.
Google zeigt Open Project. (Bild: Google)

Wissenschaftler von Googles Forschungsabteilung haben das Open Project vorgestellt, mit dem der Bildschirminhalt eines Android-Smartphones an jedes Display und jeden Fernseher mit Internetanbindung übertragen und in Echtzeit angezeigt werden kann. Ist das externe Display eine Touch-Oberfläche, können Nutzer das projizierte Bild auch darüber steuern. Es soll zudem möglich sein, dass mehrere Nutzer gleichzeitig ihre Inhalte auf einem Bildschirm wiedergeben.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. BWI GmbH, Bonn, München

Im Gegensatz zu anderen Übertragungslösungen muss der externe Bildschirm für die Verbindung beim Open Project nicht kompatibel sein, ein Dongle wie Googles Chromecast ist ebenfalls nicht nötig. Die Verbindung zwischen Smartphone und Display erfolgt über einen Webserver, der Telefoninhalte in Echtzeit auf den Fernseher oder den Bildschirm bringt. Dafür müssen diese mit dem Internet verbunden sein.

Bildausrichtung wie bei einem Beamer

In einem Demonstrationsvideo zeigen die Google-Forscher, dass das Smartphone beim Open Project wie ein Beamer verwendet wird. Statt das komplette Smartphone-Bild zu senden, wählt der Nutzer eine Fläche auf dem externen Bildschirm aus, in die das Bild virtuell "projiziert" wird. Dafür muss zunächst mit der Smartphone-Kamera ein QR-Code gescannt werden. Daraufhin erscheint ein Kasten mit einem Schachbrettmuster auf dem externen Display.

Die Lage der Projektionsfläche kann der Nutzer anschließend durch Bewegungen des Smartphones verändern. Auch die Größe des Kastens kann bearbeitet werden. Ist die Projektionsfläche bestimmt, wird sie fixiert und das Smartphone-Bild übertragen. Die virtuelle Projektion wird über eine Web-App ermöglicht, die über einen Browser läuft.

Einfache Einbindung von eigenen Apps

Neben dem Webserver und der Web-App zur virtuellen Projektion ist auf dem Android-Smartphone eine Library namens Open Projector notwendig, um die Inhalte vom Smartphone übertragen zu können. Entwickler müssen laut Google ihre App mit dieser Library verknüpfen, um eine Übertragung zu ermöglichen.

Das Open Project ist momentan noch ein Forschungsprojekt von Google. Wann es für Endnutzer verfügbar sein wird, ist unklar. Google selbst bietet mit dem Chromecast bereits eine hardwaregestützte Übertragungsmöglichkeit von Smartphones und Fernsehern an. Auch Mozilla hat kürzlich ein erstes Bild einer eigenen Lösung gezeigt, die Browser-Tabs an einen Roku-Streaming-Player sendet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. 2,99€
  3. 2,49€
  4. 0,49€

User2 01. Okt 2013

die nach und nach Handys (ja ich nenn die immer noch so) erst zu Smartphones machen. In...

gs2 01. Okt 2013

Das ist eine Demo und ein anscheinend noch laufendes Forschungsprojekt (übrigens nennt...

Pwnie2012 01. Okt 2013

aha, du hoffst. geh weg. achja, gibt es irgendeinen grund, warum du das hoffst? hat dir...

veikkos-archiv 01. Okt 2013

wir nutzen für unsere historischen Reiseführer die AR-Technik (Augmented Reality), der...


Folgen Sie uns
       


Workers Resources Soviet Republic - Test

Wem Aufbaustrategiespiele wie Anno oder Sim City zu einfach sind, sollte Workers & Resources: Soviet Republic ausprobieren. Das Spiel ist Wirtschaftssimulation und Verkehrsmanager in einem.

Workers Resources Soviet Republic - Test Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
    Katamaran Energy Observer
    Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

    Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
    2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
    3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

      •  /