Elektroautos: Stromerzeuger wollen zahlreiche Ladesäulen aufstellen
Die Stromerzeuger wollen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos voranbringen. Dazu planten sie, Fördergelder des Bundes zur Errichtung von Ladepunkten zu beantragen, berichtet das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster). In einem Jahr könnten dann Tausende von Ladestationen errichtet werden.

Die Pläne könnten die Elektromobilität in Deutschland voranbringen. Vattenfall will 400 bis 800 öffentlich zugängliche Ladestationen aufbauen, wie das Unternehmen dem Handelsblatt mitteilte. Aktuell besitzt Vattenfall deutschlandweit nur 110 Ladepunkte. Der Stromerzeuger Energie-Baden-Württemberg AG (EnBW) plant, mit dem Tankstellenbetreiber Tank & Rast an mehr als 100 Raststätten im Südwesten Deutschlands Schnellladesäulen mit je zwei Ladepunkten zu errichten.
Innogy nennt keine konkreten Zahlen, will nach Informationen des Handelsblatts jedoch auch Fördergelder beantragen. Eon plant, die Zahl der Ladesäulen von 100 auf 350 zu erhöhen.
Die Bundesregierung stellt für ihr Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur 300 Millionen Euro bereit. Um Autofahrern die Befürchtung zu nehmen, ihr Auto bei Bedarf nicht laden zu können, sollen 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen errichtet werden. Das Programm soll jedoch erst 2020 abgeschlossen sein.
In Deutschland gibt es aktuell nur 6.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Zum Vergleich: Tesla verfügt derzeit über knapp 60 Schnellladestationen in Deutschland, allerdings stehen dort in der Regel zwischen fünf und acht Ladesäulen.
- Anzeige Hier geht es zu Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.