• IT-Karriere:
  • Services:

Vodafone: Sicherheitslücke in Kundensystem ermöglicht Rufnummernklau

Ein Händler mit krimineller Energie hat eine Sicherheitslücke in Vodafones Kundendatenbank ausgenutzt, um attraktive Rufnummern zu klauen. Die betrogenen Kunden bekamen neue.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Sicherheitslücke bei Vodafone wurde ausgenutzt, um Rufnummern zu klauen.
Eine Sicherheitslücke bei Vodafone wurde ausgenutzt, um Rufnummern zu klauen. (Bild: Danish Siddiqui /Reuters)

Vodafone-Kunden sind von einem Vodafone-Vertragshändler um ihre einprägsamen Rufnummern betrogen worden. Ermöglicht wurde dies einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge durch eine Sicherheitslücke in Vodafones Kundensystem, die Händler vollen Zugriff auf das persönliche Kundenkennwort gibt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  2. SAP, Hallbergmoos

Der Händler aus Oberbayern war von allen drei großen deutschen Netzbetreibern lizenziert. Er soll gezielt nach attraktiven Rufnummern mit einprägsamen Mustern gesucht haben, um diese später auf Online-Marktplätzen weiterzuverkaufen. Nach Angaben der Wirtschaftswoche werden für besonders attraktive Nummern, die zum Beispiel sieben Mal dieselbe Ziffer enthalten, zum Teil fünfstellige Beträge bezahlt.

Betrug war technisch nicht besonders kompliziert

Der Betrug war auf technischer Seite nicht besonders kompliziert: Der Händler suchte nach attraktiven Nummern bei Vodafone-Prepaid-Kunden. Weil er vollen Zugriff auf das Kundensystem hatte, konnte er die Rufnummer umschreiben und den betroffenen Kunden einfach eine neue Nummer zuweisen.

Vodafone hat den Betrug bestätigt. Der Wirtschaftswoche sagte das Unternehmen, dass ein "betrügerisch agierender Vertriebspartner" seine Zugriffsrechte missbraucht und mit "hoher krimineller Energie Verträge fingiert" habe, um an die Rufnummern zu gelangen.

Vodafone will solchen Missbrauch künftig ausschließen und arbeitet an der Aufarbeitung des Vorfalls. Die genaue Anzahl der betroffenen Kunden ist derzeit noch unklar. Künftig will das Unternehmen "Prozesse stärker überwachen und weitere Sicherheitsstufen einziehen". Alle Opfer des Händlers sollen ihre ursprünglichen Rufnummern zurückerhalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Top-Angebote
  1. 295,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Farming Simulator 19 für 17,99€, The Surge 2 für 39,99€, The Guild 2 Gold Edition für...
  3. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

chefin 06. Mär 2017

Die Strafe wird ein Richter ermitteln, weil das eine Straftat ist. Die Kunden welche ihm...

torrbox 06. Mär 2017

So ist das bei allen Telekommunikationsunternehmen. Vertrieben wird durch mafiöse...

__destruct() 04. Mär 2017

"Händlern ist es verboten, das Formular der Rufnummernänderung zu verwenden."

__destruct() 04. Mär 2017

Wie kommst du denn darauf? Der gute Mann hat nur darauf gehofft, schnell genug mit dem...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

Mobilität: Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?
Mobilität
Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?

Wenn sich Elektroautos durchsetzen, werden die Stromnetze gefordert sein. Ein Netzbetreiber in Baden-Württemberg hat in einem Straßenzug getestet, welche Auswirkungen das haben kann.
Ein Interview von Daniela Becker

  1. Autogipfel Regierung will Kaufprämie auf 6.000 Euro erhöhen
  2. Tesla im Langstrecken-Test Einmal Nordkap und zurück
  3. Elektroauto Mazda MX-30 öffnet Türen wie der BMW i3

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

    •  /