Erste Beta von Freespire verfügbar

Kostenlose Linux-Distribution von Linspire

Die kostenlose Linspire-Version "Freespire" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Dabei enthält sie auch proprietäre Techniken, so dass sich MP3s und Quick-Time-Dateien direkt wiedergeben lassen sollen. Treiber für Grafikchips von ATI und Nvidia enthält die kostenlose Linux-Distribution ebenfalls.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Im April 2006 hatte der Linux-Distributor Linspire mit Freespire ein Community-Projekt aus der Taufe gehoben und für August eine erste Beta-Version angekündigt. Diese ist nun jedoch schon früher verfügbar und basiert nach wie vor auf Debian GNU/Linux.

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Angaben zu der eingesetzten Software macht Linspire-Chef Kevin Carmony in seiner Ankündigung allerdings nicht. Fest steht lediglich, dass Freespire KDE als Desktop-Umgebung nutzt. Von Haus aus soll die Distribution durch proprietäre Treiber, Codecs und Software von Drittanbietern die Nutzung von Linux auf dem Desktop erleichtern. So soll Freespire Dateien in den Formaten MP3, Windows Media, QuickTime und Real Media wiedergeben können. Java und Flash werden ebenfalls direkt unterstützt. Ferner sind Treiber für Grafikkarten von ATI und Nvidia sowie proprietäre WLAN-Treiber enthalten, um entsprechende Hardware direkt nutzen zu können.

In Freespire ist auch Linspires Click-and-Run-Warehouse (CNR) integriert, das zusätzliche Software zum Teil kostenpflichtig anbietet. Die hinter CNR stehende Technik will Linspire im Rahmen des Freespire-Projekts zu Open Source machen, um einen freien Marktplatz zu schaffen. Hierüber will Linspire auch einige der proprietären Techniken anbieten, denn nicht alle werden in der kostenlosen Distribution zu finden sein.

Die erste Beta-Version von Freespire steht bereits zum Download bereit. Die ebenfalls angekündigte Open-Source-Variante ohne proprietäre Software fehlt hingegen noch.

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