Die Mira Prism ist eine Augmented-Reality-Brille, die Ähnlichkeit mit Google Cardboard hat. Der Nutzer trägt das eingesteckte Smartphone jedoch nicht vor den Augen, sondern schaut durch ein Plexiglasvisier. Die Brille soll 100 US-Dollar kosten.
Um der Nachfrage von unter anderem AMD und Nvidia gerecht zu werden, erhöht Samsung den Ausstoß an HBM2-Speicher. Die Südkoreaner sind laut eigener Aussage die einzigen, die derzeit überhaupt 8-GByte-Stacks in Serie fertigen.
Mit aktuellen Xeon-Prozessoren und All-Flash-Speichern sollen Huaweis Fusionserver V5 überzeugen. Sie sollen auch für KI-Aufgaben geeignet sein und Microsofts Hybrid-Cloud-API Azure Stack unterstützen - damit wäre Huawei eines der ersten Unternehmen, die das Tool verwenden.
Geräte mit Atom-Chips der Clover-Trail-Reihe können nach dem neuen Windows-Update Symbole nicht mehr richtig anzeigen. Da bleibt nur noch: System zurücksetzen und warten. Acer arbeite jedoch zusammen mit Microsoft an einer Treiberunterstützung.
Mit einer einzigen Zeile lässt sich eine angeblich geschlossene Sicherheitslücke im WLAN-Angebot der Deutschen Bahn weiterhin ausnutzen, um private Daten auszulesen. Der Chaos Computer Club (CCC) kritisiert den Patch als "untauglich".
IBM hat seine Mainframe-Großrechner der Z-Serie um den Z14 erweitert. Er soll umfassende Verschlüsselung ohne die damit einhergehenden Leistungseinbußen bieten.
Der Kurs für die Kryptowährung Ethereum ist auf 150 Euro gefallen, weshalb sich Mining kaum noch lohnt. Daher stellen viele Nutzer gebrauchte Polaris-Karten bei Online-Auktionshäusern ein. Im regulären Handel sinken die Preise langsam.
Linux 4.13 geht in die Testphase. Viele Änderungen in dieser Ausgabe des Linux-Kernels betreffen diverse Dateisysteme und bislang noch nicht erhältliche Grafikchips. Das Windows Management Instrumentation bekommt im Kernel seinen eigenen Bus.
Gaming wird immer beliebter, heißt es laut Digi-Capital. Gerade Mobile Games können große Geldsummen umsetzen. Aber auch Nischensektoren wie Virtual Reality und Augmented Reality sollen bis 2021 stark zulegen - genauso wie E-Sports.
Mit Flash-Speicher ausgestattete SSDs haben Festplatten bei der Kapazität längst überholt, neuestes Beispiel ist die UHC-Silo von Viking Technology. Sie fasst 50 Terabyte in 3,5 Zoll und nutzt ein SAS-Interface. Kuriose Randnotiz: Die SSD lässt sich pro Tag nicht voll beschreiben obwohl das die Garantie vorsieht.
Apple hat dem Mac Mini seit über 1.000 Tagen kein Update mehr zukommen lassen. Die kleinen Desktop-Rechner werden aber unverändert und ohne Preissenkung mit alten Prozessoren verkauft.
HP ist wieder an erster Stelle, während asiatische Hersteller wie Lenovo und Asus stark an PC-Absätzen verlieren. Chromebooks hingegen sind auf dem US-Markt stark nachgefragt, in Deutschland kaum von Bedeutung.
Stift, Tastaturdock, Touchscreen: Dells Latitude 7285 ist ein Gegenstück zu Microsofts Surface Pro. Das Interessante ist das Zubehör, mit dem das Gerät drahtlos geladen werden kann. Das treibt den Kaufpreis jedoch nach oben.
Statt mehrere Chips einzeln mit Drähtchen zu verbinden, werden sie bei Toshibas 3D-Flash-Speicher durch vertikale Stäbchen (TSV) in den Dies verschaltet. Das soll die Effizienz verdoppeln und bis zu 1 TByte pro SSD-Package ermöglichen.
Wacom erweitert seine beliebten Stift-Displays für kreative Profis um zwei weitere Modelle. Als Teil einer Marketingstrategie verriet das Unternehmen bisher nur wenige Details. Dafür wird der Preis für aktuelle Cintiqs gesenkt.
Kein Produktlaunch ohne Bugs: In einem Forum-Thread berichten Nutzer des neuen Surface Pro von dessen merkwürdigen Verhalten. Das Gerät fährt sich anscheinend selbst herunter oder geht in den Hibernation-Modus. Die Käufer haben eine mögliche Ursache identifiziert.
