Abo
  • Services:

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann

Viewsonics Spieler-Monitor XG 2530 zeigt bis zu 240 Bilder pro Sekunde ohne grobe Einbußen bei der Bildqualität. Ernsthafte Spieler bekommen mit dem Modell eine interessante neue Alternative.

Ein Test von veröffentlicht am
Wir fraggen in Quake Champions bei 240 Hertz
Wir fraggen in Quake Champions bei 240 Hertz (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ein paar herrliche Tore sind uns bei Rocket League auf dem Monitor Viewsonic XG 2530 gelungen. Ob das an den 240 Bildern pro Sekunde lag, die wir sehen konnten, oder an der geringen Reaktionsgeschwindigkeit? Oder lag es am stundenlangen Training in Psyonix' Auto-Fußballspiel? Ganz genau lässt sich das leider nicht bestimmen, aber alle Faktoren haben sicher Einfluss gehabt.

Inhalt:
  1. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  2. Ein schneller Monitor, der Farben gut, aber nicht super darstellt
  3. Der 240-Hertz-Beweis durch Ausbremsen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Besonders im Direktvergleich von Rocket League auf der Playstation 4, das dort mit 45 bis 60 Bildern pro Sekunde bei 60 Hertz ausgegeben wird, und der PC-Fassung bei stabilen 238 Bildern pro Sekunde und 240 Hertz ist der Unterschied gewaltig. Wie wir aber bereits auch beim Test des 200-Hertz-Modells von AOC oder dem 180-Hertz-Monitor von Asus festgestellt haben, sind die Unterschiede zu den bereits länger erhältlichen 120- oder 144-Hertz-Modellen nur noch in Nuancen wahrnehmbar.

Nüchternes Gaming-Design

Viewsonic nutzt zwar die im Gaming-Bereich üblichen Farben Schwarz und Rot, bietet aber verglichen mit der Konkurrenz ein eher nüchternes Design. Rot sind nur das Logo und ein Streifen auf der Rückseite sowie das XG-Logo auf dem Standfuß. Ansonsten besteht der Monitor lediglich aus viel schwarzem, matt gebürsteten Kunststoff und dem metallenen Standfuß.

  • Der Standfuß des XG 2530 ist deutlich besser und stabiler als der vom XG 2735. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der XG 2530 von hinten (Foto: Michael Wieczorek)
  • Die Anschlüsse des XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Kabelmanagement ist verbesserungswürdig. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Eine sehr kurze Lasche für Headsets ist auf der Rückseite ausfahrbar. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der Stromstecker im XG 2530 (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Bildschirmmenü wird über diese fünf Knöpfe an der Rückseite gesteuert. Es ist nicht immer leicht. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Wir driften bei 238 Bildern pro Sekunde in Dirt 4. (Foto: Michael Wieczorek)
Der Standfuß des XG 2530 ist deutlich besser und stabiler als der vom XG 2735. (Foto: Michael Wieczorek)

Der Monitor nutzt ein TN-Panel von AU Optronics (M250HTN01). Die native Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Viewsonic gibt die Bildschirmdiagonale mit 25 Zoll an - das Display ist aber mit sichtbaren 24,5 Zoll nur minimal größer als beispielsweise der 180-Hertz-Monitor von Asus, den wir getestet haben. Mit knapp 7 kg ist der XG 2530 eher ein Leichtgewicht, steht aber trotzdem stabil auf auf dem Schreibtisch - stabiler zum Beispiel als sein größerer Vetter, der XG 2735 von Viewsonic (144 Hertz, IPS, zum Test). Während sich beim XG 2735 oft der ganze Standfuß mitdreht, sofern der Nutzer Höhe oder Winkel anpasst, passiert das beim XG 2530 nicht.

Stellenmarkt
  1. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  2. Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH, Neuss

Der Monitor hat einen Neigungswinkel von 20 Grad und ist um 12 cm höhenverstellbar. Es gibt eine Pivot-Funktion. Die Blickwinkelstabilität liegt laut Hersteller bei 160 Grad in der Vertikalen und 170 Grad in der Horizontalen. In der Praxis bietet es sich allerdings an, dennoch auf Augenhöhe mit dem Bildschirm zu bleiben.

Zwar verfälschen sich die Farben für ein TN-Panel erstaunlich wenig bei der seitlichen Betrachtung. Bei der höheren oder tieferen Betrachtung leiden Helligkeit und Kontrast aber sehr schnell. Wer mit den Augen auf Höhe der Displayunterkante ist, kann schon so gut wie nichts mehr erkennen. Von oben betrachtet ist die Blickwinkelstabilität besser. Verglichen mit älteren TN-Panels liefert Viewsonic mit dem XG 2530 hier ein gutes Ergebnis. Und so sollte es auch bei den weiteren Werten weitergehen.

Ein schneller Monitor, der Farben gut, aber nicht super darstellt 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€
  3. (-20%) 47,99€
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Achranon 26. Jul 2017

Klar, das meinte ich ja. Es bringt ja nichts wenn die GPU 1000 fps berechnet wenn der...

neocron 22. Jul 2017

nein ... die generelle Aussage kannst du dir sparen ... den Effekt muss jeder selbst...

LH 21. Jul 2017

Du irrst dich. Auch wenn die Kommunikation zwischen Client und Server natürlich am Ende...

nachgefragt 20. Jul 2017

Quake Champions ist imho schon jetzt dazu verurteilt ein dead game zu sein. Ich könnte...

mw (Golem.de) 20. Jul 2017

Am schnellsten ist ein Monitor komplett ohne Sync, also auch Freesync. Sobald Freesync...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

    •  /