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Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt

Er fühlt sich hochwertig an und sieht schön aus: Microsofts Surface Laptop beeindruckt durch gutes Design und eine exzellente Tastatur. Die Kaufentscheidung fällt dennoch schwer.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Surface Laptop ist im Café ein echter Hingucker.
Der Surface Laptop ist im Café ein echter Hingucker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Surface bedeutet Oberfläche, und Microsoft interpretiert diesen Begriff mit seinem neuen Surface Laptop einmal völlig anders. Er ist ein Touchscreen-Notebook im Clamshell-Design mit einer weichen Oberfläche aus dem Textil Alcantara, das um die Tastatur herum aufgeklebt ist. Allein dieses Designelement lässt den Surface Laptop aus der großen Masse an flachen Notebooks und Ultrabooks herausstechen.

Inhalt:
  1. Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  2. Fingerbedienung wird zur wackeligen Angelegenheit
  3. Tippen wie auf einer Desktop-Tastatur
  4. Schnell und leise
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Doch ist das Microsoft anscheinend nicht genug. Ein zu diesem Zeitpunkt weiteres Alleinstellungsmerkmal ist Windows 10 S, das auf Windows-Store-Apps beschränkte Betriebssystem von Microsoft. Es soll dadurch besonders sicher, schnell und gerade für den Einsatz in Schulen sinnvoll sein.

Der Surface Laptop ist Microsofts Vorzeigemodell für das neue Betriebssystem. Warum das Unternehmen dafür ausgerechnet einen mindestens 1.150 Euro teuren Laptop bauen musste, ist uns allerdings nicht ganz klar. Gerade im Bildungssektor spielt ein niedriger Preis eine entscheidende Rolle; für günstige Windows-10-S-Modelle sollen wohl Drittanbieter wie Acer und Asus sorgen. Von diesen Marken soll es später Schulnotebooks mit Windows 10 S geben, die nur etwa 200 Euro kosten.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... da gehen wir lieber nach drinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Chiptemperaturen halten sich im Rahmen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU taktet bis zu 3100 MHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist relativ langsam. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Powermark erreicht das Gerät durchschnittliche Werte ...  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... genau wie im Pcmark. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft will seine Surface-Marke für dieses Preissegment anscheinend nicht hergeben. Sie steht für hochwertig verarbeitete und teure Hardware. Das sehen wir auch am Surface Laptop. Der Deckel und das Gehäuse aus Magnesium fühlen sich hochwertig an und sind exzellent verarbeitet. Das silberne Windows-Logo können wir als Anlehnung an die Designsprache von Apple verstehen. Macbooks sind seit jeher optisch eine Referenz. Doch der 1,25 Kilogramm schwere Surface Laptop stiehlt unserer Meinung nach selbst den Macbooks die Show. Bei der Nutzung fallen aber auch viele Nachteile auf, die den guten Eindruck trüben. Eines vorweg: Mit nur einem USB-A-Port mit USB-3.0-Geschwindigkeit und Windows 10 S kommen wir produktiv nicht sehr weit.

Nicht lange wunderschön

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Die Alcantara-Oberfläche ist ein echter Hingucker und fühlt sich angenehm weich an. So etwas ist auf dem Notebook-Markt einzigartig, auch wenn die weiße Farbe des Stoffes Geschmackssache ist. Einige Redakteure fühlen sich etwa an alte DDR-Küchenzeilen erinnert, für die Pressspanplatten mit Folie überzogen wurden.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... da gehen wir lieber nach drinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Chiptemperaturen halten sich im Rahmen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU taktet bis zu 3100 MHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist relativ langsam. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Powermark erreicht das Gerät durchschnittliche Werte ...  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... genau wie im Pcmark. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es gibt den Surface Laptop aber auch in anderen Farben, darunter Rot, Blau und Gold. Wir gehen davon aus, dass nach einiger Nutzung die Textiloberfläche schmutzig und wenig ansehnlich wird, wie etwa das Type Cover des Surface Pro. Ein großer Nachteil ist auch, dass wir die Oberfläche schlecht reinigen können, ohne sie zu beschädigen. Der Schauwert des Surface Laptops bleibt also nicht lange ein Plus.

Und was bringt uns ein wunderschönes Gerät, wenn die Funktionalität nicht gegeben ist? Ein großer Nachteil des Surface Laptop ist ganz klar der Mangel an Anschlüssen. Nur ein USB-A-Port und eine Mini-Displayport-Buchse sind selbst für ein solch dünn gehaltenes Gerät viel zu wenig. Microsoft legt dem Produkt nicht einmal Zusatzadapter für weitere Anschlüsse bei.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es wäre sicherlich kein Problem, einen oder zwei weitere USB-Typ-C-Anschlüsse im Gehäuse unterzubringen. So bietet der Surface Laptop nicht einmal mehr Anschlüsse als das etwa gleich teure Surface Pro. Im Gegenteil: Selbst ein SD-Kartenleser fehlt dem Laptop komplett. Das könnte eine Taktik von Microsoft sein, um das Surface Dock zu verkaufen, das mit 230 Euro aber absurd teuer ist.

Doch nicht nur bei den Anschlüssen macht der Surface Laptop einen durchwachsenen Eindruck. Das an sich durchschnittlich gute Panel stellt sich als Hindernis für die Fingerbedienung heraus.

Fingerbedienung wird zur wackeligen Angelegenheit 
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Shen Long 04. Aug 2017

Was leider vergessen wurde zu erwähnen. Für den hoffnungslos zu dünnen Etat des...

Onkel Ho 26. Jul 2017

Ja genau so meinte ich es eigentlich auch. Ich erwarte ja nicht, dass Golem den Laptop...

RienSte 26. Jul 2017

Stell dich doch nicht absichtlich doof, bitte. Der Laptop wird über USB-C geladen. Die...

AgentBignose 25. Jul 2017

Die Begründungen für die S Version sind so lächerlich! Es ist völlig klar dass MS hier...

chithanh 25. Jul 2017

"In der Praxis nie" sollte wohl heißen "in legacy-freien Umgebungen nie". Umgekehrt würde...


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