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Apples WebKit auf Qt 4 portiert

KDE-Entwickler haben an KHTML vorgenommene Änderungen übertragen

Vier KDE-Entwickler haben Apples WebKit auf Qt 4 portiert, um zu sehen, was bereits machbar ist. Da WebKit die KHTML-Engine des KDE-Projektes zu Grunde liegt, wurden die Änderungen nun einfach übertragen. Die Bibliothek soll Webseiten bereits rendern, ein produktiver Einsatz ist vorerst aber nicht geplant.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Unity
Unity
Unter dem Namen WebKit entwickelt Apple an seiner HTML-Render-Bibliothek, die auf der KHTML-Komponente des KDE-Projektes basiert. Da für die kommende Version 4 des Linux- und Unix-Desktops KHTML bereits auf Qt 4 portiert wurde, haben nun vier Entwickler diese Arbeit auch für WebKit erledigt. Dafür wurden alle notwendigen Änderungen vorgenommen, die existierende Code-Basis aber nur minimal geändert.

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Das unter dem Namen "Unity" gestartete Projekt dient auch dazu, herauszufinden, inwiefern sich der Funktionsumfang der beiden Engines abgleichen lässt. Allerdings gibt es keine Pläne, KHTML in KDE durch Unity zu ersetzen. Die nun entstandene Bibliothek soll Seiten bereits rendern, es fehlen aber noch andere Funktionen, bis sie als komplette Browser-Engine geeignet ist.

Die Entwickler haben schon das neue Build-System CMake in den überarbeiteten WebKit-Quellcode integriert und wollen noch Anpassungen hinzufügen, damit sich die Engine besser in den KDE-Desktop integriert. Ferner soll ein KPart-Modul entwickelt werden, das andere Anwendungen aufrufen können, wenn sie HTML darstellen müssen. Der Quellcode ist derzeit nur über Subversion verfügbar.



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Jakob Petsovits 12. Jul 2006

Ok, kleine Korrektur, statt WebKit (mit Cocoa-Interface) ist eigentlich WebCore (relativ...


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