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Huawei: Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt

Mit aktuellen Xeon-Prozessoren und All-Flash-Speichern sollen Huaweis Fusionserver V5 überzeugen. Sie sollen auch für KI-Aufgaben geeignet sein und Microsofts Hybrid-Cloud-API Azure Stack unterstützen - damit wäre Huawei eines der ersten Unternehmen, die das Tool verwenden.

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Die neuen Fusionserver V5 gibt es als Blades und als Rack-Systeme.
Die neuen Fusionserver V5 gibt es als Blades und als Rack-Systeme. (Bild: Huawei)

Der chinesische Hardwarehersteller Huawei hat auf Microsofts Entwicklerkonferenz Inspire neue Server-Modelle vorgestellt, die aktuelle Xeon-Prozessoren der Serie Skylake SP unterstützen und auch als All-Flash-System konfiguriert werden können. Die Fusionserver-V5-Reihe gibt es als Rack- oder als Blade-Variante. Huawei betont in der Pressemitteilung außerdem seine Stellung auf dem Servermarkt. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner ist der Konzern auf dem dritten Platz bei weltweiten Serververkäufen.

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Mit Intel Xeon-CPU sollen sich die Fusionserver V5 besonders für Anwendungen in den Bereichen der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen eignen. Je nach Konfiguration können die modularen Server zwei bis acht CPU-Sockel verwalten. Außerdem sollen verschiedene Konfigurationen an Speicherlaufwerken verwendet werden können. Das Unternehmen gibt die Unterstützung von NVMe-SSDs als All-Flash-System oder eine Mischung aus magnetischen Festplatten und SSDs. Unterstützte Schnittstellen sind laut Huawei SAS, SATA und NVMe.

Huawei vertreibt als einer der ersten Azure-Stack-Systeme

Auf der Inspire stellte Huawei außerdem seine Hybrid-Cloud-Lösung vor. Diese besteht aus Fusionservern und Huawei-Switches und soll den Microsoft Azure Stack nutzen, um eine Cloud-Umgebung zu etablieren. Damit wäre Huawei eines der ersten Unternehmen, die das erst kürzlich von Microsoft veröffentlichte Tool verwenden. Ein weiterer Partner ist beispielsweise Dell EMC mit eigener Hardware für die Hybrid-Cloud.

Obwohl Huawei weltweit nach eigenen Aussagen auf Platz drei der Serververkäufe steht, ist die Marke hierzulande eher weniger bekannt. Hauptabsatzmärkte des Unternehmens sind noch immer China und der asiatische Raum, wo es dominierend ist. In Europa und den USA sind bei On-Premise-Servern Marken wie Dell EMC, HPE oder IBM gebräuchlich.



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