Eine Mordermittlung in den USA soll mit Hilfe von Amazons Alexa vorangebracht werden: Ermittler im US-Bundesstaat Arkansas haben Zugriff auf die Daten erhalten, nachdem der Verdächtige dem zugestimmt hatte. Ob die Anfrage bei den Ermittlungen wirklich weiterhelfen wird, ist noch unklar.
Nun haben sich Bundesregierung und Netzbetreiber doch auf ein flächendeckendes Gigabit-Netz geeinigt. Der Ausbau soll 100 Milliarden Euro kosten. Um ein Glasfasernetz im ganzen Land geht es aber nicht.
Ein Test der BBC hat gezeigt, dass 82 von 100 gemeldeten Beiträgen mit in Bezug auf Kinder sexualisierten Inhalten auf Facebook nicht gelöscht worden sind. Als die BBC Facebook auf Nachfrage das betreffende Material aushändigte, hat das soziale Netzwerk die Sendeanstalt bei den Behörden gemeldet.
Man stelle sich eine Mischung aus den Kommunikationslösungen Slack, IRC und XMPP vor, gepaart mit Videotelefonie und einer Implementierung des Signal-Protokolls für starke Verschlüsselung. Das alles will Matrix bieten und dabei mehr sein als die Summe seiner Klone. Es könnte sogar gelingen.
Damit die europäische Automobilindustrie beim Umstieg auf Elektroautos nicht ins Hintertreffen gerät, will die EU die Batterieproduktion fördern. Der Steuerzahler müsste dann zahlen.
Überschreitet die EU-Kommission mit der Einführung eines Leistungsschutzrechts ihre Kompetenzen? Zu diesem Schluss kommt ein umfangreiches Gutachten im Auftrag des Eco.
Update Barack Obama soll das Smartphone von Donald Trump vor dessen Wahl im vergangenen November abhören haben lassen - diesen Vorwurf hat der amtierende US-Präsident auf Twitter erhoben. Wie in früheren Fällen nennt er keine Quelle für seine Anschuldigungen.
Ein Händler mit krimineller Energie hat eine Sicherheitslücke in Vodafones Kundendatenbank ausgenutzt, um attraktive Rufnummern zu klauen. Die betrogenen Kunden bekamen neue.
Golem-Wochenrückblick Die Rückkehr der Nokia-Dumbphones auf dem MWC, Games, Grafikkarten und VR auf der GDC und vor allem: der beste Launchtitel für eine Nintendo-Konsole seit Mario 64. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Rot heißt rot: Weil in China so viele Verkehrsunfälle an roten Ampeln passieren, haben die Behörden in Shenzhen eine Ampel installiert, die Fußgänger erkennt und erfasst, die bei Rot nicht stehenbleiben.
Vergesst Amazon Prime Air - hier kommt Amazon Prime Space: Jeff Bezos will einen Lieferdienst zum Mond einrichten. In weniger als zehn Jahren will sein Unternehmen Blue Origin einen Raumtransporter entwickeln, der eine Mondkolonie versorgen soll.
Update Abzocke bei Kundenhotlines ist seit Jahren ein Ärgernis für Verbraucher. Nun hat der Europäische Gerichtshof eine weitere Praxis für unzulässig erklärt. Der Onlinehandel droht nun mit höheren Preisen.
Die Breitbandziele der Bundesregierung würden erreicht, die Telekom könne im Festnetz flächendeckend 250 MBit/s bieten, sagt deren Chef. Mehr brauche derzeit keine Anwendung. Doch der Ausbau gehe weiter.
Ohne Lademöglichkeiten werden keine Elektroautos gekauft, und ohne genügend Elektroautos keine Ladesäulen aufgestellt. Die deutsche Energiewirtschaft will dies ändern und investieren. Bezahlen muss der Steuerzahler.
Update Passkontrolle per Smartphone: Die auf der Chipkarte gespeicherten Daten des neuen Reisepasses lassen sich künftig ohne stationäres Lesegerät abfragen.
Der neue US-Präsident Donald Trump will der größte Jobproduzent aller Zeiten werden. Da könnte es ihm in die Quere kommen, wenn Hunderttausende Fahrer durch autonome Autos ihren Job verlieren.
Jetzt haben wir endlich Antwort auf unsere Frage bekommen, warum München von Limux zu Windows zurückkehren will - und sind so klug als wie zuvor. Die CSU rechtfertigt sich gegen Vorwürfe, die wir nicht gemacht haben, die SPD weicht aus und technisch reden beide Unfug. Was soll das?
MWC 2017 Der neue FCC-Chef Ajit Pai will konsequent die Regeln zur Netzneutralität abschaffen. Davon verspricht er sich unter anderem Investitionen in den neuen Mobilfunkstandard 5G.
Update Spielzeug aus der Cloudpets-Reihe zeichnet die Stimmen der Kinder auf. Wem das nicht schon zu gruselig ist, der dürfte sich spätestens über die offene MongoDB-Datenbank aufregen. 800.000 Nutzer mit über 2 Millionen Sprachsamples sind betroffen.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen durchaus brauchbaren Vorschlag für mehr Rechtssicherheit bei offenen WLANs vorgelegt. Allerdings ist zweifelhaft, ob die Union die Pläne trotz des vorgesehenen Anspruchs auf Netzsperren mittragen wird.
Das Verteidigungsministerium der USA hat kein Urheberrecht an seinem eigenen Code, was den Aufbau von Open-Source-Projekten mit Hilfe von Freiwilligen verkompliziert. Dafür gibt es nun eine kreative Lösung.
Mit Teilen aus einem alten Smartphone und einem echt aussehenden Gehäuse ist es Fälschern in den USA offenbar gelungen, Daten von Kartenzahlungen abzugreifen. Es gibt ein paar Hinweise, wie Kunden gefälschte Terminals erkennen können.
