Erste Version des Linux-Media-Centers Elisa erschienen

Die nun veröffentlichte erste Alpha-Version 0.0.1 bietet jedoch nur einige grundlegende Funktionen und richtet sich als Technology Preview an Entwickler. Die Version 0.0.1 unterstützt das Durchsuchen von Bildern, Videos und Musik sowie deren Wiedergabe. Grundlegende Navigationsmöglichkeiten bietet Elisa 0.0.1 ebenfalls, um beispielsweise Bilder zu drehen und in Videos zu spulen. Ferner kann die Software bereits DVDs abspielen und Internetradios empfangen. Zum Rendern setzt Elisa OpenGL 1.3 ein, eine Fernbedienung lässt sich mit Lirc(öffnet im neuen Fenster) verwenden.
Elisa kann außerdem mit Hotplug-Ereignissen umgehen, so dass sich USB-Wechselspeicher und beispielsweise auch MP3-Player an das System anschließen lassen. Hierfür werden die HAL- und D-Bus-Bibliotheken des GNOME-Projektes verwendet. Zudem kann das Programm bereits mit UPnP-Servern zusammenarbeiten, wenngleich diese Funktion nach Angaben der Entwickler noch im Anfangsstadium steckt. Neben voller UPnP-Kompatibilität soll Elisa in Zukunft aber auch DLNA(öffnet im neuen Fenster) -konform und kompatibel zu Intels ViiV werden.
In Zukunft soll Elisa auch Videokonferenzen und Voice over IP unterstützen. Die Software steht unter der GPL und wird von der Firma Fluendo entwickelt, die Multimedia-Lösungen für Linux und Unix anbietet und auch an GStreamer selbst mitarbeitet. Fluendo plant, verschiedene Produkte wie beispielsweise Set-Top-Boxen rund um Elisa anzubieten und will auch kommerzielle Plug-Ins schreiben.
Elisa 0.0.1 lässt sich ab sofort unter fluendo.com(öffnet im neuen Fenster) herunterladen.



