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Tippfehler öffnet Sicherheitsloch im Linux-Kernel

Fehler schon seit Kernel-Version 2.2.16 vorhanden. Ein Tippfehler im CD-ROM-Treiber des Linux-Kernels ist für eine Sicherheitslücke verantwortlich, durch die Angreifer Root-Rechte erlangen können. Der Fehler existiert offensichtlich bereits seit der Kernel-Version 2.2.16.
/ Julius Stiebert
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Durch die Sicherheitslücke im CD-ROM-Treiber(öffnet im neuen Fenster) können Anwender mit selbstgebastelten USB-Speichergeräten Root-Rechte erlangen. Der Fehler soll sich aber auch mit manipulierten ATAPI-Geräten ausnutzen lassen, in beiden Fällen ist jedoch ein Benutzerzugang auf dem System erforderlich. Zu dem Problem kommt es, da dem Datenpuffer des Treibers ein zu großer Speicherbereich zugewiesen wird.

Betroffen sind jedoch nicht nur aktuelle 2.6er-Kernel-Versionen, sondern auch ältere. So wurde der Fehler auf der Linux-Kernel-Mailingliste auch für verschiedene Versionen des 2.4er-Zweiges bestätigt. BlueZ-Entwickler Marcel Holtmann erklärte(öffnet im neuen Fenster) , dass der Fehler in allen Versionen ab Kernel 2.2.16 steckt, mit dem die Unterstützung für DVDs eingeführt wurde.

Ein Patch(öffnet im neuen Fenster) ist bereits verfügbar, vorgefertigte Pakete der Linux-Distributoren sollten in Kürze folgen.


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