• IT-Karriere:
  • Services:

Erste Version des Linux-Media-Centers Elisa erschienen

Open-Source-Software basiert auf dem GStreamer-Framework

Die für Linux-Systeme gedachte Media-Center-Lösung Elisa ist in einer ersten Alpha-Version erschienen. Derzeit unterstützt Elisa nur grundlegende Wiedergabefunktionen, soll aber nach und nach ausgebaut werden. Obwohl für Linux entwickelt, lässt sich Elisa allerdings auch unter Windows nutzen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Elisa
Elisa
Elisa ist eine Media-Center-Software für Linux, die auf den Einsatz mit Fernbedienungen und Fernseher abzielt. Dabei soll die fertige Version Funktionen wie die Anzeige von Fotogalerien, Video- und DVD-Wiedergabe sowie den Empfang von Webradios bieten. Auch Musik soll Elisa wiedergeben und Dateien über das Netzwerk teilen können. Zusätzlich soll die Software eine Videorekorderfunktion erhalten, um so Fernseh- und Radiosendungen aufzuzeichnen.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Gerlingen

Die nun veröffentlichte erste Alpha-Version 0.0.1 bietet jedoch nur einige grundlegende Funktionen und richtet sich als Technology Preview an Entwickler. Die Version 0.0.1 unterstützt das Durchsuchen von Bildern, Videos und Musik sowie deren Wiedergabe. Grundlegende Navigationsmöglichkeiten bietet Elisa 0.0.1 ebenfalls, um beispielsweise Bilder zu drehen und in Videos zu spulen. Ferner kann die Software bereits DVDs abspielen und Internetradios empfangen. Zum Rendern setzt Elisa OpenGL 1.3 ein, eine Fernbedienung lässt sich mit Lirc verwenden.

Elisa kann außerdem mit Hotplug-Ereignissen umgehen, so dass sich USB-Wechselspeicher und beispielsweise auch MP3-Player an das System anschließen lassen. Hierfür werden die HAL- und D-Bus-Bibliotheken des GNOME-Projektes verwendet. Zudem kann das Programm bereits mit UPnP-Servern zusammenarbeiten, wenngleich diese Funktion nach Angaben der Entwickler noch im Anfangsstadium steckt. Neben voller UPnP-Kompatibilität soll Elisa in Zukunft aber auch DLNA-konform und kompatibel zu Intels ViiV werden.

Elisa
Elisa
In erster Linie richtet sich Elisa zwar an Linux-Systeme, soll sich aber auch auf jedem anderen Unix- und auch auf Windows-Systemen installieren lassen. Die Grundlage bildet das GStreamer-Framework in Verbindung mit der Skriptsprache Python. Ein Plug-In-Framework gibt Entwicklern außerdem die Möglichkeit, das System zu erweitern, das API kann sich allerdings noch verändern. Mit Themes lässt sich auch das Aussehen der Software ändern. Durch den Einsatz von GStreamer kann die Software unter anderem die Formate Ogg Vorbis, Ogg Theora, Matroska, MPEG2, MPEG4, Quicktime und Windows Media abspielen. Derzeit werden außerdem JPEG- und PNG-Bilder unterstützt.

In Zukunft soll Elisa auch Videokonferenzen und Voice over IP unterstützen. Die Software steht unter der GPL und wird von der Firma Fluendo entwickelt, die Multimedia-Lösungen für Linux und Unix anbietet und auch an GStreamer selbst mitarbeitet. Fluendo plant, verschiedene Produkte wie beispielsweise Set-Top-Boxen rund um Elisa anzubieten und will auch kommerzielle Plug-Ins schreiben.

Elisa 0.0.1 lässt sich ab sofort unter fluendo.com herunterladen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 13,99€
  2. (-20%) 47,99€
  3. 7,99

spiollinux 18. Jan 2008

In Multimedia hat vorallem Suse was drauf

Michael Haas 11. Jul 2006

Sicher. Aber Abhilfe ist ja unterwegs. Nun ja, ganz so dramatisch ist es sicher nicht...

Michael Haas 11. Jul 2006

Die OSS-Community besteht zu einem großen Teil aus Freiwilligen, die das Ganze als Hobby...

yeah 11. Jul 2006

Golem Admins sind ja auch nur menschen :)

der Trollmaster 11. Jul 2006

bitte mach erst einen Ausbildung und dann äusere dich hier. Wenn du einen Platz suchts...


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  2. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen
  3. Support-Ende Neben Windows 7 ist jetzt auch Server 2008 unsicher

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

    •  /