Weil das Schürfen der Kryptowährung Ethereum sich teilweise noch rechnet, sind Grafikkarten momentan nur zu hohen Preisen verfügbar. Nach AMD trifft es nun auch Nvidia-Modelle und selbst einige Mainboards steigen im Preis.
Eine Schwachstelle in FritzOS ermöglicht es Angreifern, über in Webseiten eingebettetes Javascript sicherheitsrelevante Informationen über das lokale Netzwerk abzugreifen. AVM hat ein Update angekündigt, stuft die Gefahr aber als gering ein.
Alibaba gehört zu den größten Internet-E-Commerce-Websites der Welt und hat sich offenbar Amazon zum Vorbild genommen. Alibabas neu vorgestellter Tmall Genie ist ein smarter Lautsprecher, der ähnlich aussieht und funktioniert wie der Amazon Echo.
Apple setzt nicht nur auf Samsungs OLED-Produktion, sondern will auch LG unterstützen, die Displaytechnik in der erforderlichen Qualität herzustellen. Dafür will Apple laut Zeitungsbericht zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro investieren.
Eines der teuersten Halbleiterwerke der Welt hat seine Arbeit aufgenommen: In Samsungs Fab im südkoreanischen Pyeongtaek wird V-NAND v4 für SSDs produziert. Insgesamt möchte der Hersteller rund 26 Milliarden US-Dollar investieren, zudem bestätigte er ein neues OLED-Panel-Werk.
Statt immer größere monolithische GPUs zu fertigen, geht Nvidia den Weg multipler Grafikchips auf einem Träger. Bisherige Designs sollen recht gut skalieren, ermöglichen eine extrem hohe Leistung und sind vergleichsweise günstig zu produzieren.
10-Gigabit-Netzwerkkarten erreichen für ambitionierte Anwender langsam einen akzeptablen Preisbereich. Asus' XG-C100C ist dabei als NBase-T-Adapter nicht nur in der Lage, das schwer umzusetzende Kupfer-10GbE zu nutzen, sondern auch 2.5GbE und 5GbE.
Von Club3D sind zwei Adapter angekündigt worden, die entweder zweimal Displayport 1.2 oder zweimal HDMI 2.0 anbieten. Per Displaylink, angeschlossen an USB 3.0 (Typ A), lassen sich so auch zwei 4K60-Displays ansteuern. Macs und Ubuntu werden ebenfalls unterstützt, jedoch teils mit Einschränkungen.
Mit den neuen Steuerprogrammen BFQ und Kyber soll Linux 4.12 Datenträgerzugriffe besser koordinieren. Zudem bringt der neue Kernel Treiber AMDs Vega-Grafikchips, und Raspberry-Pi-Besitzer können jetzt Sound über HDMI ausgeben. Zudem gibt es besseren USB-C-Support.
F-Secure will mit einem Router das Internet of Things sicherer machen. Das Ganze wird per App bedient und funktioniert im Test meist reibungslos. Experten dürften sich jedoch deutlich mehr Einstellungen wünschen.
Update Weil die weltweite Nachfrage nach OLEDs steigt, will Samsung in eine neue Fabrik zur Herstellung dieser Displayart investieren. Unter anderem soll Apple die Nachfrage durch eine große Bestellmenge angekurbelt haben.
AMDs für semi-professionelle Nutzer gedachte Radeon Vega Frontier Edition liegt vor Nvidias Quadro-, aber hinter den Geforce-Modellen. Die Grafikkarte scheint unausgereift, die kommende Radeon RX Vega könnte BIOS- und Treiber-Aktualisierungen erhalten.
Auf iPhones und Android-Smartphones kann die Facebook-App den Nutzer jetzt auch in Deutschland bei der Suche nach WLAN-Hotspots unterstützen. Ein neuer Menüpunkt zeigt auf einer Karte die umlegenden öffentlich zugänglichen Netzwerke an.
Sieben Jahre nach ihrer Veröffentlichung erhalten Nvidias Fermi-Modelle eine DirectX-12-Unterstützung, wenngleich nur sehr eingeschränkt. Maxwell-Karten beherrschen mit neuen Treibern auch Resource Binding Tier 3 und AMD hat verraten, dass die Vega-Architektur das Feature Level 12_1 aufweist.
Mit Pop OS präsentiert das Unternehmen System 76, der beliebte Hersteller von Hardware mit vorinstalliertem Linux, eine eigene Ubuntu-basierte Distribution, deren Desktop dem Benutzer nicht "im Weg sein soll".
