Ethereum-Boom vorbei: Viele gebrauchte AMD-Grafikkarten im Angebot

Der Kurs für die Kryptowährung Ethereum ist auf 150 Euro gefallen, weshalb sich Mining kaum noch lohnt. Daher stellen viele Nutzer gebrauchte Polaris-Karten bei Online-Auktionshäusern ein. Im regulären Handel sinken die Preise langsam.

Artikel veröffentlicht am ,
Rendering eines Polaris-Chips
Rendering eines Polaris-Chips (Bild: AMD)

Innerhalb weniger Wochen ist der Wechselkurs für Ethereum von knapp 350 Euro auf etwas über 150 Euro gesunken. Das Mining, zu deutsch Schürfen, der Kryptowährung mittels Grafikkarten rechnet sich daher kaum noch. Hintergrund ist der vor einigen Tagen angezogene Schwierigkeitsgrad, weshalb mehr Rechenleistung (Megahashes pro Sekunde) notwendig wurde.

Stellenmarkt
  1. Principal Expert (m/w/d) Digital Work Security
    Atruvia AG, Karlsruhe
  2. Spezialist*in für Monitoring, Evaluierung und Informationssysteme
    GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, Eschborn
Detailsuche

Zusammen mit dem gesunkenen Ertrag lohnt sich Ethereum-Mining hierzulande daher kaum noch. Beim aktuellen Kurs und mit einem optimierten System mit einer Radeon RX 580 liegt der monatliche Profit bei unter 10 Euro, wenn das System durchgehend schürft. In Folge dessen hat sich die Nachfrage nach AMD-Grafikkarten entspannt, was gleichzeitig den Gebrauchtmarkt antreibt.

Viele Listungen beim deutschen Ebay

Über das Wochenende wurden Dutzende von Radeon RX 580, Radeon RX 570, Radeon RX 480 und Radeon RX 470 bei Online-Auktionshäusern wie Ebay eingestellt. Die Preise fallen derzeit allerdings in den meisten Fällen nur bedingt günstig aus: Beispielsweise sind 330 Euro für eine gebrauchte Radeon RX 570 noch 100 Euro mehr als der Neupreis bei der Veröffentlichung der Grafikkarte, wir haben allerdings auch Angebote für 300 Euro gesehen.

Wer eine Radeon RX neu kaufen möchte, sollte einige Wochen warten: Unsere Stichproben bei einigen Shops haben zwar gezeigt, dass die Liefersituation etwas besser wurde und die Preise leicht gesunken sind. Die Karten sind jedoch weiterhin überteuert und viele Modelle nur schwer erhältlich. Mindfactory listet weiterhin keine Radeon RX 580, Radeon RX 570, Radeon RX 480 und Radeon RX 470 - sondern nur Modelle der RX 560, RX 550 und RX 460.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    15.–19. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine Rückkehr zu normalen Preisen oder gar darunter dürfte sich frühestens im August 2017 einstellen - sofern Ethereum nicht wieder kräftig zulegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ArcherV 31. Jul 2017

Top :) viel Spaß damit. Ich hatte das Board mit dem xeon unter anderem wegen den...

nf1n1ty 19. Jul 2017

Was hat das mit meinem Kommentar zu tun?

Reddead 18. Jul 2017

Danke für die Auffrischung, ich bin halt schon länger aus dem Thema raus.

bLaSpHeMy 18. Jul 2017

Interessant. Danke dir.

Keepo 18. Jul 2017

ja, und alle davon überzogen teuer. ne 580 hatte ne preisempfehlung von ~250¤, die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Rakuten
"Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware"

Billige Hardware soll 1&1 United Internet Kosten sparen. Doch in Japan explodieren bei Rakuten die Ausgaben.

Rakuten: Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware
Artikel
  1. Alder Lake: Intel will mit 241 Watt an die Spitze
    Alder Lake
    Intel will mit 241 Watt an die Spitze

    Kurz vor dem Launch zeigt Intel eigene Benchmarks zu Alder Lake, außerdem gibt es Details zur Kühlung und zum Denuvo-DRM.
    Ein Bericht von Marc Sauter

  2. Mäuse, Tastaturen, Headsets: Logitech hat mit Lieferengpässen zu kämpfen
    Mäuse, Tastaturen, Headsets
    Logitech hat mit Lieferengpässen zu kämpfen

    Die große Nachfrage während der Coronapandemie hat Logitech 82 Prozent mehr Umsatz beschert. Allerdings kommt die Lieferung nicht hinterher.

  3. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /