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GnuCash lädt Kontoauszüge aus dem Internet

Open-Source-Finanzverwaltung GnuCash 2.0 veröffentlicht. Die Open-Source-Finanzverwaltung GnuCash ist jetzt in der Version 2.0 erschienen. Die Software richtet sich an Privatanwender sowie Kleinbetriebe und unterstützt in der neuen Version unter anderem OFX Direct Connect, um Kontoauszüge automatisch aus dem Internet herunterzuladen.
/ Julius Stiebert
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Die neue GnuCash-Version unterstützt nun OFX Direct Connect um Kontoauszüge direkt aus dem Internet zu beziehen, sofern die eigene Bank dies unterstützt. Vor allem Finanzinstitute in den USA und Kanada nutzen das Protokoll. Zudem lassen sich nun einzelne Konten in der Software verstecken um eine bessere Übersicht zu erreichen und Budgets können basierend auf den Kontodaten in GnuCash angelegt werden. Auch Abrechnungsperioden unterstützt die Software nun und nutzt zudem ein verbessertes Dateiformat, das vor allem in Hinblick auf internationale Zeichen überarbeitet wurde.

Die Entwickler haben zusätzlich daran gearbeitet, die GNOME Human Interface Guidelines in der GTK2-Oberfläche umzusetzen und auch die GnuCash-Hilfe in das GNOME-Hilfesystem Yelp integriert. Weitere Verbesserungen erfuhren die Importfilter, um Dateien aus Programmen wie Microsoft Money und Quicken weiterzuverwenden. Das Programm soll außerdem besser mit unterschiedlichen Währungen zurecht kommen und schneller starten.

GnuCash 2.0 steht ab sofort für Linux, verschiedene BSDs, Solaris und MacOS X in insgesamt 29 Sprachen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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