Die Wikipedia-App ist in Version 4.0 für iOS erschienen und ermöglicht nicht nur das Abspeichern einzelner Einträge für die Offlinenutzung, sondern auch das Bearbeiten von Artikeln.
Auf Betreiben von Facebook bekommt die Programmiersprache PHP eine offizielle Spezifikation. Die bisherige Dokumentation reicht Facebook offenbar nicht für die Hiphop Virtual Machine.
Seit Mai vertreibt Groupon ein Kassensystem namens Gnome. Die Marke erinnert klar an die des freien Unix-Desktops; der Projektvorstand verhandelt mit dem Unternehmen seit Monaten. Die Community erfährt davon nur wenig.
Aus der immer wieder ins Stocken geratenen Entwicklungsversion Opensuse Factory wird eine getestete und annähernd stabile Rolling-Release-Version. Tumbleweed wird damit mittelfristig abgelöst.
Mit der Veröffentlichung von Libreoffice 4.3 unterstützt die freie Office-Suite besser verschiedene Dateiformate, erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen und beseitigt viele Fehler.
Neue Hardware erfordert oft auch neue Software. Wie aufwendig die Programmierung ist und wieso Open Source dabei eine große Hilfe sein kann, erklärten uns die Macher von Tinkerforge anhand ihres RED-Brick.
Künftig können auch iPhone-Besitzer verschlüsselt telefonieren. Open Whisper Systems hat Redphone auf iOS portiert und unter dem Namen Signal veröffentlicht.
Das Team von Paranoid Android hat neue Versionen seiner Stable- und Alpha-Builds veröffentlicht. Die Recents-Vorschau wurde noch einmal verbessert und könnte bereits in der nächsten Version den Vorschau-Status verlassen.
Black Hat 2014 Ein Fehler in Apaches Harmony soll die Ursache für die fehlerhafte Zertifikatsprüfung in Android sein. Harmony war Apaches Java-Implementierung, das Google in Android einsetzt.
Die Vagrant-Macher stellen mit Terraform ein Tool vor, mit dem sich die Infrastruktur etwa von Rechenzentren einfach in Code beschreiben und verwalten lassen soll.
Mit der Bibliothek Tracking.js sollen sich Farb- und Objekterkennung einfach im Browser umsetzen lassen. Der erweiterbare Javascript-Code ermöglicht bereits das Erkennen von Gesichtern.
Für die Hardwarebeschleunigung zur Videodekodierung unter Unix-Systemen gibt es die Schnittstelle VDPAU. Diese wird nun von Nvidia um H.265 alias HEVC erweitert, was in FFMpeg und MPlayer verwendet werden soll.
Der von der National ICT Australia mitentwickelte Microkernel Sel4 steht ab sofort unter der GPL. Er wurde durch mehrere Testverfahren als vollständig fehlerfrei eingestuft.
Mozilla hat Chris Beard nach einer Orientierungsphase zum neuen Chef ernannt. Zuvor war er schon Übergangschef und löste den vorherigen Chef Brendan Eich ab, den seine Haltung gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare sein Amt kostete.
Die KDE-Community plant die Wayland-Umsetzung in der neuen KDE-Arbeitsfläche Plasma 5. Die Implementierung werde zwar noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, konkrete Pläne gebe es aber bereits, versichert Sebastian Kügler.
Das Debian-Team setzt erste Arbeiten für den Wechsel zu Systemd in Debian 8 alias Jessie um. Das System wird Linux 3.16 verwenden und vermutlich im Frühjahr oder Sommer 2015 erscheinen.
Die minimale Linux-Distribution CoreOS steht erstmals in einer stabilen Version bereit. Das Betriebssystem dient der Ausführung von Docker-Containern und soll in Cloud-Umgebungen laufen.
Ein Fehler hat Abstürze in einer Testversion des Linux-Kernels 3.16rc6 verursacht. Es handelte sich nicht um einen Programmierfehler der Kernel-Entwickler, sondern um einen Bug im Compiler GCC.
In der Linux-Distribution Tails befindet sich eine Sicherheitslücke, über die Nutzeridentitäten aufgedeckt werden können. Die Schwachstelle ist nicht in Tor, sondern im Invisible-Internet-Project-Netzwerk zu finden.
Teamwin hat seine erste Custom Recovery für die Android-Wear-Smartwatches von Samsung und LG veröffentlicht. Damit können künftige Custom ROMs leichter auf die Uhren gespielt werden.
Der Abschuss der Passagiermaschine MH17 über der Ukraine bietet Stoff für Verschwörungstheoretiker: Warum tragen Youtube-Videos vom Unfallort einen Zeitstempel von einem Tag vor dem Absturz? Der Blogger und Journalist Mathias Priebe ist dem nachgegangen.
Das Open Name System möchte das klassische Domain Name System der ICANN um eine Blockchain erweitern, was das System resistenter gegenüber Ausfällen und Zensur macht. Für den Code greift das Team auf Namecoin zurück.
Die freie .Net-Implementierung Mono soll deutlich beschleunigt werden. Dafür baut der Hauptsponsor Xamarin nun ein eigenens Team auf, das sich ausschließlich um die Leistung des Frameworks kümmern soll.
Oneplus hat für sein Smartphone One überraschend ein eigenes ROM präsentiert. Dieses basiert auf purem Android 4.4.4 und ist bereits herunterladbar - einige Funktionen arbeiten aber noch nicht.
Für Broadcom erstellt Eric Anholt einen freien Grafiktreiber für den VC4, der im Raspberry Pi eingesetzt wird. Anholt komme bisher aber eher langsam voran. Die 2D-Beschleunigung Glamor sollte jedoch schon bald bereitstehen.
Version 7 der Community-Edition von Owncloud erlaubt das Teilen von Dateien über verschiedene Instanzen hinweg, ermöglicht die Bearbeitung von Microsoft-Word-Dateien und bietet Administratoren feinere Einstellungen.
Die Javascript-Alternative Typescript nutzt statt dem Microsoft-Dienst Codeplex nun auf Wunsch der Community Github. Die Sprache bekommt zudem einen neuen, schnelleren Compiler.
Nach langer Konsultationsphase legt das Vereinigte Königreich ODF und PDF als verpflichtende Dateiformate fest. Sämtliche Regierungsdokumente dürfen künftig nur noch offene Formate verwenden.
Mit der neuen Version des Browsers Firefox verhindert Mozilla aktiv den Download von bekannter Schadsoftware. Der Browser unterstützt nun eine in Deutschland selten genutzte Amtssprache. Für Unternehmen löst Firefox 31 die alte Version 24 ab und Thunderbird wurde auch neu aufgelegt.
Offiziell können nur Nutzer von Nexus-Geräten die ROMs von Paranoid Android verwenden - bis jetzt: Das Team hat erstmals ROMs für Smartphones anderer Hersteller veröffentlicht. Zudem gibt es neue Stable- und Alphaversionen.
Die Javascript-Engine von Firefox belegt künftig nur noch 1 statt wie bisher 2 Byte für die meisten Zeichen in Javascript. Die verwendete Latin1-Kodierung spart Speicher und beschleunigt den Browser sogar ein wenig.
Mit Voltair hat Google ein kleines Android-Spiel veröffentlicht, das Qt 5 und QML verwendet. Qt-Hauptsponsor Digia zeigt sich entsprechend erfreut, dass nun auch Google den Android-Port des Frameworks nutzt.
Wie Küchenschaben soll die Datenbank CockroachDB auch die schlimmsten Ausfälle überleben, daher der Name. Das Team von ehemaligen Google-Entwicklern reimplementiert dafür Ideen von Spanner, das bei Google intern Mapreduce und Bigtable ablöst.
Die Entwicklung des Open-Pandora-Nachfolgers Pyra komme so gut voran, dass er bereits 2015 verfügbar sein könnte, gibt Entwickler Michael Mrozek bekannt. Er nennt weitere Details zur Hardware und schätzt den Preis auf etwa 500 Euro.
Um Sailfish OS auf alle möglichen Android-Geräte zu portieren, steht nun eine ausführliche Dokumentation von Jolla bereit. Voraussetzung ist ein Gerät, das Cyanogenmod 10.1 unterstützt, noch fehlt aber eine breite Hardwareunterstützung.
Eine Studie französischer Wissenschaftler analysiert die Fehler im 2.6er-Zweig des Linux-Kernels: Sie zeigen sinkende Fehlerraten und stellen Tools bereit, um Ergebnisse mit aktuellen Kernels zu erhalten.
Das neue Javascript-Backend für Webkit demonstriere die Vorteile des LLVM-Designs, schreibt Andrew Trick im LLVM-Blog. Die Technik könnte zu einer weiteren Verbreitung und Verbesserung des gesamten LLVM-Projekts beitragen.
Die Veröffentlichung des X-Servers mit den meisten Änderungen seit Jahren bringt die 2D-Beschleunigung über OpenGL, Glamor sowie XWayland und Unterstützung für Systemd.
Mit CM Home haben die Macher von Cyanogenmod ein neues, in den Launcher eingebautes Benachrichtigungszentrum vorgestellt. Dass CM Home aber nicht mit Googles vollintegriertem Assistenten Google Now mithalten kann, ist den Programmierern bewusst.
Noch verstecke sich ARM hinter vielen Ausreden, warum es keine offenen Grafiktreiber für die Mali-GPUs entwickele, schreibt Linux-Hacker Luc Verhaegen. Doch der Marktdruck werde dies schon bald ändern.
Wegen des sicheren Veröffentlichungs- und Update-Rhythmus' wird Spotify seine ungefähr 5.000 Server von Debian auf Ubuntu migrieren. Der vor kurzem gestarteten Long-Term-Support-Initiative der Debian-Community fehlt derzeit noch das notwendige Geld.
In vier Wochen möchte die Khronos-Gruppe Details zu einer Nachfolge-Version von OpenGL 4.4 vorstellen. Diese wird sehr wahrscheinlich ähnlich zu DirectX12 oder Mantle konzipiert.
Der JPEG-Encoder Mozjpeg ist in Version 2.0 erschienen. Facebook will damit Bilder in seinem sozialen Netzwerk komprimieren und finanziert die weitere Entwicklung.
Unter bestimmten Umständen lieferte LibreSSL unter Linux dieselben Zufallszahlen mehrfach. Das Problem wurde in einem neuen Release behoben, die OpenBSD-Entwickler sehen aber das eigentliche Problem beim Linux-Kernel.
Der Wechsel auf Qt 5 und QML gelingt dem KDE-Team mit der neuen Plasma-Oberfläche vordergründig problemlos. Die verblüffend stabile Arbeitsfläche hat ein neues Design, am Nutzungskonzept ändert sich aber wenig. Ein kompletter Ersatz für den Vorgänger ist Plasma 5 trotzdem noch nicht.
Sony hat seinen Internet-Service zur Entsperrung des Bootloaders vereinfacht: Drei Schritte sind dafür notwendig, zudem werden neue Geräte unterstützt.
Die Programmierer von Paranoid Android präsentieren mit dem Update ihrer aktuellen Stable-Version eine kleine Vorschau: Eine neue Alphaversion des kommenden PA 4.5 zeigt die überarbeitete App-Übersicht.
Aktuellen Planungen zufolge könnte die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis mit Firefox 36 im Februar 2015 erscheinen. Noch können sich die Pläne für die Umsetzung aber ändern.