Mainframes: IBMs Z14 will alles verschlüsseln

IBM hat seine Mainframe-Großrechner der Z-Serie um den Z14 erweitert. Er soll umfassende Verschlüsselung ohne die damit einhergehenden Leistungseinbußen bieten.

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IBMs neuer Mainframe Z14 soll die vollständige Verschlüsselung leichter und effizienter machen.
IBMs neuer Mainframe Z14 soll die vollständige Verschlüsselung leichter und effizienter machen. (Bild: Connie Zhou für IBM)

Der Z14 von IBM soll für noch mehr Sicherheit sorgen: Vollständige Verschlüsselung ohne Geschwindigkeitsverlust. So wird der neue Mainframe-Großrechner aus IBMs Z-Serie angepriesen, der ab September 2017 erhältlich sein wird. Auf ihm soll alles verschlüsselt werden, Anwendungen, Netzwerke und Cloud-Dienste, sogar APIs und natürlich Daten, auch auf externen Geräten. Die Rechenleistung des Mainframes sorgt dafür, dass ein Leistungsverlust bei der Entschlüsselung kaum bemerkbar ist.

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Laut IBM soll die Hardware und Software in dem Z14 speziell an die Anforderungen moderner AES-256-Verschlüsselung angepasst worden sein. Die bislang weitgehend verwendeten x86-Rechner in Rechenzentren seien nur unzureichend für eine vollständige Verschlüsselung geeignet, weshalb nur ein Bruchteil der Daten in Cloud-Umgebungen oder Unternehmen kryptografisch gesichert werden, heißt es in einer Studie des Unternehmens. IBM spricht von einer Leistungssteigerung von 18 Prozent gegenüber x86-Systemen bei 5 Prozent Mehrkosten.

Die Entschlüsselung soll lediglich dann erfolgen, wenn sie etwa für eine Transaktion benötigt wird, nach Abschluss werden nur die dafür benötigten Daten sofort wieder verschlüsselt. Auch für einen möglichen Einbruch sorgt das System vor: Schlüssel werden dann verworfen und später wiederhergestellt, wenn die Sicherheit des Systems wieder gewährleistet ist. IBMs Z14 soll vor den zunehmenden großflächigen Datendiebstählen schützen. Zudem will das Unternehmen seine Großrechner an die ab 2018 greifenden EU-Richtlinien zur Datenschutzgrundverordnung anpassen. Der Z14 ist bereits in den USA nach FIPS Stufe 4 zertifiziert.

IBMs Ankündigung kommt wenige Wochen, nachdem Facebook entschieden hat, seine Whatsapp-Dienste aus IBMs Cloudinfrastruktur Softlayer bis Ende 2017 auf eigene Server umzuziehen.

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