NTFS-Unterstützung für Linux wird neu geschrieben

Treiber wird in der nächsten Hauptversion von MacOS X enthalten sein

Der Maintainer des Linux-NTFS-Treibers arbeitet an einer neuen Version, die volle Unterstützung für NTFS-Partitionen unter Linux bieten soll. Dabei wird es auch eine Version für MacOS X geben, die als erste erscheinen und in dem Betriebssystem enthalten sein soll. Der derzeit im Linux-Kernel enthaltene Treiber würde damit abgelöst.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Eher beiläufig erwähnte Linux-NTFS-Maintainer Anton Altaparmakov in einer E-Mail, dass er ausprobiert habe, Dateien auf einer NTFS-Partition zu erstellen. Erst auf Nachfrage gab er weitere Details bekannt: Er arbeitet derzeit an zwei komplett neuen Versionen des Treibers, einer für MacOS X und einer für Linux. Die MacOS-X-Version soll dabei als erste erscheinen und in der nächsten Hauptversion des Betriebssystems enthalten sein, die für Sommer 2007 erwartet wird. Der Treiber soll in erster Linie vollen Schreib- und Lesezugriff auf NTFS-Laufwerke bieten und auch komprimierte und Sparse-Dateien unterstützen.

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Sobald der schreibende und lesende Zugriff funktioniert, möchte sich Altaparmakov auch mit den NTFS-Verschlüsselungsfunktionen auseinandersetzen. Dies sei aber problematischer und er wisse noch nicht, wie er diese Funktionen umsetzen solle, schreibt er in einer weiteren E-Mail. Auch Access Control Lists hätten eine niedrigere Priorität.

Der Linux-Treiber soll dabei weiterhin unter der GPL stehen, wobei der Treiber für MacOS X unter Umständen unter der Apple Public Source License (APSL) sowie der GPL veröffentlicht wird. Dies sei auch wichtig, damit Verbesserungen aus dem MacOS-X-Treiber an das Linux-Projekt zurückfließen können. Die Entscheidung für diese Lizenz liege aber bei Apple. Der derzeitige Linux-Treiber soll damit jedoch komplett überholt und abgelöst werden. Mit dem seit Kernel 2.6.15 integrierten Treiber lässt sich zwar auch schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen, neue Dateien und Verzeichnisse lassen sich hingegen nicht anlegen. Eine Alternative bietet das Captive-Projekt, das den original NTFS-Treiber aus Windows verwendet. Auch mit dem Filesystem in Userspace (FUSE) lassen sich NTFS-Partitionen in das Dateisystem einhängen, die Firma Paragon bietet darüber eine kommerzielle Lösung, die auch vollen Schreibzugriff unterstützen soll.

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Michael - alt 07. Jul 2006

Du hast offenbar nichts von dem kapiert, was ich geschrieben habe. Schade, war also...

hmmmm 07. Jul 2006

Neeeee, NTFS unterstützt nur partitionen bis 200 MB. Zitat Wikipedia: Maximale Dateigrö...

Michael - alt 06. Jul 2006

Ich weiß nicht, wo Du irgendetwas zu Microsoft gesagt hast nur kann man das solangsam...

Michael - alt 05. Jul 2006

Hey, selten so gelacht. Da gibt es Versuche, soch über ACLS und Verschlüsselung so zu...

Rabbit 05. Jul 2006

So macht es das captive Projekt. Lizenztechnisch brauchst du dann aber eine gültige 2000...



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