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Schulden: Toshiba-Partner und Geldgeber wollen Insolvenzverfahren

Eine Insolvenz von Toshiba wäre eine der größten in der japanischen Geschichte. Jetzt könnte es doch noch dazu kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba
Ein Wafer mit Flash-Chips von Toshiba (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Schuldner, Geschäftspartner und andere Beteiligte bei Toshiba wollen ernsthaft ein Insolvenzverfahren für das Unternehmen prüfen. Das berichtet das Wall Street Journal. Die Insolvenz sei die beste Option für einen Neubeginn, hieß es nach Gesprächen mit Geldgebern des japanischen Konzerns.

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Ein Insolvenzverfahren wäre eines der größten in der Wirtschaftsgeschichte des Landes. Damit könne sich Toshiba von der Belastung durch die Insolvenz seiner US-Atomenergiesparte Westinghouse Electric freimachen, die 9 Milliarden US-Dollar Verluste erzeugte.

Toshiba erklärte im Juni, dass seine Schulden am 31. März um 5 Milliarden US-Dollar höher seien als die Finanzreserven. In dieser Woche hatte ein Sprecher betont, dass es "keinen spezifischen Plan für ein Insolvenzverfahren" gebe.

Konflikte um Verkauf des Flashspeicher-Bereich

Toshiba könne den Verkauf seines Flashspeicher-Bereichs Semiconductor Fabrication Plant nicht schnell genug abschließen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Bevorzugt würde Toshiba den Bereich an ein staatlich geführtes Konsortium aus Japan abgeben. Zu dem Konsortium unter Führung der staatlichen Fonds Innovation Network Corporation of Japan gehören die ebenfalls staatliche Development Bank of Japan und der US-Finanzinvestor Bain. Weitere Bieter sind ein US-Team bestehend aus dem Investor Kohlberg Kravis Roberts und Western Digital und als drittes der taiwanische Auftragshersteller Foxconn.

Einen Konflikt gibt es in den Verhandlungen darum, ob der südkoreanische Chiphersteller SK Hynix, bisher nur Geldgeber, auch Stimmrechte erhalten soll.

Bei einem Verkauf muss Toshiba weiter die juristischen Probleme mit dem US-Partner Western Digital lösen. Dieser betreibt das Joint Venture Flash Forward mit der Speicherchip-Sparte von Toshiba. Western Digital möchte bei einem Verkauf vorrangig behandelt werden, was Toshiba ablehnt, und argumentiert, dass ein Verkauf des Bereiches ohne seine Zustimmung den Joint-Ventue-Vertrag verletzte.

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