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Open-Source-DRM OpenIPMP v2 erschienen

Interoperabilität und umfangreiche Unterstützung von Standards. Das Open-Source-Projekt OpenIPMP hat sein 2002 erstmals veröffentlichtes DRM-System (Digital Rights Management) nun in der Version 2 vorgelegt. Die Lösung soll sowohl unter Windows als auch MacOS und Linux sowie auf Embedded-Geräten laufen.
/ Jens Ihlenfeld
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OpenIPMP setzt dabei auf Interoperabilität und offene Standards, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Konkret werden die DRM-Spezifikation v2 der Open Mobile Alliance (OMA), ISMA-Verschlüsselung, die DRM-Signaling-Spezifikation für MPEG-4-Streaming und lokale Wiedergabe (ISMAcryp) sowie IPMP-Spezifikation MPEG für MPEG-2 und MPEG-4 unterstützt.

Neben der Unterstützung neuer Standards soll OpenIPMP in der Version 2 auch mit strukturell verbessertem Code aufwarten. Zudem ist die Integrationsschnittstelle klarer gestaltet, das Client-Server-Protokoll nutzt nun SOAP und es gibt eine umfassende Schnittstelle zur Verwendung von Verschlüsselungssystemen.

Neben MPEG-2 und MPEG-4 wird dank Unterstützung von Cisco auch MPEG4IP unterstützt und zudem gibt es OpenIPMP Plug-Ins, den Windows Media Player von Microsoft und Apple Quicktime.

Die Software steht bei Sourceforge(öffnet im neuen Fenster) samt einem J2EE-Server zur Verwaltung der Rechte und Vergabe der Lizenzen zum Download bereit. Auch Client-SDKs zur Integration des DRM-Systems in Encoder und Decoder sind dort zu finden. Die Software selbst steht unter der Mozilla Public License (MPL) 1.1.


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