Selbstporträts vor dem Stimmzettel werden populär. Weil damit das Wahlgeheimnis verletzt werde, will die Bundesregierung diese noch in diesem Jahr ausdrücklich untersagen.
Ein Flughafen bei New York lagerte seine Backups offenbar ungewollt in einer öffentlichen Cloud. Unter den Daten sollen sich E-Mails, Passwortlisten für Flughafensysteme und Personalakten befinden.
Golem-Wochenrückblick Wenig anregende Gespräche mit Alexa, dafür Spielspaß mit der Nintendo Switch, angeblich superschnelle CPUs von AMD und der ultimative Angriff auf SHA-1: Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Reuters, BBC, New York Times: Wichtige ausländische Medien sollen vom Bundesnachrichtendienst bespitzelt worden sein. Journalistenvertreter und die Opposition sind empört.
Wessen Rechner gerade per Ransomware verschlüsselt wurde, der hat Pech gehabt: Bitcoin ist derzeit teuer wie nie. Für ein Bitcoin waren zeitweise mehr als 1.200 US-Dollar fällig.
Update In der EU formiert sich Widerstand gegen ein europäisches Leistungsschutzrecht. Neben Wissenschaftlern halten auch Abgeordnete die Pläne Günther Oettingers für ungeeignet.
Ein Händler ist für eine Urheberrechtsverletzung mitverantwortlich, die Amazon begangen hat. Lädt jemand keine eigenen Bilder hoch, droht ihm damit bei Amazon Marketplace immer eine Klage.
Wenn es um den Diebstahl von Patenten und wichtiger Technik geht, verstehen IT-Firmen keinen Spaß. Laut Google soll ein früherer Entwickler autonomer Autos massenhaft Unterlagen zu Uber mitgenommen haben.
Durch einen Bug im HTML-Parser des CDN-Anbieters Cloudflare verteilte dieser private Nachrichten von Datingbörsen, Passwörter und interne Keys über unzählige Webseiten. Vieles davon fand sich in den Caches von Suchmaschinen wieder.
Update Wer steckte hinter dem Telekom-Routerhack? In Großbritannien wurde jetzt ein Mann festgenommen, ihm drohen bis zu 10 Jahre Haft. Unklar ist, ob er nach Deutschland ausgeliefert wird.
Beim Angebot WLAN to Go von der Deutschen Telekom und Fon konnten Angreifer die Anmeldung umgehen und so direkt über den Anschluss des eigentlichen Inhabers surfen. Die Telekom hat den Konfigurationsfehler mittlerweile behoben.
Update Seinen eigenen Kabelrouter im Netz von Vodafone anmelden? Was normalerweise kein Problem sein sollte, war in den vergangenen Tagen bei vielen Kunden nicht möglich.
Im Streit mit der EU-Kommission über Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe hat Apple die Forderungen in 14 Punkten zurückgewiesen. Selbst die Grundrechte-Charta der EU wird bemüht. "Sehr witzig", finden die Grünen.
Das Bamf soll nach dem Willen der Regierung auf Handys von Asylbewerbern zurückgreifen dürfen, um ihre Identität festzustellen. Kritiker halten das für unverhältnismäßig.
/48Kommentare/Ein Bericht von Till Schwarze (Zeit Online) und Katharina Schuler (Zeit Online)
Eine Entscheidung der Bundesnetzagentur könnte Smart-Home-Fans und Bastler zu Straftätern machen. Dabei ist die rechtliche Grundlage längst nicht so eindeutig, wie es die Bundesnetzagentur darstellt.
Politische Querelen, Patentstreitigkeiten, aggressiver Lobbyismus, Fehlentscheidungen und unzufriedene Mitarbeiter: Die Geschichte des Limux-Projekts gleicht einer Tragödie. Jetzt folgt der vermutlich letzte Akt: die Abwicklung.
Eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung wird es in dieser Legislaturperiode nach Aussagen der SPD nicht mehr geben. Das Wirtschafts- und das Justizministerium stellen sich damit gegen den CDU-Innenminister Thomas de Maizière.
Regeln für Sicherheit, ein Fonds für Unfälle mit autonom fahrenden Autos: Das Europaparlament fordert Regeln und Standards für Roboter und künstliche Intelligenz. Auf eine Robotersteuer konnten sich die Parlamentarier nicht einigen.
Auch der Spielzeughersteller Mattel will auf den Markt der digitalen Assistenzsysteme - mit Barbie. Eine Box mit Hologramm soll Fragen beantworten und Kinder unterhalten. Bei der Sicherheit soll es besser laufen als bei anderem Spielzeug.
Blackberry soll ehemaligen Mitarbeitern rund 15 Millionen US-Dollar zahlen, weil diese mit Tricks zur Unterzeichnung einer Kündigung gebracht worden seien. Das Unternehmen sieht keine Probleme mit dem Vorgehen.
Lange Werbespots, die nicht übersprungen werden können: Diese Werbeform will Youtube künftig abschaffen. Wer sich über diese Form der Onlinewerbung ärgert, muss sich aber noch etwas gedulden.
In der Regel sind Smartphones mit einem UKW-Radio ausgestattet. Doch dieser Teil der Chips wird von den Herstellern kaum genutzt. Der neue FCC-Chef Ajit Pai fordert ein Umdenken. Die Technik ist nämlich nicht nur für Notfälle besser geeignet als das Internet.
Golem-Wochenrückblick Die Stadt München macht ihr Limux-Projekt kaputt, ein Chip zerstört sich selbst und die Banken bereiten das Ende ihrer EC-Karten vor. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.