Abo
  • Services:
Anzeige

Ubuntu möchte Distributionsderivaten helfen

Quellcode kann von Ubuntu-Servern abgerufen werden

Die Forderung der GPL, Quelltext von Programmen bereitzustellen, kann unter Umständen zu einem Problem für Linux-Distributionen werden, die auf anderen basieren. Der Ubuntu-Entwickler Matt Zimmerman bietet auf Ubuntu basierenden Distributionen nun aber Hilfe an.

NewsForge.com hatte kürzlich darüber berichtet, dass Distributoren in jedem Fall den Quelltext zu ihren Paketen bereitstellen müssen, auch wenn sie als Basis eine andere Distribution nutzen, die ihrerseits Quellcode zur Verfügung stellt. So reicht es auch nicht aus, nur den Quelltext zu veränderten Paketen zu veröffentlichen. Die GPL verlangt in jedem Fall, dass der komplette Code aller Pakete verfügbar ist.

Anzeige

David Turner von der Free Software Foundation hatte daher vorgeschlagen, die so genannten Downstream-Distributionen sollten sich mit ihren Ursprungsdistributionen arrangieren. Während Max Spevack vom Fedora-Projekt gegenüber einer solchen Kooperation jedoch Bedenken hatte, bietet Matt Zimmerman von Ubuntu nun Hilfe an.

Bereits jetzt gibt es mit Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu drei offizielle Ubuntu-Abkömmlinge, die sich mit der Hauptdistribution ein Repository teilen. Aber auch unabhängige Ubuntu-Distributionen könne man mehr an Ubuntu selbst binden, so Zimmerman. Im Rahmen einer entsprechenden Vereinbarung könnte Ubuntu den Quellcode für die unabhängigen Distributionen zur Verfügung stellen. Damit könnten sich deren Entwickler auf ihre eigentlichen Ziele konzentrieren. Die Voraussetzung für eine entsprechende Vereinbarung könnte sein, dass sich die Distributionen an Ubuntus Philosophie halten müssen. Inwiefern sie mit Canonical, der Firma hinter Ubuntu, zusammenarbeiten müssten, sagte Zimmerman nicht.

Zusätzlich zu Zimmermans Vorschlag erläutert Richard Stallman die Änderungen dieser Anforderung in der GPL 3. Die GPL 2 sieht vor, dass Anbieter von Binarys über Server auch den Quellcode über Server veröffentlichen müssen. Wer CDs veröffentlicht, kann entweder eine CD mit dem Code mitliefern oder sie auf Anfrage versenden. Auch in der GPL 3 wird diese Anforderung erhalten bleiben, jedoch soll es im nächsten Lizenzentwurf möglich sein, dass Anbieter von CDs den Quelltext nur über das Internet zur Verfügung stellen, so Stallman. Dieser solle drei Jahre auf diesem Wege abrufbar sein. Sofern niemand Probleme mit dieser neuen Regelung hat, soll sie in der endgültigen GPLv3 enthalten sein, so Stallman weiter.


eye home zur Startseite
linux-macht... 17. Jul 2006

Hast du auch getan indem du auf den Teil über deinen Ton und dann über das Echo aber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern
  2. diconium GmbH, Stuttgart
  3. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  4. C3 Creative Code and Content GmbH, Essen


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 179,99€
  2. 499€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 499,99€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt

Folgen Sie uns
       


  1. C't-Editorial kopiert

    Bundeswahlleiter stellt Strafanzeige gegen Brieffälscher

  2. Bundestagswahl 2017

    Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken

  3. Auto

    Tesla will eigene Hardware für seine autonom fahrenden Autos

  4. Pipewire

    Fedora bekommt neues Multimedia-Framework

  5. Security

    Nest stellt komplette Alarmanlage vor

  6. Creators Update

    "Das zuverlässigste und sicherste Windows seit jeher"

  7. Apple iOS 11

    Wer WLAN und Bluetooth abschaltet, benutzt es weiter

  8. Minecraft

    Eine Server-Farm für (fast) alle Klötzchenbauer

  9. Kabelnetz

    Unitymedia bringt neue Connect App, Booster und Sprachsuche

  10. PowerVR 9XE/9XM und PowerVR 2NX

    Imagination Technologies bringt eigenen AI-Beschleuniger



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Ja? Wieso funktioniert dann mein Edge und die...

    Test_The_Rest | 12:33

  2. Re: Kostenlos

    zampata | 12:33

  3. Es nervt!!!

    Crass Spektakel | 12:33

  4. Re: Das zuverlässigste ever ...

    Niaxa | 12:31

  5. Re: Vodafone: Wenn vorher nichts ankommt kanns...

    RichardEb | 12:30


  1. 12:33

  2. 12:05

  3. 12:02

  4. 11:58

  5. 11:36

  6. 11:21

  7. 11:06

  8. 10:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel