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Open Source

OpenSSL verliert FIPS-Zertifizierung

Gründe sind nicht bekannt. Die freie Kryptografie-Software OpenSSL hat offensichtlich die Zertifizierung nach dem Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-2 wieder verloren. Mittlerweile wird das Zertifikat als "nicht verfügbar" gekennzeichnet, zuvor soll der Status "widerrufen" gewesen sein.

IBM unterstützt Suse Linux Enterprise 10 mit Xen

Serviceangebote rund um Suse Linux und Virtualisierung. IBM wird die neuen Suse-Linux-Enterprise-Produkte inklusive der Virtualisierungslösung Xen auf IBM Middleware und System-Plattformen unterstützen. Auch Serviceangebote für Novells Produkte wird es von IBM geben.

Longhorn Server wird Xen-Gäste unterstützen

Windows, Linux und für Xen angepasstes Linux als Gastsysteme. Microsofts nächste Server-Generation Longhorn wird eine Virtualisierungstechnik mitbringen, die auch Xen-Gäste unterstützt. Damit werden sich Linux-Distributionen, die unter Xen laufen, auch mit Microsofts Hypervisor nutzen lassen. Technischer Support wird direkt von Microsoft geboten.

Open-Source-DRM OpenIPMP v2 erschienen

Interoperabilität und umfangreiche Unterstützung von Standards. Das Open-Source-Projekt OpenIPMP hat sein 2002 erstmals veröffentlichtes DRM-System (Digital Rights Management) nun in der Version 2 vorgelegt. Die Lösung soll sowohl unter Windows als auch MacOS und Linux sowie auf Embedded-Geräten laufen.
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Suse Linux Enterprise 10 verfügbar

Kostenlose Testversionen stehen zum Download bereit. Novell hat die neuen Versionen der Suse-Linux-Enterprise-Produkte veröffentlicht. Sowohl der Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) 10 als auch der Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 setzen auf die im Rahmen des OpenSuse-Projektes entwickelte Codebasis.

Etch wird Debian GNU/Linux 4.0

Veröffentlichung im Dezember 2006. Die nächste Ausgabe der Linux-Distribution Debian wird die Versionsnummer 4.0 tragen, dies geht aus dem aktualisierten Veröffentlichungsplan hervor. Die unter dem Codenamen Etch entwickelte Distribution soll im Dezember 2006 stabil sein.

PediaPress: Wikipedia zum Selberdrucken

Brainbot bietet Wikipedia als Book-on-Demand an. Das Projekt "WP 1.0" des Zenodot Verlags, eine gedruckte Version der Wikipedia in 100 Bänden zu veröffentlichen, wurde im März auf Eis gelegt. PediaPress schickt sich nun seinerseits an, die Wikipedia zu drucken, allerdings nicht komplett, sondern je nach Wunsch als Book-on-Demand.

Sicherheits-Patch für OpenOffice.org 1.1.5

Sicherheitsloch erlaubt Ausführung von Makro-Befehlen. Für das nicht mehr ganz taufrische OpenOffice.org 1.1.5 wurde ein Patch veröffentlicht, um eine darin entdeckte Sicherheitslücke zu schließen. Das Sicherheitsleck erlaubt einer manipulierten OpenOffice.org-Datei die Ausführung von Basic-Befehlen, ohne vom Anwender eine Bestätigung einzufordern.

Erste Beta von Freespire verfügbar

Kostenlose Linux-Distribution von Linspire. Die kostenlose Linspire-Version "Freespire" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Dabei enthält sie auch proprietäre Techniken, so dass sich MP3s und Quick-Time-Dateien direkt wiedergeben lassen sollen. Treiber für Grafikchips von ATI und Nvidia enthält die kostenlose Linux-Distribution ebenfalls.
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Ubuntu möchte Distributionsderivaten helfen

Quellcode kann von Ubuntu-Servern abgerufen werden. Die Forderung der GPL, Quelltext von Programmen bereitzustellen, kann unter Umständen zu einem Problem für Linux-Distributionen werden, die auf anderen basieren. Der Ubuntu-Entwickler Matt Zimmerman bietet auf Ubuntu basierenden Distributionen nun aber Hilfe an.

NTFS-3G: Voller NTFS-Schreibzugriff unter Linux

Freier Treiber nutzt das Filesystem in Userspace. Mit dem neuen NTFS-3G-Treiber soll nun auch voller Schreibzugriff von Linux auf NTFS-Partitionen möglich sein. Der vom Linux-NTFS-Projekt entwickelte Treiber nutzt das Filesystem in Userspace und soll bereits sehr stabil sein, ist aber dennoch als Beta-Version gekennzeichnet. Verschlüsselte Dateien unterstützt NTFS-3G jedoch nicht.

3D-Software Blender 2.42 verfügbar

Neue Funktionen wurden für "Elephants Dream" implementiert. Die freie 3D-Software Blender ist nun in der Version 2.42 verfügbar und soll sich damit besonders für professionelle 3D- und Videoarbeit eignen, versprechen die Entwickler. Die neue Blender-Ausgabe bietet unter anderem eine neue Render-Pipeline und einen überarbeiteten Sequenzeditor. Die Flüssigkeitssimulation unterstützt jetzt auch animierte Hindernisse.

Frisches Venture-Kapital für Open-Source-Anbieter Pentaho

Unternehmen entwickelt Software für den Unternehmenseinsatz. Das Unternehmen Pentaho hat in einer weiteren Finanzierungsrunde acht Millionen US-Dollar Risikokapital von dem Investmentunternehmen New Enterprise Associates (NEA) einsammeln können. Pentaho entwickelt eine als Open Source veröffentlichte Business-Intelligence-Lösung (BI) namens "Pentaho BI Suite".

KOffice 1.5.2 mit weiteren Fehlerkorrekturen

Übersetzungen wurden aktualisiert. Mit KOffice 1.5.2 gibt es nun das zweite Bugfix-Release für KOffice 1.5. Dieses korrigiert unter anderem den in der Version 1.5.1 eingebauten Fehler, durch den die Formulare in Kexi nicht mehr funktionierten. Die Übersetzungen wurden ebenfalls aktualisiert, neue Funktionen gibt es hingegen nicht.

MySQL stellt kostenlosen Support für ältere Versionen ein

Unterstützung für ältere Datenbanken ist zu teuer. MySQL bietet künftig nur noch fünf Jahre Support für das freie Datenbank-Managementsystem. Zwei Jahre lang wird die Software aktiv weiterentwickelt und alle auftretenden Fehler und Sicherheitslöcher werden korrigiert. Anschließend bessern die Entwickler drei Jahre lang nur noch Fehler der höchsten Priorität aus. MySQL 3.23 wird damit schon im Juli 2006 nicht weiter unterstützt.

PC-BSD 1.2 mit i686-Optimierung

Neuer Scheduler soll für bessere Leistung sorgen. Die speziell für den Desktop-Einsatz entwickelte BSD-Distribution PC-BSD ist in der Version 1.2 erschienen und wurde nun mit i686-Optimierung kompiliert. Als Desktop-Umgebung kommt die aktuelle KDE-Version 3.5.3 zum Einsatz und der ULE Scheduler aus FreeBSD soll die Leistung des Systems verbessern.

OpenWengo: Programmierwettbewerb gestartet

3.500 Euro für die Gewinner. Das OpenWengo-Projekt, das eine freie VoIP-Software programmiert, hat das "Code Camp 2006" gestartet. Studenten sollen sich für eines der vorgeschlagenen Projekte entscheiden und an dieser Aufgabe arbeiten. Gewinnen sie, so bekommen sie die Gelegenheit, zwei Monate lang mit erfahrenen Entwicklern zusammenzuarbeiten und gewinnen außerdem 3.500,- Euro.

Neue LGPL soll auf der GPL aufbauen

GPL mit zusätzlichen Privilegien soll neue LGPL werden. Während die Free Software Foundation an der neuen Version 3 der GNU General Public License (GPL) arbeitet, ist nun auch eine neue Version der GNU Lesser General Public License (LGPL) geplant. Richard Stallman und Eben Moglen sprachen auf der GPL-Konferenz in Barcelona darüber. Die neue LGPL soll auf der GPL basieren und einige zusätzliche Regelungen enthalten.

Kernel-Fehler für Einbruch in Debian-Server benutzt

Entwickler-Zugang wurde geknackt. Für den Einbruch in den Debian-Entwicklungsrechner "Gluck" wurde ein Fehler im Linux-Kernel ausgenutzt. Der Angreifer knackte einen Entwicklerzugang, über den er dann unter Ausnutzung des Fehlers Root-Rechte erlangte. Schaden richtete er allerdings nicht an.

Yoxos On Demand mit Eclipse 3.2

Eclipse-Distribution bündelt Plug-Ins in einer Datei. Inoopract bietet die aktuelle Version seiner Eclipse-Distribution Yoxos nun auch in einer "On-Demand"-Edition an. Diese enthält unter anderem alle Projekte aus Eclipse Callisto. Die Zusammenstellung erfolgt über eine Ajax-Weboberfläche.

Suse Linux 10.2 Alpha verfügbar

Zukünftige Versionen erscheinen unter dem Namen OpenSuse. Das OpenSuse-Projekt hat die zweite Alpha-Version von Suse Linux 10.2 veröffentlicht. Dabei wird dies die letzte Version sein, die diesen Namen trägt - zukünftig heißt auch die von dem Projekt entwickelte Distribution OpenSuse. Damit wird die freie Distribution klarer von Novells Enterprise-Produkten abgegrenzt.

Debian-Server geknackt

Angreifer nutzten eventuell Lücke im Linux-Kernel. In den Entwicklungsrechner "Gluck" des Debian-Projektes wurde eingebrochen, weshalb er vorerst vom Netz genommen wurde. Dadurch sind einige Dienste derzeit nicht erreichbar. Wie es zu dem Einbruch kommen konnte, ist noch nicht geklärt, es gibt jedoch Vermutungen, dass eine aktuelle Sicherheitslücke des Linux-Kernels ausgenutzt wurde.
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Root-Passwort in Ubuntu 6.06 bleibt leer

Sicherheitslücke im Installer der Alternate- und Server-CD. Durch einen Fehler im Textinstaller von Ubuntu 6.06 LTS bleibt das Root-Passwort unter Umständen leer. Normalerweise sperrt die Distribution das Passwort, so dass eine Anmeldung als Root nicht möglich ist. Durch den Fehler kann jedoch jeder Nutzer Root-Rechte erlangen und hat somit uneingeschränkten Zugriff auf das System.

OpenDocument-Format ist GPL-kompatibel

Software Freedom Law Center sieht keine rechtlichen Einschränkungen. Das Software Freedom Law Center (SFLC) ist zu dem Schluss gekommen, dass Entwickler freier Software das OpenDocument-Format implementieren können, ohne Angst vor eventuellen Patentstreitigkeiten haben zu müssen. Einige Klienten des Centers hatten befürchtet, dass das OpenDocument-Format (ODF) inkompatibel zu der GNU General Public License (GPL) sein könnte.
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Voll im Saft - Firefox 2.0 Beta 1 ist da

Beta 1 bietet alle Funktionen von Firefox 2.0. Mit kleiner Verzögerung steht ab sofort die erste Beta-Version von Firefox 2.0 für Windows, Linux und MacOS X kostenlos bereits in deutscher Sprache zum Download bereit. Diese Version enthält erstmals alle Neuerungen, die in Firefox 2.0 Einzug halten werden, während die vorherigen drei Alpha-Versionen noch die eine oder andere Lücke aufwiesen.

OpenEMM: Freie Plattform für E-Mail-Marketing

Erster Release Candidate erschienen. Mit OpenEMM hat die Agnitas AG nun eine freie Lösung zum E-Mail-Marketing veröffentlicht. Die unter Linux laufende Software soll einen ähnlichen Funktionsumfang haben wie die Basisversion der herkömmlichen E-Mail-Marketing-Plattform von Agnitas.

Google engagiert sich für OpenDocument

ODF Alliance zählt mittlerweile rund 240 Mitglieder. Mit der Übernahme von Writely hat Google erste kleine Schritte in Richtung Office-Suite unternommen, nun trat der Suchmaschinen-Primus der ODF Alliance bei, die sich der Förderung des freien Office-Dateiformats OpenDocument verschrieben hat.

Aus der Opensource-CD wird Opensource-DVD

OpenOffice.org jetzt in ISO-Image enthalten. Anstelle der Opensource-CD 7.0 ist nun die Opensource-DVD 1.0 erschienen, die auch OpenOffice.org im frei herunterladbaren Image enthält. Die Sammlung von Open-Source-Software für Windows bringt zehn neue Programme mit sowie knapp 60 Updates.

Wine nutzt Gecko

Wine 0.9.17 mit weiteren Direct3D-Verbesserungen. Die freie Implementierung des Windows-API Wine nutzt jetzt die Gecko-Rendering-Engine für das MSHTML-Modul. Zudem fließt weiterhin viel Arbeit in die Unterstützung von Direct3D-Shadern und die Ausbesserung von Fehlern.

Apples WebKit auf Qt 4 portiert

KDE-Entwickler haben an KHTML vorgenommene Änderungen übertragen. Vier KDE-Entwickler haben Apples WebKit auf Qt 4 portiert, um zu sehen, was bereits machbar ist. Da WebKit die KHTML-Engine des KDE-Projektes zu Grunde liegt, wurden die Änderungen nun einfach übertragen. Die Bibliothek soll Webseiten bereits rendern, ein produktiver Einsatz ist vorerst aber nicht geplant.

Quellcode-Analyse Checkstyle 4.2 erschienen

Neues Eclipse-Plug-In ebenfalls verfügbar. Das Quellcode-Analysewerkzeug für Java-Programmierer Checkstyle ist in der Version 4.2 erschienen und bietet einige neue Konfigurationsoptionen. Das Checkstyle-Plug-In für Eclipse ist in der Version 4.1 erschienen, die auf Checkstyle 4.2 basiert.

Sakai: IBM arbeitet an E-Learning-Software mit

Freie Software erhält Unterstützung. IBM hat einem Open-Source-Projekt wieder einmal Quellcode zur Verfügung gestellt - dieses Mal dem Sakai Projekt, das E-Learning-Software entwickelt. Der Quelltext wurde speziell für Sakai entwickelt und soll unter anderem dazu führen, dass Sakai auch für Universitäten interessanter wird.

OneStat.com: Firefox in Deutschland besonders stark

Anbieter sieht Firefox-Marktanteil in Deutschland bei 39,02 Prozent. Die Webstatistiker von OneStat.com bescheinigen Firefox weiteres Wachstum, während Microsofts Internet Explorer Marktanteile abgeben muss. Besonders hoch ist der Anteil von Firefox laut OneStat.com in Deutschland.
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Xfce nähert sich Version 4.4

Zweite Beta-Version mit neuem Dateimanager. Die zweite Beta-Version der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche Xfce 4.4 ist nun verfügbar. Diese bringt zwar auch ein paar neue Funktionen mit, konzentriert sich aber hauptsächlich auf die Fehlerbehebung. Der neue Dateimanager Thunar hingegen erhielt einige Verbesserungen.
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Erste Version des Linux-Media-Centers Elisa erschienen

Open-Source-Software basiert auf dem GStreamer-Framework. Die für Linux-Systeme gedachte Media-Center-Lösung Elisa ist in einer ersten Alpha-Version erschienen. Derzeit unterstützt Elisa nur grundlegende Wiedergabefunktionen, soll aber nach und nach ausgebaut werden. Obwohl für Linux entwickelt, lässt sich Elisa allerdings auch unter Windows nutzen.

GnuCash lädt Kontoauszüge aus dem Internet

Open-Source-Finanzverwaltung GnuCash 2.0 veröffentlicht. Die Open-Source-Finanzverwaltung GnuCash ist jetzt in der Version 2.0 erschienen. Die Software richtet sich an Privatanwender sowie Kleinbetriebe und unterstützt in der neuen Version unter anderem OFX Direct Connect, um Kontoauszüge automatisch aus dem Internet herunterzuladen.

Lotus Notes kommt für Linux

Software ab 24. Juli 2006 für Red Hat Enterprise Linux 4. Lotus Notes soll künftig auch für Linux verfügbar sein, dies plant IBM am heutigen Montag bekanntzugeben. Zu erst soll die Software Ende Juli 2006 für Red Hat Enterprise Linux 4, später auch für Suse Linux Enterprise Desktop verfügbar sein. Als Basis dient die Eclipse Client Platform, auf einige Funktionen werden Linux-Anwender jedoch noch verzichten müssen.

Oracle will angeblich Red Hat Konkurrenz machen

Support für Red Hat Linux bald auch von Oracle? Oracle-Cehf Larry Ellison streckt seine Fühler angeblich nach Red Hats Kunden aus. Red Hat sei zu klein und biete keinen guten Support, soll Ellison laut der Website ITP Technology erklärt haben. Oracle werde dies bald besser machen.

OpenOffice.org: Neue PrOOo-Box auch als DVD-Ausführung

Aktuelle PrOOo-Box basiert auf OpenOffice.org 2.0.3. Das auf OpenOffice.org basierende Software-Paket namens PrOOo-Box wird erstmals neben der CD-Variante in einer DVD-Ausführung angeboten, die beide als Image-Dateien kostenlos zum Download bereitstehen. Der Mehrplatz auf einer DVD im Vergleich zum CD-Image wurde dafür genutzt, um unter anderem weitere Sprachversionen der offenen Office-Suite sowie den Quellcode in einem Paket anzubieten. Beide Image-Dateien enthalten bereits das aktuelle OpenOffice.org 2.0.3.

Tippfehler öffnet Sicherheitsloch im Linux-Kernel

Fehler schon seit Kernel-Version 2.2.16 vorhanden. Ein Tippfehler im CD-ROM-Treiber des Linux-Kernels ist für eine Sicherheitslücke verantwortlich, durch die Angreifer Root-Rechte erlangen können. Der Fehler existiert offensichtlich bereits seit der Kernel-Version 2.2.16.

Sicherheits-Patches für Horde 3 verfügbar

Updates auf Horde 3.0.11 und 3.1.2. Für das freie Applikations-Framework Horde sind zwei Sicherheits-Updates auf die Versionen 3.0.10 und 3.1.2 erschienen. Beide korrigieren Sicherheitslücken, die alle Versionen ab 3.0 betreffen. Frühere Versionen hingegen enthalten die Fehler nicht.
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NetBSD unterstützt Xen 3

Neuerung funktioniert nicht auf SMP-Systemen. Das freie Unix-Derivat NetBSD unterstützt ab sofort auch die Virtualisierungslösung Xen 3. Damit lassen sich mehrere virtuelle Server auf einer NetBSD-Installation betreiben. Allerdings funktioniert dies derzeit noch nicht auf SMP-Systemen. Mit NetBSD 3.0 hatte das Unix-Derivat bereits Xen 2.0 unterstützt.

Microsoft unterstützt OpenDocument

Add-Ins für Word, Excel und PowerPoint als Open Source. Microsoft macht in Sachen Office-Dokumente eine Kehrtwende. Unter dem Druck von Regierungsstellen kündigte Microsoft an, das freie OpenDocument-Format zu unterstützen, wenn auch eher durch die Hintertür. Auch ältere Office-Versionen sollen um Unterstützung für den ISO-Standard erweitert werden. Bislang hatte Microsoft das Format als unzureichend abgetan und sich nicht an dessen Entwicklung beteiligt, mit dem aktuellen Schritt rückt man von dieser Einstellung allerdings auch weiterhin nicht ab.
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Interview: Wine - spieletauglich und mit Antivirenfunktionen

Golem.de im Gespräch mit Wine-Projektleiter Alexandre Julliard. Das Wine-Projekt arbeitet an einer freien Implementierung des Windows-API, die es ermöglicht, Windows-Anwendungen unter Linux und anderen Unix-Derivaten auszuführen. Bereits seit 1994 leitet Alexandre Julliard das ein Jahr zuvor gegründete Projekt und war auch einer der ersten Entwickler. Sein Geld verdient der Schweizer als CTO bei CodeWeavers, die eine kommerzielle Wine-Variante anbieten. Mit Golem.de sprach er über die herannahende Version 1.0, die Vorbereitungen auf Windows Vista und CodeWeavers-Produkte.

NTFS-Unterstützung für Linux wird neu geschrieben

Treiber wird in der nächsten Hauptversion von MacOS X enthalten sein. Der Maintainer des Linux-NTFS-Treibers arbeitet an einer neuen Version, die volle Unterstützung für NTFS-Partitionen unter Linux bieten soll. Dabei wird es auch eine Version für MacOS X geben, die als erste erscheinen und in dem Betriebssystem enthalten sein soll. Der derzeit im Linux-Kernel enthaltene Treiber würde damit abgelöst.

GTK+ 2.10 mit neuer Druckunterstützung

Neue Version bleibt binärkompatibel zu GTK+ 2.8. Das GUI-Toolkit GTK+ ist jetzt in der fertigen Version 2.10 verfügbar, die einige neue Funktionen bietet. Dennoch soll sie komplett binärkompatibel zum Vorgänger GTK+ 2.8 sein. Das unter anderem von der Desktop-Umgebung GNOME verwendete Toolkit bietet neue Widgets und eine neue Druckunterstützung.

Freedb.org soll weiter existieren

Neuer Domain-Besitzer muss Dienst weiter anbieten. Freedb-Gründer Michael Kaiser möchte auch nach dem Aus der freien CDDB-Variante sicherstellen, dass der Dienst in Betrieb bleibt. Der Verkauf der Domain ist daher an verschiedene Bedingungen geknüpft. Die Entwickler hatten sich überworfen und daraufhin ihr Projekt eingestellt.

Univention stellt Eigenentwicklungen unter die GPL

Zukünftige Entwicklung findet öffentlich statt. Der Linux-Distributor Univention stellt ab sofort alle Eigenentwicklungen unter die GPL. Davon betroffen sind derzeit das Installationsprogramm sowie das UCS Managementsystem, die in Univentions Groupware- und Corporate-Server zum Einsatz kommen. In Zukunft sollen auch die Univention-Entwickler mit einem offenen Repository arbeiten.