Nachdem AMD mit Ryzen den Desktop-Markt belegt hat und mit Epyc vor allem Rechenzentren abdeckt, fehlte noch der Markt für Unternehmensrechner. Ryzen Pro soll in diese eingebaut werden und konkurriert wieder vor allem durch eine hohe Kernanzahl mit Intels vPro-Rechnern.
Die neue Intel-SSD 545s ist die erste mit 3D-Flash-Speicher, der 64 Zellschichten verwendet. Die Chips fassen 256 GBit und sind sehr kompakt, was sie günstig macht. Die Geschwindigkeit stimmt offenbar auch - testen konnten wir das aber bisher nicht.
Toshiba und Western Digital haben den BiCS4 vorgestellt: Der 3D-Flash-Speicher schichtet 96 Lagen an vierbittigen Zellen (Quadruple Level Cell, QLC) für 1 TBit pro Chip übereinander. Damit sind einseitig bestückte M.2-SSDs mit 6 TByte Kapazität denkbar.
CPU-Bugs sind mittlerweile fast alltäglich und die Hersteller nerven Entwickler mit extrem vagen Beschreibungen. Nutzer sind mit Updates bestenfalls überfordert oder werden schlichtweg alleingelassen. Dabei könnten zumindest die Updates leichter umgesetzt werden.
Apple bietet keine Tastaturen mit Kabelverbindung mehr an und auch bei Mäusen gibt es nur noch ein Funkexemplar. Das Wired Keyboard mit Ziffernblock hingegen ist aus dem Sortiment genommen worden.
Mit einer beschrifteten Glasfläche zum Aufkleben auf das Trackpad eines Macbooks will ein aktuelles Kickstarter-Projekt dieses in einen Ziffernblock verwandeln. Ohne Software funktioniert dabei aber nichts.
Die Radeon Vega Frontier Edition ist Anfang Juli 2017 in der luftgekühlten Version erhältlich. Die Grafikkarte richtet sich primär an Entwickler, hat aber einen Gaming-Mode. Auf diesem liegt aber nicht der Fokus, denn eine Radeon RX Vega folgt.
Update Im dritten Anlauf soll es nun endlich Rechtssicherheit für Betreiber offener WLANs geben. Nach dem Wegfall der Störerhaftung ist aber unklar, wie umfangreich Netzsperren durchgesetzt werden.
Der weltgrößte Hersteller von PCs mit den legendären Thinkpads will sich ganz auf Supercomputer und Datencenter ausrichten. Der Unternehmensschef von Lenovo hält die radikale Transformation für notwendig.
/101Kommentare/Eine Analyse von Axel Postinett (Handelsblatt)
Mit einer Labor-Version bietet der Berliner Routerhersteller AVM einen Ausblick auf die kommende Mesh-WLAN-Fähigkeit seiner Fritzboxen als auch bei einem Repeater und einem Powerline-Adapter. Damit sind komplexere Setups möglich. Der Ansatz ist vielversprechend, da die Kosten gering sind.
Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden.
Die Radeon RX 470 Mining ist für das Schürfen von Kryptowährungen wie Ethereum gedacht. Die Grafikkarte hat keine Display-Ausgänge und sie ist nicht für Endkunden gedacht. Erwähnenswert sind die vier UEFIs und die Garantie.
Prozessoren der Intel-Generationen Kaby Lake und Skylake (X) können Probleme beim Hyperthreading bekommen. Das Debian-Projekt beschreibt die Fehler als "Alptraum". Betroffen sind neben Linux auch Windows und vielleicht einige Macbook Pro.
Kinderleicht soll die Einrichtung sein und dank des Mesh-Systems soll das WLAN zu Hause nahezu verlustfrei erweiterbar sein. Google Wifi setzt auf gängige Standards und hält weitgehend, was es verspricht. Für Nerds, die viel konfigurieren wollen, ist der WLAN-Booster aber eher nicht geeignet.
180 bis 550 Euro kosten die neuen Monitore: Iiyama und Viewsonic bringen Displays mit Full-HD sowie mit WQHD, mit Freesync und mit 75 bis 144 Hz auf den Markt. Die Diagonale reicht von 24,5 bis 32 Zoll - ein Modell ist zudem gekrümmt.
Der Zenscreen MB16AC wird per USB an ein Notebook angeschlossen, was per Typ-A- oder C-Buchse funktioniert. Trotz einer Diagonale von 15,6 Zoll soll Asus' portabler Bildschirm nur 780 Gramm wiegen. Einen eigenen Akku besitzt er allerdings nicht.
Update Der Displayhersteller LG hat ein flexibles und sehr großes Display entwickelt, das sich aufrollen lässt. Es dürfte sich als portables OLED-Digital-Signage-System eignen und ist zudem transparent.