Oneplus One: Zerstörwettbewerb wird zu Spendenaufruf

Oneplus hat auf die anhaltende Kritik an dem Smash-your-phone-Wettbewerb reagiert. Die Teilnehmer müssen nun kein halbwegs aktuelles Topsmartphone mehr zerstören. Stattdessen können sie es spenden, nachdem sie das One erhalten haben. Wie das kontrolliert wird, bleibt offen.

Artikel veröffentlicht am ,
One-Smartphone mit Cyanogenmod
One-Smartphone mit Cyanogenmod (Bild: Oneplus)

Am Smash-your-phone-Wettbewerb haben nach Angaben von Oneplus mehr als 140.000 Menschen teilgenommen, aber nur 100 davon werden ein One-Smartphone zum Preis von 1 US-Dollar bekommen. Sie müssen allerdings nicht unbedingt ein anderes Topsmartphone zerstören, um ein One zu erhalten; Oneplus hat die Teilnahmebedingungen nachträglich geändert.

Stellenmarkt
  1. IT Koordinator*in (m/w/div) IT Verfahren im Internationalen Datenaustausch
    Deutsche Rentenversicherung Bund, Würzburg
  2. IT-Referent (m/w/d)
    BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Oberschleißheim
Detailsuche

Bisher mussten die Gewinner des Wettbewerbs beweisen, dass sie ihr jetziges Topsmartphone zerstört haben, erst dann erhielten sie das One-Smartphone. Dieser Aufruf zur Zerstörung vor allem aktueller Topsmartphones wurde von vielen One-Interessenten kritisiert: Sie bemängelten, dass funktionstüchtige Geräte zerstört würden, die ansonsten noch von anderen weiterverwendet werden könnten. Die gezielte Zerstörung eines funktionierenden Gerätes belaste die Umweltressourcen unnötig. Einige Tage später hat Oneplus eingelenkt.

Für die Zerstörung gedachtes Gerät kann gespendet werden

Die bereits ausgelosten 100 Gewinner haben nun die Wahl, ob sie wie zunächst geplant ihr Topsmartphone gezielt kaputtmachen oder ob sie das funktionstüchtige Gerät spenden. Das Smartphone kann allerdings nicht an beliebige Institutionen gespendet werden, sondern muss an Medic Mobile gehen. Dann sollen aus den 100 eingesandten Topgeräten 1.000 Mobiltelefone gemacht werden, die an Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern verteilt werden.

Das Smartphone muss erst an Medic Mobile gehen, wenn der Gewinner sein One-Smartphone bekommen hat. Es bleibt unklar, wie Oneplus sicherstellen will, dass die One-Besitzer ihr Altgerät tatsächlich dorthin senden oder wie Oneplus reagiert, falls das Gerät nicht verschickt wird.

Bislang nur 100 Smartphones produziert

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Seit einigen Tagen ist bekannt, dass sich Oneplus massiv verschätzt hat, was die Nachfrage nach dem One betrifft. Für den internationalen Markt wurden gerade einmal 100 Geräte produziert, die allesamt an die Gewinner des oben genannten Wettbewerbs gehen. Noch zwei Wochen vor der offiziellen Vorstellung hatte Oneplus versprochen, dass das Cyanogenmod-Smartphone besonders schnell geliefert werde.

Derzeit werden weitere Geräte produziert, es wird aber noch bis Mitte oder sogar Ende Mai 2014 dauern, bis Empfänger einer One-Einladung das Smartphone kaufen können - allerdings auch nur in der 16-GByte-Version. Frühestens Anfang Juni 2014 soll es das Smartphone dann auch mit 64 GByte geben - aber weiterhin nur auf Einladung.

Allgemeiner Verkaufsstart vollkommen unklar

Frühestens Ende Juni 2014 will Oneplus so viele Geräte produzieren, dass jeder Interessent eines kaufen kann. Eine Einladung soll dann weiter nötig, aber leicht erhältlich sein. Warum am Einladungssystem festgehalten wird, ist unklar, weitere Details gibt es noch nicht. Es ist auch ungewiss, ob das One-Smartphone jemals ohne Einladung gekauft werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


fesfrank 05. Mai 2014

bleibt nur ein problem .... die güte und prüf-siegel , die in der eu einen mindest und...

Aureus 05. Mai 2014

Scheinbar ist irgendwie untergegangen, dass es sich bei Oneplus um eine (große...

Endwickler 05. Mai 2014

Nein, ich unterstelle ihm kein Nichtlesen sondern zeige, dass ich das vermute. Ich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Zip
Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community

Die App Zip wird seit Microsoft Edge 96 standardmäßig aktiviert. Diese bietet Ratenzahlung an, schürt aber nur Hass in der Community.

Zip: Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community
Artikel
  1. Quantum Dot: Samsung stellt komplett auf OLED um
    Quantum Dot
    Samsung stellt komplett auf OLED um

    Statt LCD wird Samsung allmählich nur noch QD-OLED-Panels bauen. Es sind schon 55- 65- und 34-Zoll-Panels für TVs und Monitore in Arbeit.

  2. Energiewende: Akkupreise steigen wegen zu hohen Rohstoffkosten
    Energiewende
    Akkupreise steigen wegen zu hohen Rohstoffkosten

    Die Party ist vorbei. Statt billiger, sollen Akkus durch neue Rekorde beim Lithiumpreis und anderen Rohstoffen im Jahr 2022 sogar teurer werden.
    Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  3. Gaming-Monitore bei Amazon bis zu 330 Euro reduziert
     
    Gaming-Monitore bei Amazon bis zu 330 Euro reduziert

    Der November und der Black Friday sind vorbei. Doch schon die nächsten Angebote stehen vor der Tür: die Last-Minute-Angebote bei Amazon.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /