Abo
  • Services:
Anzeige
BG3
BG3 (Bild: Toshiba)

BG3: Toshiba bringt winzige SSD mit 512 GByte

BG3
BG3 (Bild: Toshiba)

Entweder verlötet oder gesteckt im M.2-Formfaktor: Toshibas BG3 sind SSDs von der Größe eines Daumennagels mit bis zu einem halben Terabyte Speicherplatz. Sie integrieren 3D-Flash-Speicher und einen Controller, statt DRAM gibt es einen Software-Cache.

Toshiba hat die BG3 genannte Serie an SSDs vorgestellt. Sie folgt auf die BG1- und die BG2-Reihe, weist aber modernere Technik auf. Die Abkürzung steht wohl für Ball Grid (Array), da zumindest einige der SSDs direkt mit der Hauptplatine verlötet werden. Toshiba bietet die BG3 entweder als BGA-Variante an oder als gestecktes Kärtchen im M.2-2230-Formfaktor. Gedacht sind die Solid States Drives für 2-in-1-Geräte oder Tablets.

Für die BG3-Modelle nutzt Toshiba den aktuellen BiCS3-Flash-Speicher. Der weist 64 Schichten aus Speicherzellen auf, die jeweils drei Bit sichern (Triple Level Cell, TLC). Ein solcher 3D-NAND-Baustein weist eine Kapazität von 512 GBit auf, was 64 GByte entspricht. Bei der vorherigen Generation verwendete Toshiba noch den BiCS2, der über 48 Layer und 256 GBit pro Die verfügt. Die BG2 und die BG3 speichern jeweils ein halbes Terabyte, bei den neuen Modellen braucht der Hersteller aber weniger Speicherchips, weshalb die SSDs dünner sind.

Anzeige

Laut Toshiba die flachste SSD der Welt

Statt 1,65 und 1,6 mm Bauhöhe (für 512 sowie 256 GByte) sind es nur noch 1,35 und 1,5 mm. Das eigentliche BGA-Package misst weiterhin 20 x 16 mm, es wird direkt verlötet oder auf ein M.2-2230-Kärtchen gesetzt. Mit im Gehäuse befindet sich neben den 3D-NAND-Flash-Chips noch der SSD-Controller, dessen Hardware und Firmware von Toshiba selbst stammt. Er unterstützt zwei PCIe-Gen3-Lanes, das NVMe-1.2.1-Protokoll und den Host Memory Buffer.

Die BG3 kommt wie ihre Vorgänger ohne einen DRAM-Cache aus, weshalb sie Daten in einem Puffer ablegt, den sie sich vom regulären Hauptspeicher abzweigt. Die generelle Leistung gibt Toshiba mit 1.520 MByte pro Sekunde lesend und 840 MByte pro Sekunde schreibend beim sequenziellen Übertragen von 128-KByte-Blöcken an. Die BG3 spricht hierfür ihren TLC-Speicher im Pseudo-SLC-Modus an.

Toshiba bietet die BG3 mit 128, 256 und 512 GByte an und liefert derzeit Muster an seine Partner. Erste Geräte mit den neuen SSDs sind für Ende 2017 zu erwarten.


eye home zur Startseite
ms (Golem.de) 06. Aug 2017

Siehe Text, zumindest sequenziell steht da drin.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. DIgSILENT GmbH, Gomaringen
  3. RATIONAL AG, Landsberg am Lech
  4. ARI Fleet Germany GmbH, Eschborn, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 849,00€ (UVP € 1.298,99€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Augmented Reality

    Google stellt Project Tango ein

  2. Uber vs. Waymo

    Uber spionierte Konkurrenten aus

  3. Die Woche im Video

    Amerika, Amerika, BVG, Amerika, Security

  4. HTTPS

    Fritzbox bekommt Let's Encrypt-Support und verrät Hostnamen

  5. Antec P110 Silent

    Gedämmter Midi-Tower hat austauschbare Staubfilter

  6. Pilotprojekt am Südkreuz

    De Maizière plant breiten Einsatz von Gesichtserkennung

  7. Spielebranche

    WW 2 und Battlefront 2 gewinnen im November-Kaufrausch

  8. Bauern

    Deutlich über 80 Prozent wollen FTTH

  9. Linux

    Bolt bringt Thunderbolt-3-Security für Linux

  10. Streit mit Bundesnetzagentur

    Telekom droht mit Ende von kostenlosem Stream On



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Umrüstung: Wie der Elektromotor in den Diesel-Lkw kommt
Umrüstung
Wie der Elektromotor in den Diesel-Lkw kommt
  1. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor
  2. LEVC London bekommt Elektrotaxis mit Range Extender
  3. Vehicle-to-Grid Honda macht Elektroautos zu Stromnetz-Puffern

China: Die AAA-Bürger
China
Die AAA-Bürger
  1. IT-Sicherheit Neue Onlinehilfe für Anfänger
  2. Microsoft Supreme Court entscheidet über die Zukunft der Cloud

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

  1. Re: Da hat Wladimir wohl seinen Rechner hochgefahren

    thinksimple | 00:55

  2. AVM Bug Bounty

    grmpf | 00:51

  3. Re: Auch dafür wirds von den Nutzern ...

    katze_sonne | 00:23

  4. Re: Mittelerde Schatten des Krieges-Minas Ithil...

    BigSasha | 16.12. 23:42

  5. Re: Erst mal flächendeckend ins Spiel bringen.

    bjoedden | 16.12. 23:40


  1. 12:47

  2. 11:39

  3. 09:03

  4. 17:47

  5. 17:38

  6. 16:17

  7. 15:50

  8. 15:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel