Zum Hauptinhalt Zur Navigation

NetBSD unterstützt Xen 3

Neuerung funktioniert nicht auf SMP-Systemen. Das freie Unix-Derivat NetBSD unterstützt ab sofort auch die Virtualisierungslösung Xen 3. Damit lassen sich mehrere virtuelle Server auf einer NetBSD-Installation betreiben. Allerdings funktioniert dies derzeit noch nicht auf SMP-Systemen. Mit NetBSD 3.0 hatte das Unix-Derivat bereits Xen 2.0 unterstützt.
/ Julius Stiebert
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mit der Veröffentlichung von NetBSD 3.0 erhielt das Betriebssystem erstmals Unterstützung für die Virtualisierungslösung Xen, damals jedoch noch in der Version 2.0. Dabei war Xen 3.0 zu diesem Zeitpunkt bereits verfügbar und führte wichtige Funktionen ein, wie die Unterstützung für Multi-Prozessor-Gastsysteme. Der NetBSD-Entwickler Manuel Bouyer kündigte nun an, dass NetBSD ab sofort auch die Domäne 0 mit Xen 3 unterstützt(öffnet im neuen Fenster) . Das in dieser Domäne 0 laufende System ist privilegiert und kann so unprivilegierten Domänen Speicherplatz und Ähnliches zuweisen.

Mit der DomU, den unpriviligierten Domänen, ist NetBSD 3 schon länger kompatibel und lässt sich in einer solchen Umgebung betreiben. Damit hat das System keinen direkten Zugriff auf die Hardware. Um Xen 3 mit NetBSD zu nutzen, muss ein Xen-Kernel in der Version 3.0.2 installiert werden und man benötigt die Xen-Tools 3.0. Näheres erklärt Bouyer in seiner Ankündigung.

Allerdings funktioniert Xen 3 zusammen mit NetBSD noch nicht auf SMP-Systemen, daran möchte der Entwickler aber arbeiten. Auch eine Portierung auf x86-64 ist geplant.


Relevante Themen