Abo
  • Services:
Anzeige
Zwei mit Alexa kompatible Geräte: die Amazon-Lautsprecher Echo und Echo Dot
Zwei mit Alexa kompatible Geräte: die Amazon-Lautsprecher Echo und Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazons Sprachassistent: Alexa soll bei Mordermittlung helfen

Zwei mit Alexa kompatible Geräte: die Amazon-Lautsprecher Echo und Echo Dot
Zwei mit Alexa kompatible Geräte: die Amazon-Lautsprecher Echo und Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine Mordermittlung in den USA soll mit Hilfe von Amazons Alexa vorangebracht werden: Ermittler im US-Bundesstaat Arkansas haben Zugriff auf die Daten erhalten, nachdem der Verdächtige dem zugestimmt hatte. Ob die Anfrage bei den Ermittlungen wirklich weiterhelfen wird, ist noch unklar.

Daten von Amazons Sprachassistentin Alexa werden erstmals in einer Mordermittlung in den USA ausgewertet. Der US-Konzern gab seinen Widerstand gegen den entsprechenden Antrag der Ermittler auf, nachdem der Tatverdächtige selbst der Herausgabe der Informationen zustimmte. In dem Fall war ein Bekannter des Mannes im Herbst 2015 nach einer durchzechten Nacht tot in dessen Whirlpool gefunden worden. Die Ermittler vermuten einen vertuschten Mord, der Angeklagte weist die Anschuldigungen zurück.

Anzeige

Polizei hofft offenbar auf Sprachassistenten nutzenden Mörder

Die Polizei erhofft sich von den Daten aus Amazons Netzlautsprecher Echo unter anderem Informationen darüber, ob jemand in der Nacht im Haus wach gewesen und die Assistentin Alexa aktiviert haben könnte. Der Beschuldigte hatte erklärt, dass er geschlafen und seinen Bekannten erst am Morgen tot vorgefunden habe.

Die Ermittler schöpften jedoch Verdacht, weil sie mutmaßliche Kampfspuren fanden und der vernetzte Wasserzähler den Verbrauch von mehr als 500 Litern Wasser zwischen 1 Uhr und 3 Uhr morgens meldete. Die Polizei vermutete, dass damit möglicherweise Blut weggespült worden sei. Der Gerichtsmediziner kam schließlich zu dem Schluss, dass der Tote erwürgt wurde.

Abfrage nach Daten könnte sich in Zukunft häufen

Der an sich nicht ungewöhnliche Kriminalfall hat für Aufsehen gesorgt, weil es die erste bekanntgewordene Anfrage nach Daten eines smarten Assistenten aus einem vernetzten Lautsprecher war. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es mit der Verbreitung vernetzter Technik häufiger zu derartigen Anfragen kommen könnte.

Der Echo-Lautsprecher hat sieben Mikrofone, die darauf warten, dass das Schlüsselwort Alexa fällt, erst dann aktiviert sich das Gerät und schickt die Sprachbefehle zur Verarbeitung in die Cloud weiter. Dabei werden neben der Frage an Alexa auch kurze Tonfragmente davor und danach aufgezeichnet. Manchmal werden die Geräte auch versehentlich aktiviert, wenn die Software meint, das Wort Alexa gehört zu haben. Über das Amazon-System lassen sich auch vernetzte Geräte in einem Smart Home per Stimme steuern.


eye home zur Startseite
Dwalinn 09. Mär 2017

Ich glaube nicht das Alexa und co. verschwinden werden. Gerade im Auto sehe ich Alexa...

Golressy 08. Mär 2017

Ich auch. Irgendwas mit Precrime mit Hellsehern, die an eine Maschine angeschlossen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DewertOkin GmbH, Hamburg
  2. IT Baden-Württemberg (BITBW), Stuttgart
  3. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  4. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,49€ (Steam Link einzeln kostet sonst 54,99€ und das Spiel regulär 11,99€)
  2. und Destiny 2 gratis erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Luminar

    Lightroom-Konkurrenz bringt sich in Stellung

  2. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini

  3. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  4. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  5. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Sternenkrieger-Kampagne rund um den Todesstern

  6. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  7. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  8. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  9. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  10. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    DetlevCM | 09:22

  2. Re: Anzahl Artikel: Nach Apple kommt inzwischen...

    Trollversteher | 09:22

  3. Re: Ich als Hobbyfotograf..

    Shred | 09:21

  4. Re: Bezugsquellen Ubuntu Version?

    ulink | 09:21

  5. Re: 4 GByte RAM

    Auskenner76 | 09:20


  1. 07:28

  2. 07:13

  3. 18:37

  4. 18:18

  5. 18:03

  6. 17:50

  7. 17:35

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel